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WILA Bonn feiert Jubiläum: Menschen zum Handeln bewegen seit 40 Jahren

Franziska Böhm

Am 13. August wird der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn 40 Jahre alt. Mit seinen Beteiligungskonzepten bringt der Bonner Verein seit 1984 Menschen aus der (Zivil-)Gesellschaft, Wissenschaft, Kommunalverwaltungen und dem Bildungsbereich gemeinsam ins Handeln – und entwickelt damit innovative Lösungsansätze zur Bewältigung großer Herausforderungen unserer Zeit.

Ob Klimawandel oder Artensterben: Die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit sind so komplex, dass viele Menschen zusammen anpacken müssen. Dr. Anke Valentin, eine von zwei geschäftsführenden Vorsitzenden des Wissenschaftsladen (WILA) Bonn: „Gemeinsam gestalten ist das, wofür der WILA Bonn seit 1984 steht: Wir möchten Menschen – gerade auch mit unterschiedlichen Hintergründen, Wissen und Erfahrungen – ermutigen und dafür kompetenter machen, gemeinsam Handlungsoptionen zu entwickeln und damit zum gesellschaftlichen Wandel beitragen.“

Empörung darüber, dass Wissenschaft im Elfenbeinturm betrieben wurde und „normale“ Menschen davon nichts hatten, war 1984 der Impuls für eine Handvoll Studierende und Wissenschaftler*innen, den Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e.V. zu gründen. Die Vision: Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam ins Denken und Handeln zu bringen – Hand in Hand und auf Augenhöhe.

Lösungen für nachhaltigere Städte

Diese Idee hat seit der Gründung nichts an Aktualität verloren, sich im Laufe der Zeit aber noch erweitert. Während es in den ersten Jahren vor allem darum ging, wissenschaftliche Ergebnisse für Bürgerinnen und Bürger verfügbar zu machen, bringt der WILA Bonn heutzutage Menschen aus ganz verschiedenen Zielgruppen zusammen, um gemeinsam Lösungen für nachhaltigere Städte, die Bewältigung des Klimawandels oder eine Bildung für nachhaltige Entwicklung zu entwickeln – und sie bei der Umsetzung zu unterstützen.

Was abstrakt klingt, ist in den Projekten ganz konkret: Da geht es darum, in Bonn mit Studierenden zwei Flächen so umzugestalten, dass sie neben Erholungswert auch Lebensraum und Futter für Tiere bieten und so die Biologische Vielfalt stärken. In einem anderen Projekt erarbeitet der WILA Bonn gemeinsam mit Partner*innen in fünfzehn europäischen Ländern, wie das Thema Bodengesundheit besser in Unterricht und Forschung Eingang findet und entwickelt Kurse. Da baut der WILA Bonn bundesweit Netzwerke für die Berufsorientierung im Bereich Umwelt- und Klimaschutz auf.

Gemeinsam gestalten von Anfang an

30 Mitarbeitende bearbeiten derzeit rund 18 Projekte und Aufträge. Die Projekte werden vor allem von der EU, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Bundesumweltministerium, aber auch Stiftungen oder Kommunen gefördert. Damit der ist WILA Bonn der größte Wissenschaftsladen der Welt. Diese wachsende Bedeutung hat auch damit zu tun, dass sich Menschen beim WILA Bonn schon von Anfang an bei Projekten, Veranstaltungen oder Kursen einbringen können.

Gerald Knauf, ebenfalls geschäftsführender Vorsitzender des WILA Bonn: „In unseren Projekten diskutieren die Beteiligten, was sie bewegt, wie sie selbst leben wollen, welche Kompetenzen sie dafür erarbeiten möchten. Diese Ausrichtung an den eigenen, konkreten Bedürfnissen und Wünschen motiviert sie dazu, die gewonnen Erkenntnisse im eigenen Umfeld auch umzusetzen, ins nachhaltige Handeln zu kommen.“

Bundesweit ausgezeichnet

Die gesellschaftliche Bedeutung dieses partizipativen Ansatzes zeigt sich auch an den Auszeichnungen, die der WILA Bonn durch die Jahre erhalten hat. Seit 2016 ist der WILA Bonn ein „Ort des Fortschritts“, seit 2023 zertifiziert als eine „Einrichtung Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW“. Mit der „UN-Dekade für Biologische Vielfalt 2019“, dem „ZeitzeicheN 2020“, dem „Anerkennungspreis European Award for Ecological Gardening“ und dem „DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2022“ erhielt er für seine „PikoParks“ gleich vier große Auszeichnungen. Dabei handelt es sich um kleine naturnahe Parks, die Mieter*innen gemeinsam mit Wohnungsbauunternehmen und Expert*innen gestalten und so Erholungs- und Begegnungsräume für sich und zugleich Lebensräume für Insekten und Kleintiere schaffen. Für sein Computerspiel für eine gendergerechte Berufsorientierung „Serena Supergreen“ gab es fünf große Preise.

Eine Bonner Institution mit internationalen Netzwerken

Auch wenn die Projekte des WILA Bonn häufig einen bundesweiten oder sogar internationalen Bezug haben, kommen die Wurzeln des Vereins in der Bonner Region weiter zum Tragen: durch das Bildungszentrum, das Kurse zu Berufsorientierung und beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung anbietet, durch die Grüne Spielstadt, die Natur und Kunst verbindet und durch die internationalen Gärten. Ebenfalls finden weiterhin Projekte des WILA in Bonn und der Region statt wie etwa die Mitarbeit an der nachhaltigen Kulturstrategie, das Projekt „StadtKlimaWandeln“ oder das Projekt „Idee – und wie?!“, das Einzelpersonen und kleinere Vereine mit Weiterbildungen bei Ihrem Engagement unterstützt. Dieser Fokus soll auch so bleiben. Dr. Anke Valentin: „Als Bonner Institution wollen wir auch zukünftig zu einem klimagerechten und lebenswerten Bonn beitragen – und die Zivilgesellschaft vor Ort stärken.“

Kontakt beim Wissenschaftsladen Bonn:

Franziska Böhm
0228/201-61-32
franziska.boehm@wilabonn.de


Unterstützung gestartet: Idee – und wie?!

Franziska Böhm

Ob Nachbarschaftshilfe oder mehr naturnahes Grün auf dem Platz nebenan: Nachhaltige Veränderung beginnt oft im Kleinen und bei Ehrenamtlichen, die eine konkrete Idee für ihr lokales Umfeld haben. Im letzten Newsletter hatte der WILA Bonn Ehrenamtliche in Bonn und Umgebung dazu aufgerufen, sich zu melden, wenn sie sich Unterstützung für ihre lokalen, nachhaltigen Ideen wünschen. Einige ehrenamtliche Initiativen können in diesem Jahr von einer maßgeschneiderten Fortbildung für ihr Vorhaben profitieren, die für die Teilnehmenden kostenlos ist.

Die Unterstützung geschieht im Rahmen des WILA-Projektes „Idee – und wie?!“, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft über den Innovationsfonds NRW gefördert wird. Die Teilnehmenden ehrenamtlichen Initiativen stehen nun fest. Mit dabei sind:

  • Maloka Hub will in Bonn Initiativen der brasilianischen, später auch lateinamerikanischen und afrikanischen Communities Raum für Austausch zwischen Kulturen (auch der deutschen) schaffen und fruchtbare Vernetzungen fördern
  • Das Grüne Netz Rött-Ück-Ipp-Lengs will noch stärker Ziele aus dem Klimaplan von Bonn4Future vor die eigene Haustür tragen und die Engagierten aus vier Bonner Stadtteilen zur gegenseitigen Unterstützung vernetzen
  • Der Aktionsraum Lengsdorf will die Dorfgemeinschaft in diesem Bonner Stadtteil integrativ und inklusiv vernetzen und beleben
  • Zwei Garteninitiativen – eine aus Bonn-Auerberg und eine aus Köln-Zollstock – wollen Flächen in ihrem direkten Wohnumfeld nahturnah umgestalten.

Mit diesen Gruppen konnten wir in den vergangenen Wochen erarbeiten, wo ihr aktueller Fortbildungsbedarf liegt und wie die für sie zugeschnittene Fortbildung aussehen soll. Für die Vertreter*innen der Garteninitiativen hat bereits ein Workshop zum naturnahen Gärtnern mit der Diplom-Biologin und Naturgartenplanerin Anke Wallraff-Beck in Bonn stattgefunden.

„Idee – und wie?!“ will nicht nur eine einmalige Fortbildungsmöglichkeit für Ehrenamtliche bieten, sondern auch modellhaft erarbeiten, wie maßgeschneiderte, und nach BNE-Kriterien interaktiv gestaltete Fortbildungen für Ehrenamtliche und ihre Ideen aussehen können. Die Gelingensfaktoren werden in einem Bericht veröffentlicht, so dass auch andere Weiterbildungseinrichtungen dazu Zugang haben. Zusätzlich entsteht aus Audiointerviews und -mitschnitten eine Podcastfolge, die andere an dem Prozess teilhaben lässt und dazu ermutigen soll, selbst aktiv zu werden.

Kontakt beim Wissenschaftsladen Bonn:

Monika Konigorski
0228/20161-0
monika.konigorski@wilabonn.de


Bild: © BNEhoch3 / Christiane Büchner

Zusammen lernt es sich am besten – kostenlose BNE-Weiterbildung startet gemeinsame Kursrunde

Bild: © BNEhoch3 / Christiane Büchner
Bild: © BNEhoch3 / Christiane Büchner

Franziska Böhm

Der Selbstlernkurs „BNEhoch3“ bietet ab Sommer Austauschtreffen für Teilnehmende und Termine mit den Modulentwickler*innen an. Die Herausgeber – Wissenschaftsladen (WILA) Bonn und Zebralog – laden alle zu den Veranstaltungen ein, die sich zwischen dem 01.06. und 01.08.2024 zu einem oder mehreren der zwölf Kursmodule anmelden.

Ob Klimawandel oder Demokratiebefähigung: Auch Fachkräfte in der außerschulischen Bildung müssen gesellschaftliche Veränderungen in ihrer Arbeit aufgreifen. Die kostenlose Online-Weiterbildung „BNEhoch3“ zeigt ihnen, wie sie – gemäß einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – diesen Kompetenzerwerb bei Lernenden fördern und Handlungsoptionen aufzeigen können. Die Module lassen sich jederzeit allein durcharbeiten. Da es sich aber zusammen am besten lernt, bieten die Herausgeber des Kurses – der Wissenschaftsladen Bonn und Zebralog – im Sommer und Herbst begleitende Termine und Austauschtreffen an.

Treffen mit den Modulentwicklungsteams ab dem 21. Juni

Los geht’s mit vier Informationsveranstaltungen. Am 21. Juni haben Interessierte die Gelegenheit, die Lernmodule „BNE & Demokratiebefähigung“, „Kunst und Kultur in der Bildung“ und „Digitalisierung und BNE“ näher kennenzulernen. Am 01. Juli geht es dann weiter mit den Themen „·Gesellschaftliche Transformation verstehen und gestalten“, dem „Whole Institution Approach“ und „die Kraft von Narrativen und Utopien“. Am 08. Juli können Teilnehmende mehr erfahren über · „Transformatives Lernen auf individueller Ebene“, „mit Umweltpsychologie vom Wissen zum Handeln“ und über die „Didaktik der politischen Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Am 15. Juli schließlich gibt es die Möglichkeit, „Potenziale von Bewegung, Spiel und Sport“, „Zu strukturveränderndem Handeln befähigen“ und „Freiräume und Engagement“ kennenzulernen. Alle Informationsveranstaltungen sind auch offen für Interessierte, die sich noch nicht zu einem Modul angemeldet haben.

Austauschtreffen und gemeinsamer Kursstart ab dem 09. August

Der Kurs mit Austauschgruppe beginnt im August. Los geht es hier mit einem Online-Kennenlerntreffen am 09. August für alle Teilnehmenden. Mitte September findet dann ein Austauschtreffen in Essen statt. Einen letzten Thementreff gibt es Ende November in Berlin. Die genauen Daten und Themen für die letzten zwei Termine werden noch bekannt gegeben. Parallel zu den drei Terminen wird es die Möglichkeit geben, sich kontinuierlich über Lerninhalte innerhalb der Gruppe auszutauschen. Wie beim Selbstlernkurs an sich steht es auch allen angemeldeten Personen für den gemeinsamen Kursstart frei, wie viele Module sie absolvieren und ob sie an den Austauschtreffen teilnehmen möchten.

So geht die Anmeldung

Um sich für den gemeinsamen Kurs mit Austauschtreffen anzumelden, registrieren Sie sich bitte zuerst auf der Plattform (bnehochdrei.de) und füllen Sie danach dieses Formular aus.

Anmeldeschluss ist der 01.08.2024.

Für eine Anmeldung zu den Infoveranstaltungen füllen Sie bitte diese Anmeldung aus.

Alle Eckdaten im Überblick

Informationsveranstaltungen

  • Anmeldung: Über Microsoft Forms
  • Termin 1: 21.06.2024
  • Termin 2: 01.07.2024
  • Termin 3: 08.07.2024
  • Termin 4: 15.07.2024

Gemeinsamer Kursstart mit Austauschgruppe

  • Registrierung und Einschreibung auf der Plattform: bnehochdrei.de
  • Anmeldung zum gemeinsamen Kursstart (nach Registrierung / Kurseinschreibung allgemein): Über Microsoft Forms
  • Anmeldezeitraum: 01.06. bis 01.08.2024
  • Online-Kennenlerntreffen: 09.08.2024
  • Zweiter Thementreff: Mitte September in Essen
  • Dritter Thementreff: Ende November in Berlin

Über BNEhoch3

Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Fachkräfte aus dem non-formalen und informellen Lernen (NIL) – also aus Einrichtungen wie Museen, Naturparken, Vereinen sowie an selbständige Referent*innen und stellt sich Themen und Fragen wie zum Beispiel: Wie funktionieren gesellschaftliche und persönliche Veränderung? Was hat es mit dem Whole Institution Approach auf sich und wie lässt sich das auf meine Bildungseinrichtung übertragen? Wie baue ich ein Digitalisierungsprojekt auf? Die Lerninhalte haben Teams und Organisationen aus der non-formalen und informellen Bildung entwickelt – also Menschen, die selbst als Bildungsreferent*innen tätig sind.

Entstanden sind zwölf Kursmodule, die fundiertes Hintergrundwissen, praktische Tipps und anpassbares Material in unterschiedlichen Themenbereichen geben. Jedes Online-Modul nimmt ca. zwei Stunden Zeit in Anspruch und schließt mit einer Bescheinigung ab. Ob ein Modul oder alle zwölf Module –alle Lerninhalte können Teilnehmende kostenlos zur eigenen Weiterbildung nutzen und im eigenen Lerntempo belegen und abschließen.

Die Entwicklung von „BNEhoch3“ ist ein Projekt des Wissenschaftsladen (WILA) Bonn und Zebralog. Sie wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Kurskonzept basiert auf dem von Germanwatch 2022/2023 erarbeiteten und vom BMBF geförderten Konzept „BNE-Online-Selbstlernkurs für NIL-Bildungsakteure“.

Kontakt beim Wissenschaftsladen Bonn

Laura Fuchs-Steinhaus
laura.fuchs-steinhaus@wilabonn.de
0228/20161-51


Policy-Workshop „Die Zukunft beginnt jetzt! - Förderung von Kompetenzen im Bereich der Bioökonomie“

Franziska Böhm

Ob Chemie, Landwirtschaft oder Pharmabranche, in unserem Bestreben nach einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise kommt der Bioökonomie eine zentrale Rolle zu. Gleichzeitig erfordert dieser grundlegende Wandel am Arbeitsmarkt neue Kompetenzen und Qualifikationen von Fachkräften. Eine Kernfrage bei der Umsetzung ist daher: Welche Bildungsangebote (Aus- u. Weiterbildung) werden in diesem Zusammenhang für die Berufe der Zukunft benötigt? Wie kann man diese umsetzen? Was für eine Chance bietet Bioökonomie für den regionalen Arbeitsmarkt?

Im EU-Projekt Projekt BioGov.net (https://www.biogov.net ) gehen wir seit Juni 2022 zusammen mit 7 anderen Ländern (8 Regionen) der Europäischen Union dieser Frage und haben vielseitige Bedarfe und Angebote ermittelt.

Unter dem Titel „Die Zukunft beginnt jetzt! – Förderung von Kompetenzen im Bereich der Bioökonomie “ werden wir Ihnen Beispiele zu Weiterbildungen und benötigten Skills präsentieren. Der Policy Workshop nimmt Bioökonomie-Ausbildungen in den Fokus und beleuchtet Maßnahmen für die Entwicklung von Bioökonomie-Kompetenzen. Die „Berufe der Zukunft“ richten den Blick auf neue Kompetenzen, die bisher nicht so stark im Mittelpunkt standen. Nehmen Sie Know-How mit für Ihre Arbeit und Ihren Bereich. Ob Angebote im Bereich der Berufsorientierung oder Beispiele für zusätzliche Inhalte von Weiterbildungen und Studiengängen, diskutieren Sie mit uns über weitere Schritte. Die Zukunft beginnt jetzt!

Unternehmen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen oder interessierte Bürger*innen sind alle eingeladen teilzunehmen!

Besuchen Sie unsere Webseite unter https://www.biogov.net und melden Sie sich hier unten für den interaktiven Policy Workshop am 23.5.2024 um 15 Uhr an. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch mit Ihnen!

Anmeldung

Anmeldung über Eveeno

Kontakt beim Wissenschaftsladen Bonn:

Hildegard Boisserée-Frübuss
(02 28) 201 61-25
hildegard-boisseree@wilabonn.de


Info-Veranstaltung „Idee – und wie?!“ – kostenlose Unterstützung für Projektideen

Franziska Böhm

Viele Menschen haben gute Ideen, ihr Wohnumfeld noch lebenswerter zu machen oder sich für Nachhaltigkeit zu engagieren: „Lasst uns unsere Straße grüner gestalten und für Insekten und Vögel attraktiver machen!“ oder „Lasst uns einen sozialen Treffpunkt etablieren, der für alle offen ist und das Miteinander stärkt.“ Dies sind nur zwei Beispiele für einen Impuls, sich zu engagieren. Aber wie weiter? Wie konkretisiere ich meine Idee, wie gewinne ich Mitstreiterinnen und Mitstreiter? Manche brauchen Wissen über nachhaltiges Gärtnern, andere wollen Versammlungen moderieren oder Öffentlichkeitsarbeit aufbauen.

An diesem Punkt bietet der WILA Bonn in diesem Jahr für bis zu fünf Initiativen Unterstützung an, damit gerade die kleineren, privaten Ideen nicht im Sande verlaufen.

Flexible Weiterbildungsangebote – genau nach Bedarf

Gemeinsam mit den Interessierten besprechen wir ihren Bedarf und organisieren Fortbildungen, die darauf zugeschnitten sind. Dies ist für die Ehrenamtlichen kostenfrei.

Dies können wir anbieten, weil der Innovationsfonds, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, das Projekt „Idee – und wie?!“ unterstützt.

Melden Sie sich per Mail oder kommen Sie zu unserem einstündigen Info-Abend!

Seien Sie dabei:

  • Wann? Dienstag, 09. April 2024, 19:00-20:00 Uhr
  • Wie? Anmeldungen bei: monika.konigorski@wilabonn.de
  • Wo? Reuterstr. 157, 53113 Bonn (im WILA Bonn)

Kontakt beim Wissenschaftsladen Bonn:

Monika Konigorski
(02 28) 201 61-0
monika.konigorski@wilabonn.de


Wegbereiter für nachhaltige Bildung

Franziska Böhm

Weitere Kitas erhalten die Auszeichnung „Nachhaltige Kita

Sechs Kitas aus NRW haben die Auszeichnung „Nachhaltige Kita“ erhalten – als erste im aktuellen Durchlauf des Projektes „Nachhaltige Kita, nachhaltige Kindertagespflege“. Seit 2017 hat der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn damit bereits über 360 Kitas in ganz Deutschland für ihre nachhaltige Bildung ausgezeichnet.

Kinder im Kleinkind- und Kindergartenalter entwickeln sich besonders schnell. Was sie sich an grundlegenden Fertigkeiten, Werthaltungen und Überzeugungen aneignen, ist prägend dafür, wie sie sich in ihrem weiteren Leben gegenüber ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen verhalten. Deshalb sind Kitas – und auch Kindertagespflegestellen – ideale Orte, um dort bereits eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) anzugehen. Diese zielt darauf ab, Wissen, Werte und Kompetenzen zu vermitteln, die Menschen zu einem vorausschauenden Denken und zukunftsfähigen Handeln befähigen. Viele Kitas haben sich bereits auf den Weg gemacht und führen Kinder spielerisch an Themen wie Mülltrennung, erneuerbare Energie, Artenvielfalt, Ernährung oder kulturelle Vielfalt heran. Sie vermitteln ihnen Kompetenzen, um allein oder gemeinsam Lösungen zu finden und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.

Bestärken und motivieren

Die Teilnahme am Projekt „Nachhaltige Kita, nachhaltige Kindertagespflege“ des Wissenschaftsladen Bonn, das 2017 gestartet ist, soll dieses Engagement aber noch einmal verstärken, fokussieren und einen Perspektivwechsel ermöglichen – hin zum Selbstverständnis eines Lernorts, der sich ganzheitlich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientiert. Die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) rückt in den Fokus. Projektleiterin Annika Voßen, WILA Bonn: „Die ausgezeichneten Kitas haben gezeigt, dass sie das Thema Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Facetten in ihren Einrichtungen vorantreiben. Wir möchten auch weitere Einrichtungen und Kindertagespflegestellen dabei unterstützen, sie darin bestärken und dazu motivieren, die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele lokal umzusetzen.“

Mit gutem Beispiel voran

Um die Auszeichnung zu erhalten, haben die Kitas in den vergangenen Monaten an zwei Online-Workshops des WILA Bonn teilgenommen und anschließend konkrete Nachhaltigkeitsziele und Schwerpunkte entwickelt, die sie in ihrer Einrichtung umsetzen. Die Themen der Kitas unterscheiden sich dabei – von nachhaltiger Ernährung über das Konsumverhalten bis zu Partizipation. Die Fachkräfte haben mit den Kindern Gemüsebeete angelegt oder Nisthilfen für Insekten gebaut, andere haben Experimente rund um Strom oder Wasser gemacht. Zudem haben die Kitas geschaut, wie sie ihre Einrichtung nachhaltiger bewirtschaften und den Alltag mit den Kindern insgesamt nachhaltiger gestalten können – etwa indem sie einen Tauschschrank für die Eltern aufstellen, neue Bilderbücher anschaffen, die Vielfalt wiederspiegeln, oder einen Kompost installieren. Wichtig ist auch, dass die teilnehmenden Kitas und Kindertagespflegestellen die Eltern mit an Bord holen durch verstärkte Kommunikation oder verschiedene gemeinsame Aktionen und Feste. Die eingereichten Dokumentationen fließen anschließend in Auszügen in die Website nachhaltige-kita.info ein, um als gute Beispiele für die Praxis zu dienen.

Teilnehmen

Interessierte Kitas und – seit 2023 neu dabei – Kindertagespflegestellen können sich für die Auszeichnung auf der Website www.nachhaltige-kita.info anmelden.

Über das Projekt

Gefördert wird das Projekt „Nachhaltige Kita, nachhaltige Kindertagespflege“ von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die aktuelle Laufzeit geht von 2023 bis 2025. In diesen drei Jahren sollen bundesweit 140 Kitas und erstmals auch 40 Kindertagespflegestellen als „nachhaltig“ ausgezeichnet werden.

Weitere Informationen

Website: www.nachhaltige-kita.info

Kontakt beim Wissenschaftsladen Bonn

Annika Voßen
0228 201 61-0
annika.vossen@wilabonn.de


Bild: © BNEhoch3 / Christiane Büchner

BNE-Weiterbildung geht an den Start

Bild: © BNEhoch3 / Christiane Büchner
Bild: © BNEhoch3 / Christiane Büchner

Franziska Böhm

Ob das Thema Klimawandel oder Demokratiebefähigung: Auch Fachkräfte in der außerschulischen Bildung müssen gesellschaftliche Veränderungen in ihrer Arbeit aufgreifen. Die neue, kostenlose Online-Weiterbildung „BNEhoch3“ zeigt ihnen, wie sie das angehen können. Herausgeber sind der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn und Zebralog. Gefördert wurde die Entwicklung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Mehr Grün im Stadtviertel, ein interkultureller Treff oder neue Radwege: Viele Menschen wollen sich für nachhaltige Projekte in ihrer Stadt, Schule oder Arbeit einsetzen. Doch wie können Fachkräfte Menschen in ihrer Bildungsarbeit dazu ermutigen und befähigen? Die kostenlose Online-Weiterbildung „BNEhoch3“ zeigt Referent*innen, wie sie – gemäß einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – diesen Kompetenzerwerb bei Lernenden fördern und Handlungsoptionen aufzeigen können.

Praktische Tipps und fundiertes Hintergrundwissen

Die Online-Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem non-formalen und informellen Lernen (NIL) – also aus Einrichtungen wie Museen, Naturparks, Vereinen sowie an selbständige Referent*innen. Wie funktioniert gesellschaftliche Veränderung? Was hat es mit dem Whole Institution Approach auf sich und wie lässt sich das auf meine Bildungseinrichtung übertragen? Zwölf Kursmodule geben fundiertes Hintergrundwissen, praktische Tipps und anpassbares Material in unterschiedlichen Themenbereichen. Jedes Modul nimmt dabei ca. zwei Stunden Zeit in Anspruch und schließt mit einer Bescheinigung ab. Ob eines oder alle zwölf Module – Fachkräfte im Bildungsbereich können alle Lerninhalte kostenlos zur eigenen Weiterbildung nutzen.

Von Bildungsexpert*innen für Bildungsexpert*innen

Die Weiterbildung haben Teams und Organisationen entwickelt, die selbst als Referent*innen im Bereich non-formales und informelles Lernen arbeiten. Dabei standen den Entwickler*innen vier Mentor*innen zur Seite, die seit Jahren und Jahrzehnten selbst Bildungsformate und -materialien im Bereich BNE entwickeln. Den gesamten Prozess gesteuert haben der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn und Zebralog. Der WILA Bonn setzte hierbei seine Kompetenz als BNE-zertifizierte Bildungseinrichtung und Experte in der Prozessentwicklung ein, während Zebralog die technische Umsetzung übernahm.

Über BNEhoch3

Die Entwicklung von „BNEhoch3“ wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Kurskonzept basiert auf dem von Germanwatch 2022/2023 erarbeiteten und vom BMBF geförderten Konzept „BNE-Online-Selbstlernkurs für NIL-Bildungsakteure“.

Anmeldung zur Online-Weiterbildung

Interessierte können sich ab März auf der Plattform anmelden unter https://bnehochdrei.de/

Weitere Informationen

Franziska Böhm
0228/201 61-0
presse@wilabonn.de


Bild: © WILA Bonn / Christiane Büchner

Dem eigenen Engagement auf der Spur

Bild: © WILA Bonn / Christiane Büchner
Bild: © WILA Bonn / Christiane Büchner

Franziska Böhm

WILA Bonn bringt neues Coaching-Tool heraus

Ob fürs Klima auf die Straße gehen oder Hausaufgabenhilfe anbieten: Viele Menschen haben Ideen, wie sie sich engagieren möchten. Aber was brauchen sie dafür, damit sie das auch wirklich tun? Die „Reise in eine bessere Welt“ lädt Jugendliche wie Erwachsene dazu ein, sich mit Blick auf ihr Engagement zu verorten, Hindernisse und Hilfreiches auf dem Weg zu reflektieren sowie das nächste Ziel ihrer Engagement-Reise zu bestimmen. Entwickelt haben das Aktions- und Reflexionstool Studierende und Jugendliche gemeinsam mit dem Wissenschaftsladen (WILA) Bonn und einer Zeichnerin.

Ob für weniger Armut, bessere Bildung oder saubere Meere – viele Menschen haben eine Ahnung, wofür sie sich gerne einsetzen möchten. Vielleicht haben sie sogar schon konkrete Ideen für ein Projekt, das sie gerne angehen wollen. Häufig bleibt es jedoch bei den „guten“ Absichten, weil etwas fehlt. Darüber abstrakt zu sprechen, woran das Engagement wirklich scheitert, fällt aber oft schwer. Deswegen ist in einem Projekt des Wissenschaftsladen (WILA) Bonn mit Studierenden der Universität Bonn die Idee zu einem Reflexions- und Aktionstool entstanden. Bei der „Reise in eine bessere Welt“ können sich Menschen spielerisch damit auseinandersetzen, wofür sie sich engagieren möchten, was sie dafür brauchen und was sie daran hindert.

Vom Kap der guten Hoffnung zur Brücke der Kompromisse

Das Reflexions- und Aktionstool besteht aus einer Landkarte aus Dekorstoff mit verschiedenen Ländern, beispielsweise dem „Land des Wissens“ der „Insel der Visionen“ oder auch dem „Land des Alltags“. Auf dieser Landkarte können Mitspielende Standorte auswählen und diese zunächst mit Ortskarten näher ausgestalten wie das „Kap der guten Hoffnung“, die „Brücke der Kompromisse“, oder das „Dorf der Gleichgesinnten“. Im Anschluss entscheiden sie, wohin sie als nächstes reisen wollen und ziehen dafür Aktionskarten.

Fähigkeiten für nachhaltiges Handeln

Die Aktionskarten beleuchten innere Fähigkeiten, die ihnen auf dem Weg weiterhelfen können wie zum Beispiel Optimismus oder Mitgestaltungsfähigkeiten. Sie bilden die sogenannten Inner Development Goals ab. Dabei handelt es sich um insgesamt 23 persönliche Skills, die Menschen dazu befähigen sollen, so zu handeln, dass die Welt die globalen Nachhaltigkeitsziele (UN Sustainable Development Goals) erreicht.

Gemeinschaftliche Entwicklung mit Jugendlichen und Studierenden

Die Bilder auf der Landkarte sowie auf den Orts- und Aktionskarten wurden von Schüler*innen und Studierenden entwickelt und von der Zeichnerin Christiane Büchner mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Auch die Anleitung für das Tool entstand in einem gemeinsamen Prozess mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der WILA Bonn hat diesen Prozess moderiert und koordiniert und dabei seine Erfahrung als zertifizierte Einrichtung für Bildung für nachhaltige Entwicklung eingebracht. Interessierte können nun die Reise in eine bessere Welt – gegen eine Versandkostenpauschale von 10 Euro – beim WILA Bonn ausleihen. Ebenfalls hat der WILA Bonn 10 Sets verlost.

Über das Projekt

Das Reflexions- und Aktionstool „Reise in eine bessere Welt“ ist entstanden im Rahmen des Projektes „KlimaCoachingSpiel: Aktiv fürs Klima!“. Gefördert wurde das Projekt von der Deutschen Postcode-Lotterie. Die Idee zum Projekt „KlimaCoachingSpiel: Aktiv fürs Klima!” entstand im Projekt „KlimaWandel – Learning for Future“. Rund 30 Studierende aus verschiedenen Fachbereichen diskutierten dabei, was es braucht, damit sie fürs Klima aktiv werden. Ihre Erkenntnis: Fachwissen alleine reicht nicht aus! Es braucht – ganz im Sinne der Bildung für Nachhaltige Entwicklung – deutlich mehr Kompetenzen.

Bildrechte / Bildnutzung:

Sie dürfen das Bild im Zusammenhang mit einer Berichterstattung zur „Reise in eine bessere Welt“ unter Angabe der Bildquelle „WILA Bonn e. V./Christiane Büchner“ frei nutzen.

Spielunterlagen zum Download:

Blanko-Landkarte

Anleitung

Web-Version

Weitere Informationen

Projektbeschreibung

Kontakt beim Wissenschaftsladen (WILA) Bonn:

Für den Verleih des KlimaCoachingTools:

Holger Nielen
0228/20161-0
holger.nielen@wilabonn.de

Projektverantwortliche:

Monika Konigorski
0228/20161-0
monika.konigorski@wilabonn.de


Jetzt beim WILA bewerben: Kostenlose Unterstützung für Engagierte bei der Umsetzung ihrer lokalen Projekte

Franziska Böhm

Ob für die Nachbarschaftshilfe oder mehr Grün: Engagierten Einzelpersonen und kleinen Initiativen, die sich in ihrem Wohnumfeld ehrenamtlich engagieren möchten, bietet der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e. V. in diesem Jahr individuelle Begleitung und Fortbildungen an – kostenfrei! Interessierte können sich bis zum 20. März bewerben.

Für ihr Wohnumfeld sind Bürgerinnen und Bürger die besten Expert*innen. Sie sehen, wo es an Engagement fehlt, wie sie ihr Umfeld noch lebenswerter machen können, wo es Herausforderungen zu begegnen gilt. Am Anfang stehen oft eine tolle Idee und viel Elan: „Lasst uns unsere Straße grüner gestalten und für Insekten und Vögel attraktiver machen!“ oder „Lasst uns einen sozialen Treffpunkt etablieren, der für alle offen ist und das Miteinander stärkt.“ Manchmal stocken solche Vorhaben aber – wenn etwa Aufgaben anstehen, für die man sich nicht geeignet fühlt oder wenn das nötige Wissen fehlt. Ob es darum geht, die Idee zu konkretisieren, Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu gewinnen, nötige Gelder zu beschaffen, Wissen über nachhaltiges Gärtnern zu erlangen, Versammlungen zu moderieren oder Öffentlichkeitsarbeit anzugehen – die Herausforderungen können vielfältig sein.

Anderen Mut machen und sie motivieren

Hier bietet der WILA Bonn Unterstützung an, damit gerade kleine, private Ideen nicht im Sande verlaufen. Gemeinsam mit den Interessierten entwickeln wir Weiterbildungsangebote, die auf ihren Bedarf zugeschnitten sind. Wir organisieren die Fortbildungen, die für die Ehrenamtlichen kostenfrei sind. Bis zu fünf Projekte können davon profitieren – und ebenso vom Austausch untereinander. Audioaufnahmegerät und Mikrofon sind immer dabei, um direkt von besonderen Momenten erzählen und sich auch gegenseitig dazu Fragen stellen zu können. Gemeinsam machen wir später dazu eine Podcastfolge des WILA Bonn. So entsteht am Ende eine Hörgeschichte, die auch anderen Mut machen kann, ihre Ideen umzusetzen.

Flexible Weiterbildungsangebote genau nach Bedarf

Die Unterstützung geschieht im Rahmen des Projektes „Idee – und wie?!“, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft über den Innovationsfonds NRW gefördert wird. Aus den Erfahrungen dieses Projektes entwickeln wir ein Modell für flexible Weiterbildungsangebote, das auch für andere Bildungseinrichtungen interessant sein kann und Ideen für neue Arten der Weiterbildung liefern soll.

So können sich Initiativen bewerben

Sie haben eine Idee oder Initiative und haben Lust auf Austausch und Weiterbildung? Dann laden wir Sie ein, sich ganz einfach per E-Mail bei uns zu melden – bis zum 20.3.24.

Stellen Sie sich oder Ihre Gruppe kurz vor, skizzieren Sie in wenigen Sätzen Ihre Idee und an welchem Punkt Sie gerade stehen.

Wir nehmen dann Kontakt mit Ihnen auf und wählen im Anschluss unter den interessierten Initiativen die aus, die von dem Angebot am besten profitieren können.
Kriterien sind: Ehrenamtliches Engagement für eine nachhaltige Idee in Ihrem Stadtteil oder lokal in Bonn; Lust, Ihre Idee gemeinsam weiterzuentwickeln und zu realisieren; Interesse, sich dafür gezielt weiterzubilden; Lust, anderen davon zu erzählen.

Das Projektteam freut sich auf Ihre Mails!

Kontakt beim Wissenschaftsladen Bonn:

Monika Konigorski
0228/201 61-0
monika.konigorski@wilabonn.de


Gewinnspiel: „Reise in eine bessere Welt“

Franziska Böhm

Der Wissenschaftsladen Bonn verlost 10 Coaching-Tools unter allen Teilnehmer*innen! Um an der Verlosung teilzunehmen, schicken Sie einfach bis zum 29.2.2024 eine E-Mail mit Ihrer Postadresse an Teamassistenz@wilabonn.de mit dem Betreff „Reise in eine bessere Welt“. Unterlagen für die „Reise in eine bessere Welt“ stehen außerdem zum Download zur Verfügung.

Die Gewinner werden am 4.3. per Mail informiert und erhalten eine „Reise in eine bessere Welt“ auf postalischem Wege. Weiterhin können auch 10 Exemplare von „Reise in eine bessere Welt“ beim Wissenschaftsladen ausgeliehen werden.

„Reise in eine bessere Welt“ – Ein Reflexions- und Aktionstool. Spielerische Selbsterkundung und Standortbestimmung auf phantasievolle Art und Weise.

Habt ihr eine Vision, wie eine bessere Welt aussehen könnte, vielleicht sogar eine Idee, wie ihr euch für eine bessere Welt engagieren könnt? Würdet ihr euch gerne einsetzen für weniger Armut, bessere Bildung, saubere Meere oder den Erhalt der Artenvielfalt – kommt aber nicht ins Handeln, weil irgendetwas dazu fehlt oder im Wege steht?

Solchen und ähnlichen Fragen geht die „Reise in eine bessere Welt“ nach. Sie ist ein Reflexions- und Aktionstool für Kleingruppen oder auch Einzelpersonen. Das Tool wurde in Co-Creation-Workshops gemeinsam mit Studierenden, Schüler*innen und der Künstlerin Christiane Büchner entwickelt und hilft dabei, sich selbst im Blick auf das eigene Engagement für eine nachhaltigere Zukunft zu verorten und den eigenen Weg zu finde – im Angesicht der menschengemachten Klimaerwärmung.

Das Tool lädt ein auf eine Reise ins Innere und versteht sich als ein Werkzeug zur Reflexion und zum Austausch untereinander. Auf spielerische Art werden Hindernisse und Widerstände sichtbar und mögliche Lösungswege aufgezeigt. Auf diese Weise soll es dabei helfen, die abstrakten und vielleicht noch vagen Ziele und Wünsche zu veranschaulichen und dadurch klarer zu fassen. Darüber hinaus möchte es aber auch mögliche Wege vorzeichnen, wie die eigenen Ziele zu erreichen sind und die eventuell zu stärkenden Fähigkeiten und vielleicht noch nicht voll ausgeschöpften Potentiale aufzeigen, die dafür benötigt werden.

Konkret vollzieht sich diese imaginative Reise auf einer großflächigen Stofflandkarte zwischen selbstgewählten metaphorischen Orten, wie beispielsweise dem „Land der Emotionen und Werte“, dem „Land des Alltags“ oder der „Insel der Utopien“. Phantasievoll gestaltete Hexagone wie die „Spielwiese der Freude“, der „Sumpf der Gewohnheit“ oder die „Startbahn der Zuversicht“ differenzieren die Länder weiter aus. Um die Reise zu bewältigen, stehen Transformations-Kompetenzen in Form von Aktionskarten bereit, welche die 23 Inner Development Goals (IDGs)1 abbilden und deren Transformationspotential einbringen.

Am Ende der Reise steht ein wertungsfreier Blick auf die Visionen und Ziele des eigenen Engagements sowie ein klareres Bewusstsein für die Kompetenzen und Fähigkeiten, die entwickelt oder gestärkt werden können, um jene zu erreichen.

Spieleanleitung für nähere Information:

Spieleanleitung

Das Projekt wurde gefördert von der Deutschen Postcode Lotterie

Copyright: © WILA Bonn/Christiane Büchner

Kontakt beim Wissenschaftsladen Bonn zur Ausleihe:

Monika Konigorski
0228/201 61-0
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