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Geschäftsführerin des WILA Bonn wird Mitglied im in Kuratorium der Studienstiftung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Franziska Böhm

Das Präsidium der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat Dr. Anke Valentin für drei Jahre als Mitglied in das Kuratorium der Studienstiftung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg benannt.

Im Kuratorium wird Anke Valentin den Vorstand der Stiftung bei der Verwirklichung des Stiftungszwecks beraten. Die Studienstiftung verfolgt das Ziel, die Situation der Lehre und der Studienbedingungen an der H-BRS kontinuierlich zu verbessern. Außerdem fördert sie Studierende der H-BRS, die sich mindestens im 4. Semester eines Bachelor-Studiengangs oder im 2. Semester eines Master-Studiengangs befinden. Dabei berücksichtigt sie die finanziellen wie persönlichen Lebensumstände und zieht auch Kriterien wie soziales oder ehrenamtliches Engagement heran.

Dieses Ziel passt gut zum Selbstverständnis des WILA Bonn, dessen Geschäftsführerin Anke Valentin ist. Auch der WILA Bonn verfolgt das Ziel gesellschaftliches Engagement zu unterstützen und investiert in Bildung und Kompetenzentwicklung.


Modul Handbuch Deckblatt

Modulhandbuch: Empowerment für Klima & Co - mit den IDGs

Modul Handbuch Deckblatt

Franziska Böhm

Wie lässt sich der innovative Ansatz der Inner Development Goals (IDGs) nutzen, um Menschen für so große Herausforderungen wie z. B. das Klima (mehr) ins Handeln zu bringen? Aus dieser Fragestellung ist das Konzept für unsere Train-the-Trainer-Pilotveranstaltung entstanden – verbunden mit dem Wunsch, sie mit Teilnehmenden zu erproben, die ganz unterschiedliche Hintergründe und Perspektiven auf das Thema mitbringen.

Das Ergebnis sehen Sie hier: In unser Modulhandbuch sind ganz viele Impulse eingeflossen, die wir während der Weiterbildung erhalten haben.

Modulhandbuch „Empowerment mit den IDGs“


Insekten im eigenen Grün checken: Ein Multiplier Workshop für die eigene Bildungsarbeit

Franziska Böhm

Das Besondere daran: Hobbygärtner*innen und Naturinteressierte haben das Konzept mit seinem Monitoring-Ansatz und entsprechenden Bildungsmaterialien gemeinsam mit dem WILA Bonn und der VHS Bonn entwickelt und erprobt. Das dabei entstandene Monitoring-Verfahren braucht – anders als andere Ansätze dieser Art – keinerlei Vorkenntnisse. Dadurch lässt es sich in vielen verschiedenen Bildungskontexten einsetzen.
Der Online-Workshop richtet sich an Umweltbildner*innen für Erwachsene, Mitarbeitende im Quartiersmanagement, von Insekten-Monitoring-Projekten oder andere interessierte Personen. Die Veranstaltung bietet zudem Gelegenheit, mit anderen Projekten zur Erfassung von Insektenvielfalt und mit Erwachsenbildner*innen in Austausch zu treten.

Der Online-Workshop findet im Rahmen des Projekts „Insekten-Check – Entdecke die Vielfalt in deinem Grün!“ in Kooperation mit der VHS Bonn statt und ist für Teilnehmende kostenlos. Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

Anmeldung:

Über die Zur Anmeldung gelangen Sie über diesen Link: https://eveeno.com/488311123. Nach der Anmeldung erhalten Sie den Zoom-Link und die Zugangsdaten per E-Mail.

Kontakt beim Wissenschaftsladen Bonn:

Monika Konigorski
(02 28) 201 61-41
monika.konigorski@wilabonn.de


Job-Lotse für Akademiker*innen: WILA Arbeitsmarkt jetzt als Onlinemagazin mit Stellen-Datenbank

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Franziska Böhm

Hunderte Stellen für Fachkräfte aus den Geistes-, Sozialwissenschaften, Natur und Technik pro Tag sowie jede Menge Tipps zu Job und Karriere – das bietet ab sofort der WILA Arbeitsmarkt mit seiner Kombination aus Stellen-Datenbank und Onlinemagazin.

Generalist*innen denken vernetzt und arbeiten sich in unterschiedliche Bereiche schnell ein; auf Jobsuche haben es diese Akademiker*innen aber oft schwer. Denn Akademiker*innen, die beispielsweise Germanistik, Soziologie oder Geografie studiert haben, finden auf Jobportalen nur selten passende Stellen, wenn sie ihr Studienfach eingeben. Wichtiger noch: Sie haben passende Tätigkeitsfelder oft gar nicht auf dem Schirm. Abhilfe schafft der WILA Arbeitsmarkt. Dort können Fachkräfte unterschiedliche Berufe und Tätigkeitsfelder kennenlernen – und womöglich ganz neue Perspektiven und Jobs für sich entdecken.

Jobs suchen und sich orientieren

In der Stellen-Datenbank des WILA Arbeitsmarkt suchen Abonnent*innen nicht durch Eingabe des Studienabschlusses nach Jobs, sondern sie filtern nach Art der Tätigkeit. Jede Woche durchsucht dafür das Auswertungsteam des WILA Arbeitsmarkt zwischen 3.000 und 5.000 Quellen. Die Anzeigen ordnen sie in der Stellen-Datenbank insgesamt acht Tätigkeitsfeldern zu: Bildung, Kommunikation, Kunst und Kultur, Querschnittsstellen, Soziales und Psychologie, Umwelt- und Naturschutz, Wissenschaft und Forschung, Über den Tellerrand. Diese sorgfältige Auswertung stellt sicher, dass die im WILA Arbeitsmarkt ausgeschriebenen Stellen auch wirklich zu den Kompetenzen von Generalist*innen passen. Die Ergebnisse lassen sich nach PLZ, Umkreis, Bundesland sowie Homeoffice-Option und Stellenumfang filtern.

Rundumblick über Job und Karriere

Neben der Stellen-Datenbank haben Abonnent*innen des WILA Arbeitsmarkt auch Zugriff auf das Onlinemagazin. Dieses bietet Artikel zu aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, Jobs in Nischen oder Tipps rund um den Berufseinstieg und die Karrieregestaltung. Ebenfalls finden die Leser*innen dort Informationen über Weiterbildungen, Hinweise zu Tagungen, Netzwerkveranstaltungen oder Fördermöglichkeiten für eigene Projekte. Der WILA Arbeitsmarkt bietet so Fachkräften auf Jobsuche und im Arbeitsleben die Möglichkeit, sich beruflich (neu) zu orientieren, spannende Arbeitgeber zu entdecken, arbeitsrechtliche Fragen zu beantworten sowie gezielt Weiterbildungen und die eigene Karriere zu planen.

Dienstleistungen für Career Center und andere Institutionen

Mit dem Wissen aus seiner täglichen Arbeit unterstützt das Team des WILA Arbeitsmarkt außerdem Career Center, Jobcenter, Bildungsanbieter und weitere Institutionen der Berufsbildung. Auf Auftragsbasis führt das WILA Arbeitsmarkt-Team beispielsweise Berufsfeldanalysen durch oder hält Vorträge und Workshops. Für Institutionen gibt es außerdem ein eigenes Abo-Modell, inklusive einer Option für Campus-Lizenzen.

Weitere Informationen

Website: www.wila-arbeitsmarkt.de

Instagram: https://www.instagram.com/wila_arbeitsmarkt/?hl=de

Facebook: https://www.facebook.com/wila.arbeitsmarkt/?locale=de_DE

Kontakt beim WILA Arbeitsmarkt

Krischan Ostenrath
krischan.ostenrath@wilabonn.de
0228/201 61-43


Bundesfreiwilligendienst in der Öffentlichkeitsarbeit: Komm zum WILA!

Franziska Böhm

Du hast Spaß an Social Media und packst gerne bei Veranstaltungen mit an? Der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e. V. sucht – ab sofort – eine*n Bundesfreiwillige*n für seine Öffentlichkeitsarbeit. Komm zu uns und unterstütze unsere Öffentlichkeitsarbeit bei Projekten, Bildungsarbeit und einer nachhaltigen Arbeitswelt!

Als Bundesfreiwillige*r unterstützt Du die Öffentlichkeitsarbeit und die (Bildungs-)veranstaltungen bei folgenden Aufgaben:

  • Du bereitest gemeinsam mit den WILA-Mitarbeiter*innen Veranstaltungen vor (z. B. durch Auf- und Abbau, Unterstützung beim Anmelde-Management o. ä.)
  • Du sichtest Medien und erstellst den Medienspiegel
  • Du unterstützt bei oder übernimmst Recherchearbeiten im WILA (z. B. Bildersuche für Social Media, Aktualisierung Adressverteiler usw.)
  • Du unterstützt bei der Pflege des Terminkalenders und der Websites
  • Du unterstützt bei der Betreuung der Social Media-Kanäle und erstellst je nach Bedarf, Fähigkeit und Neigung auch eigene Posts

Dein Profil

  • Du bist mindestens 18 Jahre alt
  • Du kannst dich sicher in Deutsch ausdrücken – mündlich wie schriftlich
  • Du hast Freude daran, dich schnell in neue Bereiche einzuarbeiten und mitanzupacken
  • Du arbeitest zuverlässig, gerne im Team – und bei Bedarf auch eigenverantwortlich
  • Ein Plus (aber kein Muss!) ist es, wenn du schon Erfahrung im Texten, in Social Media, in Videoproduktion, in Content Management-Systemen oder Fotografie hast (z. B. durch Schülerzeitung, Video- oder Foto-AG, freie Mitarbeit bei Tageszeitung / Agentur, o. ä.)

Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter (sofern älter als 18 Jahre) sowie sexueller Orientierung und Identität.

Das bieten wir Dir

  • Eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche im WILA Bonn, z. B. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimagerechtigkeit oder biologische Vielfalt
  • Nettes und motiviert arbeitendes Team mit flachen Hierarchien
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Zuschuss zum Deutschlandticket und ein modernes, zentral gelegenes Büro mit sehr guter ÖPNV-Anbindung

Einsatzstelle

Seit über 35 Jahren trägt der Wissenschaftsladen Bonn e. V. (WILA Bonn) mit seiner Arbeit dazu bei, die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Dies kann nur gelingen, wenn viele Menschen aktiv werden. Deshalb bringen wir Menschen mit unterschiedlichem Know-how und Erfahrungen zusammen, entwickeln gemeinsam neue Lösungs- und vor allem auch konkrete Handlungsmöglichkeiten. Als gemeinnütziger Verein arbeitet der WILA Bonn nicht gewinnorientiert. Der WILA Bonn mit seinen rund 35 Beschäftigten ist selbstverwaltet, d. h. Mitarbeitende und Mitglieder treffen alle Entscheidungen gemeinsam auf Augenhöhe.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann würden wir Dich gerne näher kennenlernen!

Bitte sende deine vollständige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen – ausschließlich per Mail unter Angabe deines möglichen Einstiegstermins an info@wilabonn.de.


Jobs for Future: Jetzt anmelden

Franziska Böhm

Viele Jugendliche engagieren sich schon für Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit. Doch bei der Berufswahl kommt das Thema oft zu kurz. Das möchte der Wissenschaftsladen Bonn mit dem Projekt „Jobs for Future NRW“ ändern. In Dialogveranstaltungen entdecken Schüler*innen ab der 9. Klasse dabei die nachhaltige Arbeitswelt – im direkten Austausch mit Unternehmen. Interessierte Schulen aus NRW können sich noch bis Februar bewerben.

Zur Auswahl stehen im Projekt zwei Formate: Beim „Future Talk“ organisieren die Schüler*innen an ihrer Schule eine Diskussionsrunde mit nachhaltigen Unternehmen aus der Region. Die „Future Activity“ bindet die Schüler*innen bei einem Unternehmensbesuch direkt in unternehmerische Gestaltungsprozesse mit ein.

Naturschutz als Berufsfeld: Die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft

Der Geografiekurs der 11. Klasse der Gesamtschule Brühl besuchte im Rahmen der „Future Activity“ beispielsweise die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft und arbeitete mit an der Challenge der Station „Umweltverträgliche Besucherlenkung in Naturschutzgebieten“. Die Beschäftigung mit aktuellen Herausforderungen und Zielkonflikten ermöglicht den Schüler*innen eine tiefere persönliche Auseinandersetzung mit nachhaltigen Jobs für ihre berufliche Zukunft.

Einblick in den Berufsalltag – inklusive Herausforderungen

Die Schüler*innen lernten die Aufgaben der Station näher kennen und Gerrit Kundruhn, Forstwirt und Diplom Ingenieur für Landschaftsökologie führte die Gruppe über das Gelände. Zur Sprache kamen dabei auch die Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Arbeit, wie z. B. die Landwirtinnen und Landwirte für naturnahe Blühstreifen und Ausgleichsflächen zu gewinnen. Aber auch den Naturschutz mit den Wünschen der Bürger*innen in Einklang zu bringen.

Jugendliche entwickeln Ideen für Nutzungskonflikte

Anknüpfend an die Nutzungskonflikte im Naturschutzgebiet Ennert in Bonn-Beuel, die z. B. durch Wandernde, Mountainbikende oder Badende entstehen, haben sich die Schüler*innen mit Fragen beschäftigt: Wie können Fachkräfte vor Ort z. B. der Entstehung neuer Trampelpfade entgegenwirken? Wie können ungestörte Räume für Wildtiere und Pflanzen bewahrt werden? Die Schüler*innen erarbeiteten dafür konkrete Lösungsvorschläge und diskutierten ihre Ideen mit dem Experten der Station. Außerdem erfuhren sie, welche Maßnahmen die Station bereits umgesetzt hat.

Virtuelle Ausstellung zu den Ergebnissen

Mit eigenen Medienbeiträgen zu ihren Praxiserfahrungen können die Schüler*innen nun am Wettbewerb „Jobs for Future NRW“ teilnehmen und ihre Beiträge in einer virtuellen Ausstellung präsentieren. Zum Abschluss ging es noch um konkrete Einstiegs- und Arbeitsmöglichkeiten bei der Biologischen Station und im Naturschutz allgemein.

Über das Projekt

Mit dem von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Projekt bietet der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn im Schuljahr 2023/2024 Schulklassen aus NRW Dialogveranstaltungen mit nachhaltigen Arbeitgeber*innen an. Dabei kooperiert das Projekt mit dem Netzwerk Grüne Arbeitswelt. Bewerben können sich Schulen über die Webseite www.jobsforfuture-nrw.de.

Kontakt beim Wissenschaftsladen Bonn

Cornelia Voß
cornelia.voss@wilabonn.de
0228/201 61 50


Schon kleinere begrünte Flächen können Unternehmen klimaresilienter machen. Foto: © WILA Bonn

IB-Green: Industrie- und Gewerbeparks – klimaresilient & fit für die Zukunft

Schon kleinere begrünte Flächen können Unternehmen klimaresilienter machen. Foto: © WILA Bonn
Schon kleinere begrünte Flächen können Unternehmen klimaresilienter machen. Foto: © WILA Bonn

Franziska Böhm

Beton, Asphalt und wenig Grün: Industrie- und Gewerbeparks sind stark versiegelt und damit besonders anfällig für Folgen des Klimawandels wie Überhitzung und Überschwemmung. Im Projekt „Industrie- und Gewerbeparks – klimaresilient & fit für die Zukunft“ (IB-Green) will der WILA Bonn gemeinsam mit Projektpartnern aus sechs europäischen Ländern diese Folgen puffern – mit der Schaffung sogenannter blau-grüner Infrastruktur.

Die Idee dahinter: Wasser und Grünflächen bei der Gestaltung von Gewerbegebieten im Verbund denken – z. B. unversiegelte Parkplätze, begrünte Hallen, Retentionsgräben und Straßenbegleitgrün. Regenwasser kann auf den Flächen versickern, verdunsten und zurückgehalten bzw. gespeichert werden. Dadurch kühlen diese Gebiete ab, Lebensräume für Pflanzen und Tiere entstehen, das Überschwemmungsrisiko sinkt und die Luftqualität verbessert sich. Blau-grüne Infrastruktur hilft so auch dabei, die Gewerbegebiete schöner und gesünder für Menschen zu gestalten. Dies führt zu gesünderen Lebens- und Arbeitsbedingungen und verringert die negativen Auswirkungen des Klimawandels für Unternehmen und auf städtischer Ebene.

Ältere Gewerbegebiete besonders häufig betroffen von den Folgen des Klimawandels

Ein besonderer Schwerpunkt im Projekt liegt auf Industrie- und Gewerbegebieten aus dem letzten Jahrhundert. Sie sind häufig nicht nur besonders stark versiegelt, sondern weisen auch Modernisierungsrückstände auf oder sind mit Schadstoffen im Boden belastet. Dadurch verlieren sie an Attraktivität für Unternehmen und Fachkräfte. Mit dem Projekt besteht die Möglichkeit zur Modernisierung ohne neue Flächen in Anspruch nehmen zu müssen. Das reduziert auch den Druck auf noch unbebaute Flächen in und um die Gebiete .

Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Kommune und Unternehmen

Das Projekt konzentriert sich bei dem Ausbau der blau-grünen Infrastruktur sowohl auf öffentliche Flächen von Industrie- und Gewerbegebieten als auch auf Unternehmensflächen. Damit dies gelingt, strebt das Projekt an, die Zusammenarbeit zwischen kommunaler Seite und Unternehmen zu verbessern und Kommunen und Unternehmen für das Thema zu begeistern . Dafür erstellt das Projekt Aktionspläne, liefert gute Beispiele und bietet allen Beteiligten Trainings und Schulungen rund um das Thema Klimaresilienz an.

Auszeichnung, Trainings und spielerische Auseinandersetzung durch Planspiele

Der WILA Bonn entwickelt im Projekt eine Auszeichnung für Unternehmen, die Maßnahmen für mehr Klimaresilienz auf ihren Flächen umgesetzt haben. Außerdem bietet er themenbezogene Trainings und Austauschformate wie Praxisforen oder Expertenimpulse an. Ebenfalls erarbeitet der WILA Bonn zusammen mit den Projektpartnern europaweite Aktionspläne und stellt Gestaltungsempfehlungen- für eine klimagerechte Gewerbeflächengestaltung zusammen.

Eine besondere Rolle spielen in diesem Kontext Planspiele, die der WILA Bonn gemeinsam mit Kommunen und Unternehmen durchführen möchte, um die Leitlinien zu entwickeln. Außerdem steht er beratend anderen Projektpartner*innen zur Seite, die in ihren Gebieten Flächen umgestalten möchten. Dabei kann er auf seine jahrelange Erfahrung aus dem Netzwerk „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ und den Projekten „Logist.Plus“ und „Faktor Grün“ zurückgreifen.

Projektpartner:

  • Climate Alliance of European cities with indigenous rainforest peoples (Lead Partner)
    Galvanistraße 28, 60486 Frankfurt am Main, Germany
    www.climatealliance.org
  • Kommune Arnhem
    Koningstraat 38, 6811 DG Arnhem, Netherlands
    www.arnhem.nl
  • Green Energy Park
    Z1 Researchpark 160, 1731 Zellik, Belgium
    www.greenenergypark.be
  • Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie
    Rheingaustraße 186, 65203 Wiesbaden, Germany
    www.hlnug.de
  • Metropolregion Lille
    Boulevard des Cités Unies 2, 59040 Lille, France
    www.lillemetropole.fr
  • Sandyford BID CLG t/a Sandyford Business District
    Burton Hall Avenue 10, A98 FK72 Dublin, Ireland
    www.sandyford.ie
  • Wissenschaftsladen Bonn e. V.
    Reuterstraße 157, 53113 Bonn, Germany
    www.wilabonn.de
  • Kommune Leeuwarden
    Oldehoofsterkerkhof 2, 8911DH Leeuwarden, Netherlands
    www.leeuwarden.nl
  • Kommune Singen (Hohentwiel)
    Hohgarten 2, 78224 Singen, Germany
    www.singen.de
  • Ministerium für Energie und Raumplanung in Luxemburg
    Place de l’Europe 4, 1499 Luxemburg
    www.mea.gouvernement.lu
  • Dun Laoghaire Rathdown County Council
    Marine Road 2, A96 K6C9 Dublin, Ireland
    www.dlrcoco.ie

Zur Projekt-Übersicht

Projektüberblick

Laufzeit: März 2023 – Februar 2027
Förderer: Programm „Interreg North West Europe“ der Europäischen Union
Fördersumme: 8,9 Millionen € (davon 5,4 Millionen € ERDF)

SDGs

GeWa

Ansprechpartner*innen

Bernd Assenmacher
(0228) 20161-49
bernd.assenmacher@wilabonn.de

Franziska Böhm
(0228) 20161-32
franziska.boehm@wilabonn.de

Meike Rohkemper
(0228) 20161-18
meike.rohkemper@wilabonn.de

Dr. Anke Valentin
(0228) 20161-23
anke.valentin@wilabonn.de

Projektwebsite


Zur Website des Projektes

Verbundkoordination

PP01 LOGO Climate Alliance 300dpi

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Netzwerk „Gewerbegebiete im Wandel“
Projektfilm „Grün statt Grau“
Projekt „Natur in Graue Zonen“
Projekt „Region in der Balance“

Förderer:

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Interreg North West Europe“ der Europäischen Union finanziert. Interreg NWE ist ein Programm der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit, das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert wird und darauf abzielt, eine ausgewogene Entwicklung im gesamten nordwesteuropäischen Raum zu unterstützen, alle Regionen widerstandsfähiger zu machen und zu einer besseren Lebensqualität und zum Wohlbefinden aller NWE-Bürger*innen beizutragen.


Foto: © Rawpixel.com – stock.adobe.com

BNEhoch3 – bilden lernen handeln

Foto: © Rawpixel.com – stock.adobe.com
Foto: © Rawpixel.com – stock.adobe.com

Franziska Böhm

Ob Klimakrise oder Artensterben: Um im Hinblick auf globale Krisen nicht zu verzweifeln, brauchen Menschen Widerstandskraft. Bei „BNEhoch3“ entwickeln Bildungsexpert*innen eine Online-Weiterbildung, wie Fachkräfte im Bildungsbereich diese Resilizenz bei Lernenden stärken und sie zum Handeln ermutigen können. Der WILA Bonn koordiniert die Ausschreibung und begleitet die Entwickler*innen.

Die Lernmodule sollen Fachkräfte aus dem non-formalen und informellen Lernen – also aus Einrichtungen wie Museen, Naturparks, Forschungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen usw. – darin weiterbilden, wie sie – gemäß einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – den Kompetenzerwerb bei Lernenden fördern und Handlungsoptionen aufzeigen können. Es geht um Fragen wie: Wie funktioniert gesellschaftliche Veränderung? Welche Rolle spielen Narrative und welche Geschichten erzählen wir, um positive Zukunftsbilder zu entwickeln? Was hat es mit dem Whole Institution Approach auf sich und wie lässt sich das auf meine Bildungseinrichtung übertragen?

Von Bildungsexpert*innen für Expert*innen

Insgesamt zwölf Module sollen entwickelt, getestet und online gestellt werden – basierend auf dem von Germanwatch 2022/2023 erarbeiteten und vom BMBF geförderten Konzept „BNE-Online-Selbstlernkurs für NIL-Bildungsakteure“. Dieses Konzept gibt eine Struktur vor, der alle Module folgen. Alle Lerneinheiten sollen dementsprechend nicht nur einen thematischen Einstieg bieten, sondern die Teilnehmenden dazu befähigen und ermutigen, das Gelernte zu reflektieren und Strategien zu erarbeiten, wie sie es in ihre alltägliche Bildungsarbeit übertragen können. Jedes Modul wird bei vollständiger Bearbeitung ca. 2 Stunden in Anspruch nehmen. Zusätzlich können die Kursteilnehmenden einzelne Themen vertiefen

Begleitung durch Workshops und Austausch

Zur inhaltlichen Begleitung stehen den Entwickler*innen vier Mentor*innen zur Seite. Ebenfalls organisieren die Projektpartner*innen drei Workshops, in denen sich die Entwickler*innen technisch und methodisch weiterbilden können. Darüber hinaus treffen sich alle Projektbeteiligten zu regelmäßigen Werkstätten, in denen sie sich austauschen können.

Aufgabe des WILA Bonn

Der WILA Bonn koordiniert die Ausschreibung und Vergabe der Module, wählt die Mentor*innen aus und begleitet die Modulentwickler*innen im Prozess. Ebenfalls entwickelt der WILA Bonn ein Konzept für die weitere Verbreitung der Inhalte nach Projektende. Bei allen Arbeitspaketen kann der WILA Bonn seine jahrelange Erfahrung aus Projekten mit BNE-Bezug wie Ausgepackt, StadtKlimaWandeln oder KlimaWandel – Learning for Future einbringen.

 

Zum Projekt-Archiv

Projektüberblick

Projektpartner

ZEBRALOG GmbH

Förderer

BMBF gefrdert vom deutsch

Mehr Biodiversität in der Stadt schaffen: Studierende im Projekt entwickeln gute Ideen für die Düne in Tannenbusch und eine Hundewiese. Foto: © Volker Lannert/Uni Bonn

StadtKlimaWandeln: Neue Ideen für Düne und Hundewiese

Mehr Biodiversität in der Stadt schaffen: Studierende im Projekt entwickeln gute Ideen für die Düne in Tannenbusch und eine Hundewiese. Foto: © Volker Lannert/Uni Bonn
Mehr Biodiversität in der Stadt schaffen: Studierende im Projekt entwickeln gute Ideen für die Düne in Tannenbusch und eine Hundewiese. Foto: © Volker Lannert/Uni Bonn

Franziska Böhm

Das Projekt „StadtKlimaWandeln” von Universität, Stadtverwaltung und WILA Bonn bringt Wissenschaft, Stadt und Bürger*innen zusammen. Studierende haben ihre Vorschläge für die Hundewiese Rheinaue und die Düne Tannenbusch zur Diskussion gestellt.

Wie kann man für mehr biologische Vielfalt sorgen und gleichzeitig Flächen und Stadtquartiere lebenswerter machen? Andere – nämlich insektenfreundliche – Pflanzen und Sträucher, ein Parcours aus Holz für Hunde und mehr Schattenplätze für Menschen: Das sind nur ein paar der ganz konkreten Vorschläge, mit denen Studierende aus 13 verschiedenen Fachrichtungen die bisher eintönige Hundewiese in der Rheinaue aufwerten wollen – für Mensch, Tier und fürs Klima.

Die Studierenden sind Teil eines Vorreiter-Projekts, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wird. Ziel ist es, an ganz praktischen Herausforderungen in der Stadt über alle wissenschaftlichen Fachdisziplinen hinweg und unter Einbeziehung der Studierenden und Bürger*innen daran zu arbeiten, zu Klima-Anpassung und biologischer Vielfalt beizutragen.

Baumfällen als Naturschutz

Nicht nur mit der Hundewiese in der Rheinaue haben sich die Studierenden im Rahmen ihres interdisziplinären Seminars auseinandergesetzt. Eine zweite Gruppe nahm die Düne Tannenbusch unter die Lupe: wissenschaftlich, indem die Studierenden sich – wie ihre Kommiliton*innen bei der Hundewiese – die Unterstützung von Forschenden verschiedener Fachrichtungen einholen konnten. Dazu kam die Expertise der Bürger*innen und Gruppen vor Ort, die die Studierenden befragt haben. Diskutiert wurden bei der Präsentation u.a. die Idee der Studierenden, die von der Natur her so besondere Binnendüne mit mehr Einsatz als bisher zu pflegen und dabei die Bürger*innen aus Tannenbusch z.B. über bezahltes Ehrenamt miteinzubeziehen. Wichtig sei auch, den Menschen vor Ort gut zu erklären, was im Sinne des Naturschutzes für die Düne wichtig ist: So müsste man, um die Düne in ihrer Einzigartigkeit mit ihren seltenen Pflanzen und Tieren zu schützen, sich ausbreitende Robinien und Brombeeren entfernen. Baumfällen als Naturschutz – das will gut erklärt sein!

Gemeinsam anders denken

Projektleiterin Brigitte Peter vom WILA Bonn: „Wir freuen uns, dass wir lokale Herausforderungen so auf neue Weise bewältigen können, indem die Expertise aller wichtigen Akteursgruppen zusammenfließt.“ Gemeinsam könne man anders denken und neue Ideen entwickeln. Das Projekt „StadtKlimaWandeln“ dauert bis September 2025 und wird neben den Flächen auch weitere Themen kooperativ angehen. Der Fokus liegt stets auf Klimaresilienz, Biologischer Vielfalt und einem hohem Lebenswert für die Menschen.

Enge Zusammenarbeit zwischen Gesellschaft und Wissenschaft – mit Service Learning

Prof. Dr. Annette Scheersoi, Prorektorin für Nachhaltigkeit an der Universität Bonn, sagt: „Wir wollen im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie systematisch Strukturen einer engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft unterschiedlicher Disziplinen und Gesellschaft aufbauen.“ Das Seminar sei auch ein gutes Beispiel für die Bemühungen, Nachhaltigkeit stärker in allen Bereichen der Universität zu verankern. „Dies geschieht in der Forschung, im Betrieb, aber auch in der Hochschullehre, und zwar sowohl inhaltlich als auch methodisch“, sagt die Prorektorin. Durch neue Lehr- und Lernaktivitäten sollen die Studierenden sich mehr und vor allem praxisnah mit Nachhaltigkeitsthemen auseinandersetzen.

Prof. Scheersoi: „Das Projekt nutzt ‚Service Learning‘ als Lehr- und Lernform. Das fachliche Lernen in der Uni wird dabei mit gesellschaftlichem Engagement verbunden -ein Format, das allen Beteiligten nützt, Sinn stiftet und Spaß macht.“ Sechs Forschende aus drei Fakultäten der Universität , die die Studierenden zuvor im Rahmen eines „Speed-Datings“ kennengelernt hatten, brachten sich hoch engagiert in das Projekt ein. Das Service Learning soll an der Universität Bonn weiter ausgebaut werden. Dazu wurde bereits eine Koordinationsstelle eingerichtet.

Zum Projekt-Hintergrund:

Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie die Klimaneutralität oder der Erhalt der Biodiversität lassen sich in Kommunen nur dann bewältigen, wenn sich alle wichtigen Akteursgruppen beteiligen. Doch wie gelingt es der nach Arbeitsbereichen ausgerichteten Stadtverwaltung und der meist disziplinär organisierten Wissenschaft dauerhaft “nah am (interdisziplinären) Problem” zu sein und mit “fachfremden” Bürger*innen zu arbeiten?

Das Projekt “StadtKlimaWandeln”, bei dem Universität Bonn, Stadtverwaltung Bonn, WILA Bonn sowie zivilgesellschaftlichen Gruppen zusammenarbeiten, will diese “Systemgrenzen” überwinden helfen: Die Brücke sollen als Change-Agents Studierende ganz unterschiedlicher Fachrichtungen der Universität Bonn, unterstützt von Wissenschaftler*innen, schlagen. Denn die Studierenden sind gleichzeitig Teil der Hochschule und der Stadtbevölkerung. Der WILA Bonn, der an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft arbeitet, unterstützt Uni und Stadt v. a. bei der konkreten Gestaltung und Durchführung der gemeinsamen Zusammenarbeit mit Bürgern. Vorgehensweise, Ergebnisse und Erkenntnisse münden u.a. in zusätzliche Lehrangebote zu Nachhaltigkeitsthemen an der Universität Bonn, in ein Coaching-Modul für Lehrende und in einen Good-Practice-Leitfaden, der bundesweit verbreitet wird.

Um auf Dauer weitere Themen zu identifizieren, die Bürger*innen, Stadtverwaltung, Wissenschaft bzw. Studierenden sowie weiteren Akteursgruppen auf den Nägeln brennen und die gemeinsam angegangen werden können, ist spätestens 2025 ein sogenanntes “Transformationsfestival” geplant, bei dem sich alle Bürger*innen und Organisationen einbringen sollen, die Interesse haben, Bonn gemeinsam klimaresilient, biologisch vielfältig und lebenswert zu gestalten.

Weitere Informationen:

Projektinfos
Nachhaltigkeitsstrategie der Universität Bonn

Kontakt für die Medien:

Brigitte Peter
Tel.: 02 28/201 61-27
E-Mail: brigitte.peter@wilabonn.de

 


Gesucht: Bildungsexpert*innen, die Lernmodule für eine Online-Weiterbildung für BNE-Bildungsakteur*innen des non-formalen und informellen Lernens entwickeln!

Franziska Böhm

Der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn sucht Bildungsexpert*innen, die Module für eine Online-Weiterbildung im Rahmen des vom BMBF geförderten Vorhabens „BNE-Selbstlernkurs: Online-Module für Bildungsakteure des non-formalen und informellen Lernens“ entwickeln. Um die genaue Ausschreibung zu erhalten, wenden sich Interessierte gerne an laura.fuchs-steinhaus@wilabonn.de.</a> Die Bewerbungfrist ist abgelaufen!

Der Kurs soll aktive Bildungsexpert*innen darin weiterbilden, wie sie Lernende in ihrer Resilienz im Umgang mit globalen Krisen stärken können und hierzu zahlreiche thematische sowie methodische Zugänge aufzeigen. Die Lernmodule sollen dabei den veränderten Bildungsbedarf aufgreifen, der sich durch gesellschaftliche Transformation, Partizipationsprozesse, die Handlungsbefähigung zur politischen Mitgestaltung etc. entwickelt hat.

Von BNE-Expert*innen für BNE-Expert*innen

Insgesamt zwölf Module sollen entwickelt, getestet und online gestellt werden – basierend auf dem von Germanwatch 2022/2023 erarbeiteten und vom BMBF geförderten Konzept „BNE-Online-Selbstlernkurs für NIL-Bildungsakteure “. Es geht um Themen wie transformatives Lernen, Didaktik in der politischen Bildung oder den Whole Institution Approach. Hierbei können Auftragnehmer*innen das jeweilige Bildungsmodul gerne durch eigene inhaltlichen Schwerpunkten konkretisieren. Verbindendes Element ist die gemeinsame BNE-Ausrichtung der Lernmodule.

Begleitung durch Workshops und Austausch

Die Erarbeitung der Module wird sowohl durch Workshops als auch individuell und technisch begleitet werden. Die Entwicklung erfolgt im Rahmen des vom BMBF geförderten Vorhabens „BNE-Selbstlernkurs: Online-Module für Bildungsakteure des non-formalen und informellen Lernens“. Verbundpartner ist die ZEBRALOG GmbH.

Bei Interesse und für die Aufnahme in den Ausschreibungsverteiler, wenden Sie sich gerne an Frau Laura Fuchs-Steinhaus (laura.fuchs-steinhaus@wilabonn.de).

Kontakt:

Laura Fuchs-Steinhaus
laura.fuchs-steinhaus@wilabonn.de


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