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Serious Game

Franziska Böhm

Ein Serious Game ist ein Computerspiel, mit dem auf spielerische Weise Wissen und Kompetenzen erworben werden können. Der WILA Bonn hat mehrere Serious Games mit entwickelt und dabei seine pädagogische und fachliche Expertise eingebracht.

Transdisziplinarität und Zielgruppenbeteiligung waren wesentliche Merkmale im Entwicklungsprozess. Bei „Serena Supergreen“, einem Abenteuerspiel zur gendersensiblen Berufsorientierung, das insbesondere Mädchen in ihren technischen Fähigkeiten bestärken will, hat der WILA Bonn eine eigene Gamerinnen-Community aufgebaut, die ihre Wünsche und Erfahrungen in die Spielentwicklung einbringen konnte. Mehrere Fachdisziplinen – Gamedesign, Lernpsychologie, Pädagogik, Berufsausbildung – haben in einem iterativen Prozess das Arbeitsmarktgeschehen, Lehrplananforderungen und typische berufliche Handlungssituationen ausgewählter Ausbildungsberufe analysiert und zu Spielsituationen verarbeitet.

Mehr zum Serious Game „Serena Supergreen“

Science Espresso Meer davon Hense Publikum

Science Espresso

Science Espresso Meer davon Hense Publikum

Franziska Böhm

Ein Thema, ein*e Forscher*in, 30 Minuten – das ist die Idee hinter Science Espressos.

Die zeitlich sehr konzentrierten Veranstaltungen leben vom persönlichen Input der Forschenden, die eine ihrer Forschungsfragen darstellen und damit Anreize zur Diskussion liefern. Nach dem kurzen Impulsvortrag ist das Publikum an der Reihe. Diskutiert wird, was die Zuhörerinnen und Zuhörer interessiert. Sie haben die Gelegenheit ihre Meinungen und ihre Fragen zum Forschungsthema einzubringen. Im Wissenschaftsjahr 2016/2017 „Meere und Ozeane“ veranstaltete der WILA Bonn vier Science Espressos zur Meeresforschung, drei davon als „Wissenschaftshappen“ zur besten Mittagspausenzeit.

Mehr zu den Science Espressos „Meer davon“

Das Bild zeigt den RRI Hub in Lissabon, der während des Projektes „RRI Tools“ entstand.

Responsible Research and Innovation

Das Bild zeigt den RRI Hub in Lissabon, der während des Projektes „RRI Tools“ entstand.

Franziska Böhm

Wie sollen wir mit Risikotechnologien wie der Kernkraft umgehen? Sollen Pflanzen gentechnisch verändert werden? Wo ist Datenschutz wichtiger als der Wunsch nach Datenverfügbarkeit? Nur einige Felder, bei denen erfolgreiche Forschung über das Wohlergehen weltweit entscheidet. Und wo gleichzeitig wichtig ist, dass Forschung nicht losgelöst von Werten, Bedürfnissen und Erwartungen der Gesellschaft stattfindet. Der WILA Bonn hat dabei mitgewirkt, ein europaweit akzeptiertes Verständnis zu erarbeiten, was verantwortungsbewusste Forschung und Innovation ausmacht und Wege identifiziert, mit denen sich eine solche verantwortungsbewusste Forschung realisieren lässt.

Die Ergebnisse sind anwendungsfreundlich in der RRI-Toolbox zusammengefasst. Hier finden sich innovative und kreative Instrumente, die sowohl praktische digitale Ressourcen als auch Aktionen zur Sensibilisierung, Ausbildung, Verbreitung und Umsetzung der RRI-Ziele beinhalten.

Mehr über die RRI-Toolbox

Das Bild zeigt Anke Valentin, die auf einer Veranstaltung moderiert. Sie hält dabei ein Mikrofon in der Hand.

Prozessentwicklung und -moderation für eine nachhaltige Entwicklung

Das Bild zeigt Anke Valentin, die auf einer Veranstaltung moderiert. Sie hält dabei ein Mikrofon in der Hand.

Franziska Böhm

Eine Region möchte beispielsweise ein nachhaltiges Flächenmanagement aufbauen. Kreis und Kommunen, deren Interessen auseinanderlaufen, sollen sich dafür auf Ziele, Verfahren und Strukturen einigen, die Entscheidungen über die Nutzung von Flächen dauerhaft transparent und am Ziel der Nachhaltigkeit ausrichten.

Im Kreis Borken hat der WILA Bonn eine solche Prozessentwicklung und -moderation geleistet. Dazu wurden zunächst Akteursgruppen identifiziert, die einbezogen werden sollten und in Workshops bzw. Zukunftswerkstätten Ziele, Strukturen und Entscheidungen getroffen.

Mehr zur Prozessentwicklung und -moderation beim nachhaltigen Flächenmanagement

Meike Rohkemper vom WILA Bonn macht einen Potenzialcheck auf einem Gelände eines Logistik-Unternehmens. Sie ist gemeinsam mit zwei Mitarbeitenden auf dem Gelände zu sehen mit einem Klemmbrett in der Hand. Foto: (c) WILA Bonn

Potenzialcheck für Gewerbegebiete

Meike Rohkemper vom WILA Bonn macht einen Potenzialcheck auf einem Gelände eines Logistik-Unternehmens. Sie ist gemeinsam mit zwei Mitarbeitenden auf dem Gelände zu sehen mit einem Klemmbrett in der Hand. Foto: (c) WILA Bonn
Potenzial-Check bei einem Logistik-Unternehmen. Foto: (c) WILA Bonn

Franziska Böhm

Wie lassen sich Gewerbegebiete nachhaltig weiterentwickeln? Dieser Frage geht das Projekt „Klimagerechtes Gewerbegebiet Beuel-Ost“ nach. Ein speziell dafür entwickelter Potenzialcheck der der TU Darmstadt ermöglicht eine Bewertung hinsichtlich Klimaanpassung, Biodiversität und Aufenthaltsqualität.

Die typologiebasierte Bewertungsmatrix umfasst die Themenfelder „Stadtklima und Rahmenbedingungen“, „Bau und Freiraumstruktur“ sowie „Entwicklung und Nutzung“. Auf Basis der Ergebnisse – die nach dem Ampelprinzip angezeigt werden – lassen sich gezielte Maßnahmen für die klimagerechte Umgestaltung von Gewerbegebieten ableiten.

Mehr zum Potenzialcheck

Das Bild zeigt eine Gruppe an Menschen verschwommen, die Sprechblasen in die Luft halten. Foto: (c) Best/AdobeStock

Online-Debatte

Das Bild zeigt eine Gruppe an Menschen verschwommen, die Sprechblasen in die Luft halten. Foto: (c) Best/AdobeStock

Franziska Böhm

Wie können sich Bürger*innen und Wissenschaftler*innen auf Augenhöhe austauschen? Online-Debatte bieten dazu die Möglichkeit. Vor Ort diskutieren die Teilnehmenden aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft in Workshops jeweils ein Thema. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit für Interessierte, sich während und nach der Veranstaltung online in die Debatte einzubringen.

Online-Debatten als Beteiligungsinstrument wurden im EU-Projekt PERARES erprobt. Die Debatten befassten sich mit Themen, in denen man sich – wie z.B. bei der Nanotechnologie – von der Wissenschaft große Fortschritte erhofft, gleichzeitig aber Werte und Risikoeinschätzungen aus der Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle spielen.

Mehr zu PERARES

Das Bild zeigt eine Dame vor einer Pinnwand. Darauf gepinnt sind eine Reihe an Karten rund um das Thema Klima.

Klimakompetenz-Training

Das Bild zeigt eine Dame vor einer Pinnwand. Darauf gepinnt sind eine Reihe an Karten rund um das Thema Klima.

Franziska Böhm

Wie können wir uns klimagerecht verhalten? Was muss ich dafür wissen? Und welche Motivationsfaktoren sind zu berücksichtigen, wenn Wissen in Eigenengagement münden soll? Im EU-Projekt „Climateracy“ sammelt und entwickelt der WILA Bonn gemeinsam mit europäischen Partnern neue Lern- und Lehrstrategien zum Klimahandeln und führt diese in Trainingseinheiten für Lehrkräfte und Jugendliche zusammen.

Zum Online-Kurs gehören Videos, Quizze, Reflexionsfragen, inhaltlicher Input und viele weitere Formate, die den Teilnehmenden Wissen und Methoden für die Umsetzung des Gelernten in ihrem Unterricht vermitteln. Auf einer dazugehörigen Plattform haben die Teilnehmenden darüber hinaus die Möglichkeit, sich über Kursinhalte und die Umsetzung im Unterricht auszutauschen und gegenseitig zu inspirieren.

Mehr zum Klimakompetenz-Training

Das Bild zeigt eine Menschengruppe bei einer Veranstaltung des Projektes SPARKS

Interaktive Wanderausstellung

Das Bild zeigt eine Menschengruppe bei einer Veranstaltung des Projektes SPARKS

Franziska Böhm

Mit seinen Wanderausstellungen möchte der WILA Bonn Zukunft erzählen und seine Besucher*innen zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Und diese Diskussionen sollen nachwirken, auch wenn die Ausstellung weiterzieht.

Über interaktive Elemente, Bildungsmaterialien zur Ausstellung oder begleitende Veranstaltungen versuchen wir, diesen Prozess zu befeuern. Der WILA Bonn konzipiert interaktive Wanderausstellungen für verschiedene Zielgruppen. Im EU-Projekt SPARKS wurden Besucher*innen eingeladen, sich mit dem Thema „Responsible Research and Innovation“ – verantwortungsvolle Forschung und Innovation in der heutigen Wissenschaft – auseinanderzusetzen. Ein Thema, das trocken wirkt, aber in der Ausstellung anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Ländern veranschaulicht, warum es so wichtig ist, dass Werte, Risikoeinschätzungen und Visionen der Zivilgesellschaft ein fester Bestandteil der Forschung werden.

Mehr über die Wanderaussstellung SPARKS

Gemeinsam naturnah gärtnern. Das Bild zeigt eine Gruppe von sechs Menschen, die gemeinsam naturnah gärtnern. Foto: (c) WILA Bonn

Empowerment-Kampagne

Gemeinsam naturnah gärtnern. Das Bild zeigt eine Gruppe von sechs Menschen, die gemeinsam naturnah gärtnern. Foto: (c) WILA Bonn
Gemeinsam naturnah gärtnern. Foto: (c) WILA Bonn

Franziska Böhm

Unsere Kampagnen verfolgen das Ziel, Menschen zum nachhaltigen Handeln zu bewegen. Welche Anreize braucht es dafür? Welche Methoden, Kommunikationswege und Medien führen zum Ziel? Welche Strukturen müssen geschaffen werden, um nachhaltige Effekte zu erzeugen? Als entscheidend hat sich herausgestellt, dass diejenigen, die erreicht werden sollen, selbst in Aktion treten.

Ihre Ziele, Wünsche und Bedürfnisse bilden den Ausgangspunkt für die Kampagnenplanung und sie gestalten die Kampagne auch im weiteren Verlauf aktiv mit. Dabei erleben sie sich als selbstwirksam und motivieren wiederum andere zum Mitmachen. Ein gutes Beispiel ist die Kampagne „Tausende Gärten – Tausende Arten“. Im gleichnamigen Projekt hat der WILA Bonn eine breite naturnahe Gartenbewegung angestoßen.

Mehr zum Dillinger Modell im PikoPark-Erklärfilm

Menschen bauen ihr Traum-PikoPark-Modell mit der Methode Dillinger Modell.Foto: (c) WILA Bonn

Dillinger Modell

Menschen bauen ihr Traum-PikoPark-Modell mit der Methode Dillinger Modell.Foto: (c) WILA Bonn

Franziska Böhm

Grünflächen gemeinsam planen – das geht mit dem Dillinger Modell.

Bei dieser Planungsmethode kommen Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft zu einem offenen Workshop zusammen. Erster Schritt im Planungsprozess ist das Denken mit den Händen. Die Teilnehmenden entwerfen gemeinsam Modelle. Im Projekt „PikoPark“ bauen Quartiersbewohner*innen beispielsweise mit Naturmaterialien ihren Wunsch-Park. Die Park-Modelle bilden ab, was die Menschen an Natur erleben möchten. Die Ergebnisse fließen in den Gestaltungsplan für einen Park im eigenen Wohnquartier ein. Das Dillinger Modell zielt also auf die Stärkung biologischer Vielfalt durch gemeinsame Gestaltung der eigenen Lebensumgebung.

Mehr zum Dillinger Modell im PikoPark-Erklärfilm

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