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Vier Ehrenamtliche mit Büchern. KI-generiert. Bild generiert mit Le Chat (Flux Pro)

IDG-Ehrenamtsnavigator

Vier Ehrenamtliche mit Büchern. KI-generiert. Bild generiert mit Le Chat (Flux Pro)
Foto: KI-generiert. Bild generiert mit Le Chat (Flux Pro)

Franziska Böhm

Finden Sie heraus, was Sie wirklich gerne tun!

Viele Vereine und Initiativen in Deutschland sind – insbesondere angesichts knapper öffentlicher Mittel – auf bürgerschaftliches Engagement angewiesen. Gleichzeitig gehen immer mehr Menschen aus der Generation der Babyboomer in den Ruhestand. Das ist eine große Chance: Viele möchten ihre Zeit und Erfahrung sinnvoll einsetzen – vorausgesetzt, sie finden ein Ehrenamt, das wirklich zu ihnen passt.

Einstieg über Selbstkenntnis

Der Ehrenamtsnavigator setzt genau hier an. Das Projekt des Wissenschaftsladen (WILA) Bonn in Kooperation mit dem Katholisch-Sozialen Institut (KSI) und der VHS Rhein-Sieg, gefördert durch den Innofonds NRW, bietet neue Wege, wie ältere Menschen ein passendes Ehrenamt finden können – persönlich erfüllend und (gerade deshalb) gesellschaftlich und nachhaltig wirksam.

Im Mittelpunkt stehen die Inner Development Goals (IDGs), ein internationales Kompetenzmodell im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). In einer fünfteilig konzipierten Workshopreihe entdecken Interessierte ab 55 Jahren ihre Werte, Haltungen und Stärken – die Basis, um ein Ehrenamt zu wählen, das zu ihrer Persönlichkeit passt.

Die Teilnehmenden finden heraus, welche Fähigkeiten sie mitbringen oder noch stärken möchten, was sie motiviert und welche Vision sie antreibt. Die IDGs fördern innere Kompetenzen wie Authentizität, Mitgefühl, Mut, Perspektivwechsel, Mobilisierungsfähigkeiten oder Verbundenheit – Qualitäten, die helfen, gesellschaftlich wirksam zu handeln und Hürden beim Einstieg ins Ehrenamt zu überwinden.

Der Ehrenamtsnavigator will so ältere Menschen darin stärken, ihre Potenziale bewusst einzusetzen und Sinnstiftung mit Engagement zu verbinden. So entstehen neue Wege, wie Freiwilligenarbeit ab 55 gelingen kann – individuell erfüllend, nachhaltig und zukunftsorientiert.

Vielfalt als Stärke

Die Workshopreihe richtet sich an Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensläufen und Interessen. Mit WILA, KSI und VHS fließen Perspektiven aus Bildung, Kirche und Zivilgesellschaft zusammen. Diese Vielfalt macht die Workshops praxisnah und anschlussfähig für verschiedene Lebenswelten.

Modellhaft & nachhaltig

Der Ehrenamtsnavigator verbindet Persönlichkeitsentwicklung und Engagementförderung auf neue Weise. Entwickelt und erprobt wird eine auch für andere Multiplikator*innen nutzbare Workshopreihe. Vorgehensweise, Erfahrungen und Ergebnisse werden auf verschiedene Weise verbreitet, z.B. durch:

  • einen Leitfaden für Multiplikator*innen mit praxisnahen Workshop-Steckbriefen,
  • eine Online-Veranstaltung mit Expert*innen aus Ehrenamt, Bildung und Kultur,
  • begleitende Kommunikationsformate wie Podcast, Social Media und Fachimpulse.

Anmeldung zum Workshop

Interessierte können sich über die Website der VHS Siegburg anmelden.

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Projektüberblick

Laufzeit: Januar 2026 – Dezember 2026
Förderer: Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW (Innofonds)

SDGs

SDG 4, 11 und 13

Ansprechpartnerinnen

Brigitte Peter
(0228) 20161-27
brigitte.peter@wilabonn.de

Kooperationspartner

KSI Logo Icon oben 2016 RZ

Förderer

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Vier glücklich aussehende Menschen in einer Geschäftsbesprechung. Eine Frau steht, eine andere Frau und zwei Männer sitzen dafür im Kreis an einem Tisch mit Laptops vor sich.Foto: (c) ty / AdobeStock

Organisationen nachhaltig empowern – mit den Inner Development Goals (IDGs)

Vier glücklich aussehende Menschen in einer Geschäftsbesprechung. Eine Frau steht, eine andere Frau und zwei Männer sitzen dafür im Kreis an einem Tisch mit Laptops vor sich.Foto: (c) ty / AdobeStock
Foto: (c) ty / AdobeStock

Franziska Böhm

Viele Organisationen haben ambitionierte Nachhaltigkeitsziele – doch die eigentliche Herausforderung liegt darin, sie wirklich zu realisieren. Das Projekt „Organisationen nachhaltig empowern – mit den Inner Development Goals“ von WILA Bonn und seinem Kooperationspartner, dem Katholisch-sozialen Institut, setzt genau hier an.

Das Projekt unterstützt Organisationen dabei, ihre Strukturen, Prozesse und Teamkulturen weiterzuentwickeln, indem es Einzelne wie Teams darin stärkt, genau die Fähigkeiten und Haltungen zu entwickeln, die es für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele braucht.

Dafür nutzt das Projekt den Ansatz der Inner Development Goals (IDGs), 23 Zukunftskompetenzen, die Menschen dazu befähigen, ins Handeln zu kommen. Kernannahme der IDGs: „From inner growth to outer change“: Nachhaltiger äußerer Wandel entsteht durch innere Entwicklung.

Nachhaltige Organisationsentwicklung neu gedacht

Während klassische Ansätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) häufig auf die Kompetenzerweiterung einzelner Personen abzielen, verfolgt dieses Projekt einen kollektiven, institutionellen Ansatz. Durch den Whole Institution Approach richtet es den Blick auf die gesamte Organisation – von Strukturen über Entscheidungsprozesse bis hin zur Zusammenarbeit im Team.

Dabei nutzt das Projekt das junge BNE-Kompetenzmodell der Inner Development Goals (IDGs) als Rahmen, um auf aktuelle Herausforderungen der Organisationsentwicklung einzugehen. Dazu zählen etwa Themen wie Generationswechsel, wirtschaftliche Unsicherheit, Widerstände im Team oder Überforderung in Veränderungsprozessen.

Die IDGs helfen, diese Situationen als Entwicklungschancen zu begreifen und Wege zu finden, innere Klarheit, gegenseitiges Vertrauen und kollektive Gestaltungskraft zu stärken. So entsteht eine neue Qualität der Team- und Organisationsentwicklung, die Nachhaltigkeit auf lokaler ebenso wie auf globaler Ebene wirksam werden lässt.

Das Pilotprojekt: Wandel gemeinsam gestalten

Das Projekt, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wird, arbeitet exemplarisch mit sechs Organisationen – jeweils zwei aus dem Non-Profit-Bereich, dem Profit-Sektor und dem Bildungsbereich. Gemeinsam mit ihnen werden passgenaue Workshopreihen konzipiert und erprobt. Interviews mit weiteren Organisationen sowie der Austausch mit einem Beratungsgremium begleiten die Umsetzung, evaluieren den Prozess und erweitern Themen und Vorgehensweisen.

Ziel ist es, übertragbare Konzepte und Materialien zu entwickeln, die andere Organisationen dabei unterstützen, eigene nachhaltige Entwicklungsprozesse anzustoßen.

Erfahrungen und Knowhow teilen, Wirkung entfalten

Eine interaktive Online-Veranstaltung, Podcasts, Videos und eine Kurzdokumentation präsentieren Projektergebnisse und laden zum Mitlernen und Gestalten ein. Begleitet von Pressearbeit, Social Media und gezielter Netzwerkarbeit werden Erkenntnisse und Erfahrungen breit in die Öffentlichkeit getragen – um weitere Organisationen zu inspirieren, Nachhaltigkeit als gemeinsame Entwicklungsaufgabe zu verstehen.

Zur Projekt-Übersicht

Projektüberblick

Laufzeit: Dezember 2025 – August 2027
Förderer: Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

SDGs

SDG 4, 11 und 13

Ansprechpartnerinnen

Brigitte Peter
(0228) 20161-27
brigitte.peter@wilabonn.de

Kooperationspartner

KSI Logo Icon oben 2016 RZ

Förderer

Logo Stidtung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westphalen 2025

Das Podcast-Studio war gut gefüllt mit Menschen aus vier Bonner Initiativen, drei aus dem WILA Bonn und dem Podcaster Jörg Sartorius. Foto: (c) WILA Bonn

Warum tue ich, was ich tue? – Bonner Ehrenamtliche berichten

Das Podcast-Studio war gut gefüllt mit Menschen aus vier Bonner Initiativen, drei aus dem WILA Bonn und dem Podcaster Jörg Sartorius. Foto: (c) WILA Bonn
Das Podcast-Studio war gut gefüllt mit Menschen aus vier Bonner Initiativen, drei aus dem WILA Bonn und dem Podcaster Jörg Sartorius. Foto: (c) WILA Bonn

Franziska Böhm

In einer neuen Podcast-Folge des WILA Bonn sprechen Bonner Ehrenamtliche mit dem WILA Bonn u. a. darüber, warum sie sich engagieren, wie die Zusammenarbeit untereinander beim Podcasting gelingt und wie sie das Medium für ihr Engagement selbstbestimmt einsetzen können.

Das kleine Podcaststudio war gut gefüllt: Vertreter*innen von vier Bonner Initiativen, die sich im Bereich Nachhaltigkeit engagieren, berichten in einer neuen Podcast-Folge des WILA Bonn aus erster Hand von ihren Projekten – und davon, was sie zu ihrem kontinuierlichen ehrenamtlichen Einsatz motiviert. Im Mittelpunkt stehen ihre Erfahrungen als Gruppe, die sich anfangs fremd war, jedoch im Laufe des Projekts zu einem eng kooperierenden, unterstützenden Team zusammengewachsen ist. Die Teilnehmenden erzählen, was aus ihrer Sicht dazu beigetragen hat, dass sie sich bei der Entwicklung ihrer eigenen Podcasts so wirkungsvoll unterstützen konnten und im Laufe der Zeit zu einer gut eingespielten Arbeitsgruppe wurden.

Selbstbestimmt berichten anstatt als Objekt in Medien aufzutauchen

Diese Podcast-Folge ist ein Ergebnis des Projekts „Warum tue ich, was ich tue?“ des WILA Bildungszentrum. Zentrales Anliegen des Projekts war es, Engagierte zu befähigen, selbst als Expert*innen in eigenen Medien aufzutreten, statt lediglich Objekt externer Berichterstattung zu sein.
In fast 20 Treffen zwischen März und September 2025 lernten die Teilnehmenden unter Anleitung des erfahrenen Podcasters und Trainers Jörg Sartorius die Grundlagen des Podcastings: von Aufnahmetechnik und Konzeptentwicklung über Zielgruppenanalyse, und entwickelten ihren jeweils eigenen Podcast für die eigenen Initiativen.

Erfahrungen festhalten

Die Motivation der Beteiligten war vielfältig: Die Angst vor dem Ehrenamt zu nehmen und die Freude an der gemeinsamen Arbeit für andere zu teilen oder, und das betonen alle; zu zeigen, dass es viel mehr Positives in unserer Gesellschaft gibt, als man denkt.
„Unser Podcast soll Einblicke in unsere ehrenamtlich organisierten Erwachsenenbildungsveranstaltungen geben und die Menschen dahinter sichtbar machen“, erläutert ein Teilnehmer. „Ich möchte Erfahrungswissen festhalten – zum Beispiel, was man aus sechs Jahren Arbeit an einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt lernen kann“, so eine andere Teilnehmerin.

Gefördert wurde das Vorhaben durch den Innovationsfonds für die Weiterbildung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen:

Link zur Podcast-Folge „Warum ich tue, was ich tue? Ehrenamtliche berichten“(öffnet in neuem Tab in Youtube) (ebenfalls erhältlich bei Spotify und anderen gängigen Podcast-Anbietern)

Teammitglied Wila Bonn Monika-Konigorski

Kontakt

Monika Konigorski
(0228) 201 61-41
monika.konigorski@wilabonn.de


Modul Handbuch Deckblatt

Leitfaden: StadtKlimaWandeln – gemeinsam nachhaltig!

Modul Handbuch Deckblatt

Franziska Böhm

Wie entsteht nachhaltiger Wandel in Städten und Gemeinden? Diese Frage beantwortet ein neuer Leitfaden, den der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn und die Universität Bonn gemeinsam entwickelt haben. Die Kernbotschaft: Nachhaltige Lösungen gelingen nur, wenn Wissenschaft, kommunale Verwaltung und Zivilgesellschaft ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Perspektiven zusammenbringen – etwa zu Themen wie Klimaresilienz, biologische Vielfalt oder lebenswerte Stadtgestaltung.

 

Leitfaden „StadtKlimaWandeln – gemeinsam nachhaltig“


Wissenschafts- und Erzählcafé

Franziska Böhm

Wissenschaftscafés laden dazu ein, dass Expert*innen und Bürger*innen an verschiedenen Tischen auf Augenhöhe diskutieren. Im Zentrum stehen keine Vorträge aus der Wissenschaft, sondern die Fragen der Laien.

Profitieren sollen bei Wissenschaftscafés beide Seiten: Die Laien lernen unterschiedliche Facetten eines Themas kennen, die Wissenschaftler*innen erfahren mehr über zivilgesellschaftliche Werte, Einschätzungen und Informationsbedürfnisse und sollen diese nach Möglichkeit zum Bestandteil ihrer Forschung machen.

Die bisher vom Wissenschaftsladen Bonn durchgeführten Wissenschaftscafés haben sich vor allem an Jugendliche gerichtet. Sie können im Rahmen der Cafés Wissenschaftler/innen verschiedener Fachrichtungen mit ihren Fragen löchern und auf Augenhöhe mit ihnen diskutieren. Die Wissenschaftler sitzen an verschiedenen Tischen, die Jugendlichen haben die Möglichkeit, sich durch Tischwechsel ihren Gesprächspartner auszuwählen. So haben Schülerinnen und Schüler drei bis vier Stunden Zeit, sich intensiv mit einem komplexen Thema zu beschäftigen.

Erprobt wurde die Form des Wissenschaftscafés als Instrument der Wissensvermittlung z.B. im Rahmen des EU-Projekts ComScience.

Auf Anfrage organisiert der WILA auch Wissenschaftscafés zu weiteren Themen – nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene.

Eine Sonderform des Wissenschaftscafé sind die Science Espressos. Sie sind kürzer und fokussierter als Wissenschaftscafés. Ein Experte / eine Expertin hält einen kurzen Impulsvortrag zu einem aktuellen Thema, das im Anschluss diskutiert wird.

Daneben ist der WILA Pate des Erzählcafés „Start ins Leben“. Die Idee ist ähnlich: Zuhören, sich austauschen, voneinander lernen. Das Erzählcafé dreht sich um das Thema „Geburt“. Früher wurde das Wissen über Geburt von Großeltern und Eltern an die nächste Generation weitergegeben. Heute ist das oft anders. Um trotzdem das Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln und so eine „Geburtskultur“ zu schaffen, bietet das Erzählcafé Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über Erfahrungen auszutauschen und auch mit Ärzten und Hebammen ins Gespräch zu kommen.

 

Zur Homepage des Erzählcafés

Szenario-Workshop

Franziska Böhm

Ziel von Szenario-Workshops ist es, verschiedene Lösungen für ein spezielles Problem durchzuspielen und mögliche Handlungsoptionen von verschiedenen Seiten zu hinterfragen, bis alle Hindernisse für eine Umsetzung in die Praxis aus dem Weg geräumt sind.

Ein Szenario-Workshop bringt zwischen 25 und 30 Menschen aus unterschiedlichen Kontexten zusammen – Politik und Zivilgesellschaft, Interessenvertretungen und Fachleute – und dauert häufig zwei Tage lang. In den Workshop werden verschiedene Szenarien als Vision bzw. Inspiration hineingegeben. Im Projekt TeRRIFICA sind dies bessere Luft, weniger Hochwasser und mehr biologische Vielfalt. Denn hier geht es um maßgeschneiderte Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel für sogenannte Klimahotspots in sechs Regionen Europas. Der Szenario-Prozesses mündet in der Formulierung konkreter Aktionspläne, die von den beteiligten Stadtverwaltungen anschließend realisiert werden sollen.

Mehr zum Projekt„TeRRIFICA“

Serious Game

Franziska Böhm

Ein Serious Game ist ein Computerspiel, mit dem auf spielerische Weise Wissen und Kompetenzen erworben werden können. Der WILA Bonn hat mehrere Serious Games mit entwickelt und dabei seine pädagogische und fachliche Expertise eingebracht.

Transdisziplinarität und Zielgruppenbeteiligung waren wesentliche Merkmale im Entwicklungsprozess. Bei „Serena Supergreen“, einem Abenteuerspiel zur gendersensiblen Berufsorientierung, das insbesondere Mädchen in ihren technischen Fähigkeiten bestärken will, hat der WILA Bonn eine eigene Gamerinnen-Community aufgebaut, die ihre Wünsche und Erfahrungen in die Spielentwicklung einbringen konnte. Mehrere Fachdisziplinen – Gamedesign, Lernpsychologie, Pädagogik, Berufsausbildung – haben in einem iterativen Prozess das Arbeitsmarktgeschehen, Lehrplananforderungen und typische berufliche Handlungssituationen ausgewählter Ausbildungsberufe analysiert und zu Spielsituationen verarbeitet.

Mehr zum Serious Game „Serena Supergreen“

Science Espresso Meer davon Hense Publikum

Science Espresso

Science Espresso Meer davon Hense Publikum

Franziska Böhm

Ein Thema, ein*e Forscher*in, 30 Minuten – das ist die Idee hinter Science Espressos.

Die zeitlich sehr konzentrierten Veranstaltungen leben vom persönlichen Input der Forschenden, die eine ihrer Forschungsfragen darstellen und damit Anreize zur Diskussion liefern. Nach dem kurzen Impulsvortrag ist das Publikum an der Reihe. Diskutiert wird, was die Zuhörerinnen und Zuhörer interessiert. Sie haben die Gelegenheit ihre Meinungen und ihre Fragen zum Forschungsthema einzubringen. Im Wissenschaftsjahr 2016/2017 „Meere und Ozeane“ veranstaltete der WILA Bonn vier Science Espressos zur Meeresforschung, drei davon als „Wissenschaftshappen“ zur besten Mittagspausenzeit.

Mehr zu den Science Espressos „Meer davon“

Das Bild zeigt den RRI Hub in Lissabon, der während des Projektes „RRI Tools“ entstand.

Responsible Research and Innovation

Das Bild zeigt den RRI Hub in Lissabon, der während des Projektes „RRI Tools“ entstand.

Franziska Böhm

Wie sollen wir mit Risikotechnologien wie der Kernkraft umgehen? Sollen Pflanzen gentechnisch verändert werden? Wo ist Datenschutz wichtiger als der Wunsch nach Datenverfügbarkeit? Nur einige Felder, bei denen erfolgreiche Forschung über das Wohlergehen weltweit entscheidet. Und wo gleichzeitig wichtig ist, dass Forschung nicht losgelöst von Werten, Bedürfnissen und Erwartungen der Gesellschaft stattfindet. Der WILA Bonn hat dabei mitgewirkt, ein europaweit akzeptiertes Verständnis zu erarbeiten, was verantwortungsbewusste Forschung und Innovation ausmacht und Wege identifiziert, mit denen sich eine solche verantwortungsbewusste Forschung realisieren lässt.

Die Ergebnisse sind anwendungsfreundlich in der RRI-Toolbox zusammengefasst. Hier finden sich innovative und kreative Instrumente, die sowohl praktische digitale Ressourcen als auch Aktionen zur Sensibilisierung, Ausbildung, Verbreitung und Umsetzung der RRI-Ziele beinhalten.

Mehr über die RRI-Toolbox

Das Bild zeigt Anke Valentin, die auf einer Veranstaltung moderiert. Sie hält dabei ein Mikrofon in der Hand.

Prozessentwicklung und -moderation für eine nachhaltige Entwicklung

Das Bild zeigt Anke Valentin, die auf einer Veranstaltung moderiert. Sie hält dabei ein Mikrofon in der Hand.

Franziska Böhm

Eine Region möchte beispielsweise ein nachhaltiges Flächenmanagement aufbauen. Kreis und Kommunen, deren Interessen auseinanderlaufen, sollen sich dafür auf Ziele, Verfahren und Strukturen einigen, die Entscheidungen über die Nutzung von Flächen dauerhaft transparent und am Ziel der Nachhaltigkeit ausrichten.

Im Kreis Borken hat der WILA Bonn eine solche Prozessentwicklung und -moderation geleistet. Dazu wurden zunächst Akteursgruppen identifiziert, die einbezogen werden sollten und in Workshops bzw. Zukunftswerkstätten Ziele, Strukturen und Entscheidungen getroffen.

Mehr zur Prozessentwicklung und -moderation beim nachhaltigen Flächenmanagement

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