Skip to main content
Meike Rohkemper vom WILA Bonn macht einen Potenzialcheck auf einem Gelände eines Logistik-Unternehmens. Sie ist gemeinsam mit zwei Mitarbeitenden auf dem Gelände zu sehen mit einem Klemmbrett in der Hand. Foto: (c) WILA Bonn

Potenzialcheck für Gewerbegebiete

Meike Rohkemper vom WILA Bonn macht einen Potenzialcheck auf einem Gelände eines Logistik-Unternehmens. Sie ist gemeinsam mit zwei Mitarbeitenden auf dem Gelände zu sehen mit einem Klemmbrett in der Hand. Foto: (c) WILA Bonn
Potenzial-Check bei einem Logistik-Unternehmen. Foto: (c) WILA Bonn

Franziska Böhm

Wie lassen sich Gewerbegebiete nachhaltig weiterentwickeln? Dieser Frage geht das Projekt „Klimagerechtes Gewerbegebiet Beuel-Ost“ nach. Ein speziell dafür entwickelter Potenzialcheck der der TU Darmstadt ermöglicht eine Bewertung hinsichtlich Klimaanpassung, Biodiversität und Aufenthaltsqualität.

Die typologiebasierte Bewertungsmatrix umfasst die Themenfelder „Stadtklima und Rahmenbedingungen“, „Bau und Freiraumstruktur“ sowie „Entwicklung und Nutzung“. Auf Basis der Ergebnisse – die nach dem Ampelprinzip angezeigt werden – lassen sich gezielte Maßnahmen für die klimagerechte Umgestaltung von Gewerbegebieten ableiten.

Mehr zum Potenzialcheck

Das Bild zeigt eine Gruppe an Menschen verschwommen, die Sprechblasen in die Luft halten. Foto: (c) Best/AdobeStock

Online-Debatte

Das Bild zeigt eine Gruppe an Menschen verschwommen, die Sprechblasen in die Luft halten. Foto: (c) Best/AdobeStock

Franziska Böhm

Wie können sich Bürger*innen und Wissenschaftler*innen auf Augenhöhe austauschen? Online-Debatte bieten dazu die Möglichkeit. Vor Ort diskutieren die Teilnehmenden aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft in Workshops jeweils ein Thema. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit für Interessierte, sich während und nach der Veranstaltung online in die Debatte einzubringen.

Online-Debatten als Beteiligungsinstrument wurden im EU-Projekt PERARES erprobt. Die Debatten befassten sich mit Themen, in denen man sich – wie z.B. bei der Nanotechnologie – von der Wissenschaft große Fortschritte erhofft, gleichzeitig aber Werte und Risikoeinschätzungen aus der Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle spielen.

Mehr zu PERARES

Das Bild zeigt eine Dame vor einer Pinnwand. Darauf gepinnt sind eine Reihe an Karten rund um das Thema Klima.

Klimakompetenz-Training

Das Bild zeigt eine Dame vor einer Pinnwand. Darauf gepinnt sind eine Reihe an Karten rund um das Thema Klima.

Franziska Böhm

Wie können wir uns klimagerecht verhalten? Was muss ich dafür wissen? Und welche Motivationsfaktoren sind zu berücksichtigen, wenn Wissen in Eigenengagement münden soll? Im EU-Projekt „Climateracy“ sammelt und entwickelt der WILA Bonn gemeinsam mit europäischen Partnern neue Lern- und Lehrstrategien zum Klimahandeln und führt diese in Trainingseinheiten für Lehrkräfte und Jugendliche zusammen.

Zum Online-Kurs gehören Videos, Quizze, Reflexionsfragen, inhaltlicher Input und viele weitere Formate, die den Teilnehmenden Wissen und Methoden für die Umsetzung des Gelernten in ihrem Unterricht vermitteln. Auf einer dazugehörigen Plattform haben die Teilnehmenden darüber hinaus die Möglichkeit, sich über Kursinhalte und die Umsetzung im Unterricht auszutauschen und gegenseitig zu inspirieren.

Mehr zum Klimakompetenz-Training

Das Bild zeigt eine Menschengruppe bei einer Veranstaltung des Projektes SPARKS

Interaktive Wanderausstellung

Das Bild zeigt eine Menschengruppe bei einer Veranstaltung des Projektes SPARKS

Franziska Böhm

Mit seinen Wanderausstellungen möchte der WILA Bonn Zukunft erzählen und seine Besucher*innen zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Und diese Diskussionen sollen nachwirken, auch wenn die Ausstellung weiterzieht.

Über interaktive Elemente, Bildungsmaterialien zur Ausstellung oder begleitende Veranstaltungen versuchen wir, diesen Prozess zu befeuern. Der WILA Bonn konzipiert interaktive Wanderausstellungen für verschiedene Zielgruppen. Im EU-Projekt SPARKS wurden Besucher*innen eingeladen, sich mit dem Thema „Responsible Research and Innovation“ – verantwortungsvolle Forschung und Innovation in der heutigen Wissenschaft – auseinanderzusetzen. Ein Thema, das trocken wirkt, aber in der Ausstellung anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Ländern veranschaulicht, warum es so wichtig ist, dass Werte, Risikoeinschätzungen und Visionen der Zivilgesellschaft ein fester Bestandteil der Forschung werden.

Mehr über die Wanderaussstellung SPARKS

Gemeinsam naturnah gärtnern. Das Bild zeigt eine Gruppe von sechs Menschen, die gemeinsam naturnah gärtnern. Foto: (c) WILA Bonn

Empowerment-Kampagne

Gemeinsam naturnah gärtnern. Das Bild zeigt eine Gruppe von sechs Menschen, die gemeinsam naturnah gärtnern. Foto: (c) WILA Bonn
Gemeinsam naturnah gärtnern. Foto: (c) WILA Bonn

Franziska Böhm

Unsere Kampagnen verfolgen das Ziel, Menschen zum nachhaltigen Handeln zu bewegen. Welche Anreize braucht es dafür? Welche Methoden, Kommunikationswege und Medien führen zum Ziel? Welche Strukturen müssen geschaffen werden, um nachhaltige Effekte zu erzeugen? Als entscheidend hat sich herausgestellt, dass diejenigen, die erreicht werden sollen, selbst in Aktion treten.

Ihre Ziele, Wünsche und Bedürfnisse bilden den Ausgangspunkt für die Kampagnenplanung und sie gestalten die Kampagne auch im weiteren Verlauf aktiv mit. Dabei erleben sie sich als selbstwirksam und motivieren wiederum andere zum Mitmachen. Ein gutes Beispiel ist die Kampagne „Tausende Gärten – Tausende Arten“. Im gleichnamigen Projekt hat der WILA Bonn eine breite naturnahe Gartenbewegung angestoßen.

Mehr zum Dillinger Modell im PikoPark-Erklärfilm

Menschen bauen ihr Traum-PikoPark-Modell mit der Methode Dillinger Modell.Foto: (c) WILA Bonn

Dillinger Modell

Menschen bauen ihr Traum-PikoPark-Modell mit der Methode Dillinger Modell.Foto: (c) WILA Bonn

Franziska Böhm

Grünflächen gemeinsam planen – das geht mit dem Dillinger Modell.

Bei dieser Planungsmethode kommen Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft zu einem offenen Workshop zusammen. Erster Schritt im Planungsprozess ist das Denken mit den Händen. Die Teilnehmenden entwerfen gemeinsam Modelle. Im Projekt „PikoPark“ bauen Quartiersbewohner*innen beispielsweise mit Naturmaterialien ihren Wunsch-Park. Die Park-Modelle bilden ab, was die Menschen an Natur erleben möchten. Die Ergebnisse fließen in den Gestaltungsplan für einen Park im eigenen Wohnquartier ein. Das Dillinger Modell zielt also auf die Stärkung biologischer Vielfalt durch gemeinsame Gestaltung der eigenen Lebensumgebung.

Mehr zum Dillinger Modell im PikoPark-Erklärfilm

Eine Gruppe Jugendlicher bei der Besichtiung eines Betriebs. Foto: (c) WILA Bonn

Dialogformate für die Berufsorientierung

Eine Gruppe Jugendlicher bei der Besichtiung eines Betriebs. Foto: (c) WILA Bonn
Eine Gruppe Jugendlicher bei der Besichtiung eines Betriebs. Foto: (c) WILA Bonn

Franziska Böhm

Um realistisch einschätzen zu können, ob ein Beruf wirklich zu einem passt, braucht es den direkten Austausch mit Berufstätigen. Denn niemand sonst kennt sich im Arbeitsalltag besser aus. Und schon in 2-3 Stunden lassen sich Berufsbilder und Erfahrungen erfolgreich kommunizieren.

Mit ASK A WORKER, NAVIGATE A WORKER und HELP A WORKER hat der WILA Bonn im Projekt „Jobs ohne Kohle?“ drei Formate entwickelt, die Jugendlichen einen praxisnahen Dialog auf Augenhöhe mit jungen Berufstätigen aus der nachhaltigen Wirtschaft ermöglichen – analog, digital oder hybrid. Das Besondere: Die Jugendlichen gestalten den Austausch selbst mit. Nachhaltigkeitskonflikte bilden den Ausgangspunkt, um über Anspruch und Wirklichkeit im Berufsleben, biografische Wendepunkte, Berufsbilder und Karrieremöglichkeiten zu sprechen.

Mehr zu den Dialogformaten im Projekt „Jobs ohne Kohle?“

Zwei Frauen bauen ein Modell ihrer Traumstadt. Foto: (c) WILA Bonn

Design Thinking

Zwei Frauen bauen ein Modell ihrer Traumstadt. Foto: (c) WILA Bonn

Franziska Böhm

Mit dieser kreativen Methode lassen sich ungewöhnliche Lösungen aus Nutzersicht entwickeln.

Im Projekt „KlimNet“ waren das Ideen, wie jede und jeder Einzelne mit den bereits spürbaren Auswirkungen des Klimawandels umgehen kann. Design Thinking kombiniert schnelles Brainstorming mit dem tiefgehenden Hineinversetzen in die Bedürfnisse einer oder mehrerer „Personas“, die stellvertretend für die Zielgruppen entwickelt werden. Beim abschließenden Bau von Prototypenarbeiten die Beteiligten intuitiv und mit verschiedenen Sinnen. In „KlimNet“ haben die Teilnehmenden beispielsweise gemeinsam klimagerechte Stadtmodelle aus Naturmaterialen gebaut. So kommen sie schnell zu Ergebnissen und werden emotional für das Thema begeistert.

Mehr zum Leitfaden des Projektes „KlimNet“

Das Bild zeigt Dr. Anke Valentin an einem Stand mit zwei Studierenden. Vor Anke Valentin stehen drei Glaskästen auf einem Tisch mit verschiedenen Bodensubstraten. Foto: © WILA Bonn

Co-Creation Ansatz

Das Bild zeigt Dr. Anke Valentin an einem Stand mit zwei Studierenden. Vor Anke Valentin stehen drei Glaskästen auf einem Tisch mit verschiedenen Bodensubstraten. Foto: © WILA Bonn

Franziska Böhm

Bei Co-Creation handelt es sich weniger um eine einzelne Methode als ein ganzes Methodenset, mit dem Innovationsprozesse gemeinsam gestaltet werden können. Verschiedene Akteur*innen mit unterschiedlichem Background – z. B. Bürger*innen, Wissenschaftler*innen – bringen in den Prozess gleichberechtigt ihre Perspektive ein.

So lassen sich Schaffensprozesse und -ergebnisse bedarfsgerechter, inklusiver, demokratischer und nachhaltiger gestalten. Oft wird Co-Creation mit anderen Ansätzen wie Design Thinking kombiniert und es gibt viele Umsetzungsmöglichkeiten. Im Projekt Allthings.bioPRO arbeiten wir beispielsweise mit Co-Creation Workshops, in denen wir Brainstormings, Zukunftsszenarien oder Persona-Entwicklungen einsetzen. Der WILA Bonn nutzt Co-Creation vor allem dazu, Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. So können im erwähnten Projekt Bürgerinnen und Bürger biobasierte Wirtschaft und Forschung mitgestalten, indem sie ihre Wünsche und Ideen einbringen.

Mehr zu Co-Creation in „Allthings.bioPRO“

Berufsvideos

Franziska Böhm

Testimonials, Tutorials, Interviews: Der WILA Bonn experimentiert mit verschiedenen Videoformaten, um Berufsbilder ansprechend zu kommunizieren.

Im Rahmen der Berufsorientierungsinitiative „Energiewende schaffen“ wurden Videotestimonials gedreht – kurze Videos, in denen junge Leute ihre Arbeit für die Energiewende präsentieren. Für das Netzwerk Grüne Arbeitswelt haben wir die Jugendlichen selbst mit der Action-Kamera losgeschickt, um Berufstätige nachhaltig wirtschaftender Unternehmen bei ihrer Arbeit zu interviewen. Selbstreflexionsphasen vor der Kamera, in denen sich die Jugendlichen vor und nach dem Dreh mit ihren eigenen Nachhaltigkeitsambitionen im Beruf auseinandersetzen und das Erlebte kommentieren, machen die Videos besonders authentisch. Entstanden ist eine neunteilige Videoserie von Jugendlichen für Jugendliche.

Mehr zur Videoserie des Netzwerk Grüne Arbeitswelt

Bleiben Sie auf dem neusten Stand

Newsletter WILA Bonn

Unser Newsletter informiert Sie viermal im Jahr über aktuelle Projekte und Nachrichten aus unseren Arbeitsbereichen.

Informationen zum Datenschutz

Alle Newsletter finden Sie hier

Newsletter abonnieren

Anmelden Abmelden
Einwilligung*
 


© Wissenschaftsladen Bonn e.V. • WILA Bonn • All rights reserved

Consent Management Platform von Real Cookie Banner