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Reportage Grüne Arbeitswelten, Wissenschaftsladen Bonn e.V.. Foto: © Dan Zoubek | Netzwerk Grüne Arbeitswelt

Berufe-Kompetenzcheck

Reportage Grüne Arbeitswelten, Wissenschaftsladen Bonn e.V.. Foto: © Dan Zoubek | Netzwerk Grüne Arbeitswelt

Franziska Böhm

Bin ich für einen Beruf geeignet oder nicht? Welche Qualifikationen müsste ich erweitern? Und geht es in dem Beruf um das, was ich mir vorgestellt habe und was mir Spaß macht? Auf diese Fragen antworten Berufe-Kompetenzchecks.

Auf Grundlage eines Fragen- und Aufgabenkatalogs können junge Menschen ihre Berufsvorstellungen schärfen und herausfinden, welcher Beruf wirklich zu ihnen passt. Der WILA Bonn hat mit „TasteEE“ und „Berufe-Check-Energiewende“ zwei Online-Kompetenzchecks für die Berufsorientierung entwickelt, die, auf Grundlage persönlicher Interessen und Fähigkeiten, berufliche Perspektiven im Bereich Nachhaltigkeit aufzeigen.


Klimaviertel Bonn

Franziska Böhm

20 Ortsteile, 155.00 Einwohner*innen: Das Klimaviertel des Bezirks Bonn umfasst mehr als „ein“ Stadtviertel. Daher gibt es hier ein Mobiles Mitmachzentrum, das der WILA Bonn koordiniert.

Projekte, Veranstaltungen oder Beratungen finden im Klimaviertel Bonn also nicht in einer festen Begegnungsstätte statt, sondern an wechselnden Orten wie an öffentlichen Plätzen, in Schulen, Einrichtungen des Quartiersmanagements oder bei kooperierenden Partnerorganisationen wie Hilfsorganisationen, Verbänden oder Glaubensgemeinschaften. So will das Projekt den vielfältigen Wünschen und Bedarfen zum Thema Klima gerecht werden.

Das Klimaviertel Bonn will …

  • Gemeinsam mit Menschen vor Ort Maßnahmen entwickeln und umsetzen
  • Informationen und Beratung rund um das Thema Klimavorsorge anbieten

Dabei soll das Projekt Zugang und Teilhabe insbesondere für Menschen sicherstellen, die stark von den Klimafolgen in Bonn betroffen sind.

Starke Netzwerke

Um die Ziele zu erreichen, braucht es viele Menschen, die gemeinsam anpacken. Deshalb konzentriert sich das Projekt ebenfalls darauf, Kooperationen zu knüpfen und zu stärken – zwischen Verbänden, Hilfsorganisationen, Glaubensgemeinschaften.

Ziel ist es, Zivilgesellschaft, Verbände, Hochschulen und Wissenschaft eng miteinander zu verknüpfen – für ein gut vorbereitetes, gerechtes und klimafreundliches Bonn.

Projekte im Klimaviertel des Bezirks Bonn

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Projektüberblick

Laufzeit: 01.06.2025 –
Förderer: Stadt Bonn

SDGs

GeWa

Ansprechpartnerinnen

Philipp Kirschbaum
(0228) 20161-53
philipp.kirschbaum@wilabonn.de

Gerald Knauf
(0228) 20161-21
gerald.knauf@wilabonn.de

Aktuelle Termine

Das Klimamobil wird gefördert von:

Eindrücke von vergangenen Aktionen


Das Bild zeigt Dr. Anke Valentin an einem Stand mit zwei Studierenden. Vor Anke Valentin stehen drei Glaskästen auf einem Tisch mit verschiedenen Bodensubstraten. Foto: © WILA Bonn

CitizenLab

Das Bild zeigt Dr. Anke Valentin an einem Stand mit zwei Studierenden. Vor Anke Valentin stehen drei Glaskästen auf einem Tisch mit verschiedenen Bodensubstraten. Foto: © WILA Bonn

Franziska Böhm

Was kommt dabei heraus, wenn Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam ein CitizenLAB betreiben, also gesellschaftsrelevante Themen zusammen angehen und erforschen? Neuentwickelte Ersatzteile für defekte Geräte vielleicht, die im 3-D-Drucker erstellt werden? Eine Pilzzucht im privaten Keller, die auf der Basis von Kaffeesatz erfolgt? In unserem CitizenLab im Projekt „Campus to World“ arbeiten Studierende zusammen mit Bürger*innen und Wissenschaftler*innen – auf Augenhöhe.

Beispielsweise führt das Projekt, angedockt an Lehrformate, ein Crowdmapping gemeinsam mit Studierenden und Bürger*innen durch. Dabei handelt es sich um eine Art Klimakarte, in der die Beteiligten für sie klimarelevante Faktoren und gute Ideen gegen den Klimawandel eintragen können. So kombiniert das CitizenLab Elemente aus der Citizen Science mit Prinzipien und Methoden aus der Bildung für Nachhaltige Entwicklung und der trandisziplinären Lehre. Das Crowdmapping-Tool wurde von der Ruhr-Uni-Bochum im Rahmen des WILA-Projektes „KlimNet“ entwickelt.

Mehr zum CitizenLab „Campus to World“

Umdenken mit System: Lippe zirkulär im Finale für Nachhaltigkeitspreis

Franziska Böhm

Das Netzwerk „Lippe Zirkulär“ steht in der Endrunde des Circularity Champion Awards 2025. Der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn organisiert im Rahmen seiner Mitgliedschaft im Netzwerk regelmäßig Austausch- und Impulstreffen.

Mit dem Preis zeichnet die Jury des F. A.Z. Instituts Unternehmen aus, die zirkuläre Ansätze im eigenen Betrieb umgesetzt oder Lösungen für andere Unternehmen entwickelt und realisiert haben. „Lippe zirkulär“ ist in der Kategorie „systemisches Umdenken“ nominiert. Die Preisverleihung mit Bekanntgabe der gewinnenden Unternehmen erfolgt am 23. Oktober im Rahmen der 14. Responsible Leadership Conference in Frankfurt am Main.

Bildung, Bauen und Netzwerken im Fokus

25 Projekte stehen dieses Jahr im Finale. Die nominierten Initiativen stammen aus unterschiedlichsten Branchen – von der Bauwirtschaft über Konsumgüter bis hin zur pharmazeutischen Industrie – und zeigen, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert.

„Wir haben es mit unseren Aktivitäten und systemischen Ansätzen für eine Kreislaufwirtschaft geschafft, uns von der Konkurrenz abzuheben. In sieben Jahren hat Lippe zirkulär Prozesse für ein neues kreislaufgerechtes Denken und Wirtschaften initiiert und begleitet. Die Kernsäulen sind die Themen zirkuläre Bildung, zirkuläres kommunales Bauen und ein transparentes und vielschichtiges Netzwerken mit transformativen Allianzen“, erklärt Birgit Essling, Leitung der Geschäftsstelle Lippe zirkulär.

Ein starkes Netzwerk

Mit ihrem Netzwerk hat die Initiative bisher mehr als 1600 Akteur*innen aus Unternehmen, Hochschulen, Politik und Kommunen erreicht. Es gab fast 40 Webinare zu Themen rund um eine notwendige Veränderung in den Bereichen Bildung, Betrachtung der Abfallströme, Identifizierung von Wert- und Sekundärstoffen, insbesondere für den Einsatz zukunftsgerechten Bauens, aber auch Diskussionen über eine zukünftige sinnvolle Nutzung und Aufteilung von Flächen oder das Neudenken von Deponieräumen. Der WILA Bonn organisiert dabei regelmäßig die „Zirkulären Impulse“ und beteiligt sich bei der Entwicklung einer Boden- und Bauschuttbörse in der Region Lippe.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zu Lippe zirkulär gibt es unter www.lippe-zirkulaer.de.

Teammitglied Wila Bonn Gerald Knauf

Kontakt

Gerald Knauf
Gerald.knauf@wilabonn.de
0228/201 61-21


Titelgrafik des Positionspapiers Zusammenhalt statt Hetze

Zusammenhalt statt Hetze

Titelgrafik des Positionspapiers Zusammenhalt statt Hetze

Franziska Böhm

Fachforum Nachhaltigkeit NRW setzt sich mit Positionspapier für Demokratiestärkung ein

26 zivilgesellschaftliche Organisationen aus NRW haben ein Positionspapier entwickelt, um einen gemeinsamen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt zu leisten. Darin finden sich sieben Punkte zur Stärkung von Demokratie und Gerechtigkeit in NRW. Der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn gehört zu dem Bündnis.

Nur, wenn unsere Gesellschaft zusammenhält und gemeinsam an den Herausforderungen und Krisen unserer Zeit arbeitet, können diese bewältigt werden. Diese Voraussetzung für eine zukunftsfähige Gesellschaft wird durch zunehmende Spaltungs- und Polarisierungstendenzen gefährdet.

Vielfalt als Motor für ein zukunftsfähiges Land

Deshalb haben sich 26 zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Organisationen zusammengeschlossen, um ein Positionspapier mit zentralen Punkten zu entwickeln, die Demokratie und Gerechtigkeit fördern und so den wichtigen Zusammenhalt stärken. Gemeinsame Klammer ist die Umsetzung einer Nachhaltigen Entwicklung in NRW, die das Land wirtschaftlich, sozial und ökologisch zukunftsfähig ausrichtet. Dabei wird Vielfalt als Stärke begriffen, die Systeme widerstandsfähiger, agiler und innovativer macht – wie es in NRW tagtäglich vorgelebt wird.

Die sieben Punkte des Positionspapiers im Überblick:

  1. Stellung beziehen und Vielfalt leben
  2. Jetzt erst recht – mehr Engagement für die Zielerreichung der Sustainable Development Goals
  3. Niemanden zurücklassen bei einer gerechten Transformation
  4. Unternehmen und Beschäftigte einbeziehen
  5. Kommunen vor Ort mitgestalten
  6. Stärkung der Zivilgesellschaft
  7. Soziale Medien regulieren und Gegengewicht aufbauen

Vielfältiges Bündnis verbindet starke NRW-Organisationen

Das Bündnis hinter dem Positionspapier ist vielfältig wie NRW selbst – darin finden sich nordrhein-westfälische Einrichtungen der Forschung, Kirchen, Wirtschaft, Bildung, Gewerkschaften, des Sports und mehr. Zusammen zählen sie rund zwei Millionen Mitglieder in NRW. Es ist ein außerordentlicher Zusammenschluss von Akteuren, die seit über zwanzig Jahren die zukunftsfähige Ausrichtung NRWs konstruktiv-kritisch begleiten.

Nichtregierungsorganisationen aus NRW, die die Inhalte des Positionspapiers ebenfalls unterstützen möchten, können sich auf einer Unterstützer*innen-Liste eintragen – und so das Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Nachhaltige Entwicklung verstärken. Interessierte NROs senden eine Mail mit vollem Organisationstitel und Logo an pr@lag21.de.

Das ganze Positionspapier mit Erläuterungen zu allen sieben Punkten, steht zum Download.

Teammitglied Wila Bonn Franziska-Boehm

Kontakt

Franziska Böhm
0228/201 61-32
presse@wilabonn.de

 


Das Team von UboPlus beim Auftakttreffen in Ulm

UBoPlus – Ulmer Bodenpolitik Plus Innovative Bodenpolitik für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Das Team von UboPlus beim Auftakttreffen in Ulm
@ Wila Bonn

Franziska Böhm

Kommunale Bodenpolitik kann einen wichtigen Beitrag zu Klimaneutralität, Klimaanpassung und sozialem Zusammenhalt leisten. Immer mehr Städte entwickeln daher neue Instrumente, um ihre Flächen zukunftsorientiert zu nutzen. Das Projekt „UBoPlus“ analysiert und erprobt hierfür neue Ansätze in der Region Ulm.

Ulm genießt eine Vorreiterrolle beim Thema nachhaltige Bodenpolitik. Dennoch braucht auch Ulm neue Ansätze für die aktuellen Herausforderungen: steigende Baukosten und Bodenpreise, die Notwendigkeit, den Gebäudesektor zu dekarbonisieren, die zunehmende Knappheit an entwicklungsfähigen Flächen bei gleichzeitig wachsender Bevölkerung.

Neue Konzepte für die Innenentwicklung und -erneuerung von Stadtquartieren

UboPlus zielt daher darauf ab, neue Konzepte für die Innenentwicklung und die Erneuerung bestehender Stadtquartiere zu entwickeln und zu erproben. Dabei sollen Effizienz- und Suffizienzziele mit den Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Einklang gebracht werden. Es geht dabei um Themen wie: Wie kann die Stadt das Erbbaurecht so anwenden oder reformieren, dass auch wirklich bezahlbarer Wohnraum entsteht und weniger mit dem Preis von Böden im Stadtgebiet spekuliert wird? Wie lassen sich bestehende Quartiere so entwickeln, dass Treibhausgase sinken, die Biodiversität geschützt wird, die Versiegelung im Stadtgebiet zurückgeht? Wie können Bürger*innen an der Bodenpolitik teilhaben?

Zusammenarbeit erhöht Wirksamkeit von Bodenpolitik

Um die Wirksamkeit neuer Instrumente und Ansätze zu erforschen und zu erproben, setzt das Projekt auf eine umfangreiche transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Stadtgesellschaft. Geplant sind Austauschformate in Reallaboren und zwischen verschiedenen Kommunen, Planspiele, Szenario-Workshops und Interviews, um herauszufinden, wie erfolgreich verschiedene Formen der Bodenpolitik sind und welche Formen der Zusammenarbeit innovative Ansätze fördern. Ebenfalls erarbeiten die Partner ein Kommunikations- und Beteiligungskonzept, um die Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Prozess einzubinden. Die Beteiligungsmaßnahmen sollen so entwickelt und durchgeführt werden, dass sie auch dazu beitragen, die Umsetzung neuer Ansätze zu beschleunigen und auftretende Interessenskonflikte stadtregional zu reduzieren.

Kommunaler Austausch und Transfer

Ulm tauscht sich im Projekt mit den Kommunen Aachen, Freiburg und Leipzig aus, um Projektergebnisse zu reflektieren und voneinander zu lernen. Alle drei verfügen ebenfalls über langjährige Erfahrungen bei der Innenentwicklung und der Bestandserneuerung. Außerdem sollen zum Projektende hin die Ergebnisse auch in weitere Kommunen transferiert werden. Hierfür plant das Projekt, Exkursionen, Workshops und Fachkonferenzen durchzuführen. Ziel ist es, die gewonnenen Ergebnisse nicht nur in Ulm, sondern auch auf nationale und internationale Ebene zu übertragen und so einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Bodenpolitik und nachhaltigen Stadtentwicklung zu leisten.

Aufgabe des WILA Bonn

Der WILA Bonn verantwortet im Projekt das Beteiligungskonzept und begleitet die Stadt und Forschungspartner bei den Beteiligungs- und Transferprozessen – mit Öffentlichkeitsarbeit, kollegialer Beratung, aber auch der Durchführung von interaktiven Workshops, Online-Austauschformaten, Exkursionen oder bewährten Formaten wie der „Schachtelfahrt“.

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Projektüberblick

Laufzeit: 01.4.2025 – 31.03.2030
Förderer: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des Transformationsclusters „Soziale Innovationen für nachhaltige Städte“

SDGs

GeWa

Ansprechpartnerinnen

Andrea Muno-Lindenau
(0228) 20161-13
andrea.muno-lindenau@wilabonn.de

 

Philipp Kirschbaum
(0228) 20161-53
philipp.kirschbaum@wilabonn.de

 

Meike Rohkemper
meike.rohkemper@wilabonn.de

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Projekt „Natur Urban“
Projekt „IB-Green“
Netzwerk „Gewerbegebiete im Wandel“

Projektpartner

Förderer

Fördererlogo BMFTR

Heike Schneider und Achim Eilingsfeld, die Inhaber der GEFÄSSERIE, nehmen den IB-Green Award vor der mit dem IB-Green Award ausgezeichneten Fassadenbegrünung entgegen. Foto: © GEFÄSSERIE

Mit Gewerbegebieten Städte widerstandsfähiger gegen Klimafolgen machen

Heike Schneider und Achim Eilingsfeld, die Inhaber der GEFÄSSERIE, nehmen den IB-Green Award vor der mit dem IB-Green Award ausgezeichneten Fassadenbegrünung entgegen. Foto: © GEFÄSSERIE
Heike Schneider und Achim Eilingsfeld, die Inhaber der GEFÄSSERIE, nehmen den IB-Green Award vor der mit dem IB-Green Award ausgezeichneten Fassadenbegrünung entgegen. Foto: © GEFÄSSERIE

Franziska Böhm

Ausgezeichnete Maßnahmen auf Unternehmensflächen zeigen, wie das gehen kann

Ob Dachbegrünung oder Entsiegelung: Gerade in Gewerbegebieten gibt es viele Möglichkeiten, um Klimafolgen zu trotzen. Mit dem europäischen Projekt „IB-Green“ schaffen elf Projektpartner eine solche blau-grüne Infrastruktur – und zeichnen effektive Maßnahmen für Klimaresilienz mit dem IB-Green Award aus. Die zweite Prämierungsphase startet jetzt.

Die Idee hinter IB-Green: Wasser und Grünflächen bei der Gestaltung von Gewerbegebieten im Verbund denken – z. B. unversiegelte Parkplätze, begrünte Hallen, Retentionsgräben und Straßenbegleitgrün. Diese kühlen durch Wasserverdunstung, -speicherung oder -versickerung bestehende Gewerbegebiete ab, Lebensräume für Pflanzen und Tiere entstehen, das Überschwemmungsrisiko sinkt und die Luftqualität verbessert sich.

Einige Unternehmen setzen solche Maßnahmen für mehr Klimaresilienz bereits auf ihren Geländen um. Um dieses Engagement hervorzuheben und noch mehr Unternehmen zu motivieren, ebenfalls eine Begrünung anzugehen, hat IB-Green die Auszeichnung „IB-Green Award“ gestartet.

Auszeichnung für unternehmerisches Engagement auf Firmengeländen

Der IB-Green Award zeichnet Maßnahmen für mehr Klimaresilienz aus fünf verschiedenen Kategorien aus: Schaffung Grüner Infrastruktur, Schaffung Blauer Infrastruktur, Reduktion/Anpassung grauer Infrastruktur, Vernetzung von blau-grüner Infrastruktur, Wohlbefinden und Einbindung der Belegschaft. Um eine Auszeichnung zu erhalten, müssen Unternehmen mindestens drei Maßnahmen aus zwei unterschiedlichen Kategorien auf ihrem Unternehmensgelände umgesetzt haben. Es gibt insgesamt drei Preiskategorien: GBI Starter, GBI Innovator, und GBI Leader (fünf Maßnahmen aus drei Kategorien). Neben der Auszeichnung erhalten Unternehmen mit der Prämierung außerdem die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmen zum Thema Klimaresilienz zu vernetzen sowie an Workshops und Online-Sprechstunden teilzunehmen.

Baumpflanzung, Gebäudebegrünung, Entsiegelung: Gewinner aus erster Phase zeigen Umsetzungsvielfalt

Für die ersten Prämierungsphase von September 2024 bis Mai 2025 konnten sich Unternehmen aus ausgewählten Regionen in Deutschland sowie dem Sandyford Business District in Irland beim Wissenschaftsladen (WILA) Bonn bewerben, der die Prämierung im Projekt verantwortet. Bis Ende der Bewerbungsphase haben Maßnahmen auf drei Unternehmensgeländen eine Auszeichnung in der Kategorie „Leader“ erhalten. Es handelt sich dabei um folgende Unternehmen mit ihren Standorten:

  • GEFÄSSERIE – die Wandbegrüner, Standort Fuchsstadt: Ausgezeichnet u. a. für eine umfangreiche Dach- und Fassadenbegrünung, u. a. wandgebundene Fassadenbegrünung am Bürogebäude (100%) mit Wasserversorgung über Zisterne, extensive Dachbegrünung des Büro- und anschließenden Gebäudes sowie versickerungsfähige Verkehrsflächen für Parkplätze und Betriebshof
  • LEAR CORPORATION, Standort Remscheid: Ausgezeichnet u. a. für das Anpflanzen von mehr als 30 Bäumen in Kombination mit der Bepflanzung einer Wildblumenwiese zusammen mit den Mitarbeitenden
  • VOLKSWAGEN GROUP Original Teile Logistik | Vertrieb & Services GmbH, Standort Vertriebszentrum Köln: Ausgezeichnet u. a. für die Entsiegelung von zehn Parkplätzen mit anschließender Pflanzung von biodiversitätsfördernden Stauden, das Auftragen von wasserspeicherndem Substrat, das Anlegen von Totholzstrukturen sowie die Einbindung der Mitarbeitenden bei den Maßnahmen
    Meike Rohkemper vom WILA Bonn sagt über die LEADER: „Die Maßnahmen der AWARD-teilnehmenden Unternehmen zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, eine klimaresiliente Gestaltung auf Unternehmensflächen umzusetzen – von kleinen Maßnahmen bis hin zu großflächigen Lösungen.“

Diese Lösungen stellt IB-Green zukünftig auch auf der https://ib-green.nweurope.eu/“ target=“_blank“ rel=“noopener“ class=“extern“>Website des Projektes vor.

Zweite Bewerbungsphase ab 15.06.2025

Die zweite Bewerbungsphase für den IB-Green Award startet am 15. Juni 2025. Für diese Phase gelten die gleichen Teilnahmebedingungen wie in der ersten Phase. Neben Unternehmen aus Deutschland und Irland haben aber nun auch Unternehmen aus Belgien, den Niederlanden, Nordfrankreich und Luxemburg die Möglichkeit, sich mit ihren Maßnahmen zu bewerben. Rohkemper: „Nachdem wir in der ersten Bewerbungsphase die Preiskategorien in zwei Regionen erprobt haben, wollen wir mit dem IB-Green Award nun in allen Projektregionen loslegen!“

Eine Bewerbung ist über folgende Website möglich: Website IB-Green Award

Über das Projekt

IB Green logo 300dpi

Das Projekt „IB-Green“ schafft bis Februar 2027 blau-grüne Infrastruktur in bestehenden Industrie- und Gewerbegebieten in insgesamt sechs Regionen in Deutschland, Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Luxemburg, und der Republik Irland. Projektpartner sind Klima-Bündnis (Projektkoordination von IB-Green), Kommune Arnhem, Dun Laoghaire Rathdown County Council, Green Energy Park, Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Kommune Leeuwarden, Metropolregion Lille, Ministerium für Energie und Raumplanung in Luxemburg, Sandyford BID CLG t/a Sandyford Business District, Kommune Singen und der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn. Gefördert wird IB-Green durch die Europäische Union im Rahmen des Förderprogrammes „INTERREG North-West Europe“.

Weitere Informationen:

Informationen rund um den IB-Green Award und das Projekt

Kontakt beim Wissenschaftsladen Bonn:

Franziska Böhm
0228/201 61-32
presse@wilabonn.de


© lena – stock.adobe.com (KI-generiert)

Fit Green: Fachkräfteinitiative für die Green Economy im Rheinischen Revier

© lena – stock.adobe.com (KI-generiert)
© lena – stock.adobe.com (KI-generiert)

Franziska Böhm

Um den Wandel zu einer klimaneutralen Wirtschaft voranzutreiben, braucht das Rheinische Revier genügend Fachkräfte. Im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekt „Fachkräfteinitiative Green Economy im Rheinischen Revier – FIT Green“ wollen das Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis und der Wissenschaftsladen Bonn e.V. junge Menschen für genau diese Berufe begeistern.

Das Projekt setzt dafür auf gezielte Berufsorientierung: In partizipativen Formaten können Jugendliche grüne Berufsfelder kennenlernen und sich damit auseinandersetzen, welche beruflichen Perspektiven das Rheinische Revier zu bieten hat. Außerdem haben junge Menschen in Austauschforen die Möglichkeit, mit Unternehmen aus der Region und Akteur*innen aus dem Bildungsbereich über die Ausgestaltung der Ausbildung, Nachhaltigkeitsziele, aber auch mögliche Konflikte und die Attraktivität von Berufsfeldern zu diskutieren.

Beteiligung verbessert Erfolgschancen der nachhaltigen Berufsorientierung

Oberstes Credo bei der Entwicklung der Formate: Sie sollen nahe an die Lebensrealität der jungen Menschen selbst anknüpfen. Nur so können sie emotional „abgeholt“ und – im Idealfall – sogar dazu motiviert werden, auch selbst als Multiplikator*innen andere für diese Berufe zu begeistern. Daher beteiligen sich junge Menschen – im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung – an der Entwicklung und Durchführung der Formate. Unternehmen wiederum profitieren auch von den Formaten, da sie mit potenziell zukünftigen Mitarbeitenden in Kontakt treten und ihre Beschäftigungsmöglichkeiten sichtbar machen können.

Betriebsnahe Beratungen für regionale Unternehmen

Neben den Austauschformaten können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus dem Rheinischen Revier auch kostenlos an betriebsinternen Beratungen teilnehmen. Mit dieser Art der betriebsnahen Begleitung können sie mit den Projektpartnern Hemmnisse identifizieren und gemeinsam Strategien dafür entwickeln, wie sie ihr Recruiting, Onboarding und die Ausbildung an sich zielgruppengerechter und attraktiver gestalten können.

Starkes Netzwerk

Um den Erfolg der Fachkräfteinitiative sicherzustellen, baut das Projekt ein breit angelegtes Netzwerk auf. Dieses Netzwerk bringt Fachorganisationen aus den Bereichen Berufsorientierung und Ausbildung, Unternehmen, aber auch Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenfalls setzt das Projekt auf Öffentlichkeitsarbeit als integralen Baustein, um junge Menschen im Rheinischen Revier als potenzielle Fachkräfte bestmöglich anzusprechen. Am Ende der Laufzeit wird die Fachkräfteinitiative ein Transformationskonzept mit Handlungsempfehlungen veröffentlichen, das im Idealfall auch auf andere Branchen und Regionen übertragbar ist.

Aufgabe des WILA Bonn

Der WILA Bonn kümmert sich im Projekt federführend um die Entwicklung der Beteiligungsformate, das Transformationskonzept sowie die Durchführung der Betriebsberatungen. Dabei kann der WILA Bonn auf seine langjährige Erfahrung im Bereich nachhaltige Berufsorientierung aus Projekten wie Netzwerk Grüne Arbeitswelt, Jobs for Future NRW, Jobs ohne Kohle, Serena Supergreen oder Energiewende Schaffen zurückgreifen. Die Methode der betrieblichen Fachkräfteberatung hingegen hat der WILA Bonn im EU-Projekt „Work-based Learning in Continuing Vocational Education and Training (CVET)“ mitentwickelt und erprobt. Sie wird im Projekt mit einer anonymisierten Handreichung für Beratungsansätze im Fachkräftebereich weiter ergänzt werden.

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Projektüberblick

Laufzeit: Januar 2025 – Dezember 2027
Förderer: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

SDGs

SDG FIT GREEN

Ansprechpartner*innen

Krischan Ostenrath
Tel. (02 28) 20161-43
krischan.ostenrath@wilabonn.de

Iken Draeger
Tel. (02 28) 20161-33
iken.draeger@wilabonn.de

Antje Lembach
Tel. (02 28) 20161-30
antje.lembach@wilabonn.de

Laura Fuchs-Steinhaus
Tel. (02 28) 20161-51
laura.fuchs-steinhaus@wilabonn.de

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logo FIT GREEN

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Projekt „Netzwerk Grüne Arbeitswelt“

Projektpartner

Logo des Enegie-Kompetenzzentrums Rhein Erft Kreis GmBh

Förderer

Logo Bundesministerum Wirtschaft und Energie

Gewerbegebiete im-Wandel Dachbegruenung

Natur Urban: Gewerbe- und Industriegebiete werden blau-grün

Gewerbegebiete im-Wandel Dachbegruenung
© Sven Schulz – Bodensee-Stiftung

Franziska Böhm

Ob Solargründach oder Retentionsfläche: In der Stadt gibt es viele Möglichkeiten, Klimawandel-Folgen wie Hitze oder Überschwemmungen abzupuffern und die Biologische Vielfalt zu fördern. Das Projekt „Natur Urban“ will Gewerbe- und Industriegebiete zum Teil einer solchen blau-grünen Infrastruktur machen.

In Innenstädten und Wohngebieten ist der Trend zu grünen Naherholungsbereichen sowie zur Einbeziehung von Wasserflächen als Puffer bei Hitze, Starkregen und Trockenheit schon längst Standard – kurz, die blau-grüne Infrastruktur gehört selbstverständlich zum urbanen Raum. In Gewerbe- und Industriegebieten kommt dieser Aspekt häufig zu kurz, obwohl gerade hier großer Bedarf und großes Potenzial bestehen. Das soll sich mit dem Projekt „Natur Urban – Gewerbegebiete im Klimawandel“ jetzt ändern, bei dem insbesondere die regionalen Handlungsmöglichkeiten im Fokus stehen.

Naturbasierte und multifunktionale Lösung im Praxischeck

Den Auftakt des Projektes macht eine Befragung unter Kommunalvertreter*innen: Welche Maßnahmen haben gut auf Gewerbeflächen und in Industriegebieten gut geklappt, welche hatten mehr Aufwand als Wirkung? Welche fördernden und hemmenden Faktoren gab es und kann man daraus Lösungswege ableiten? Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung bei der Befragung, analysieren die Ergebnisse in der Diskussion mit den Partnern und stellen die Ergebnisse dann sowohl auf der Website als auch in einer Publikation als Praxiswerkzeug für blau-grüne Gewerbegebiete vor.

Ein Fahrplan für die regionale Zusammenarbeit

„Gemeinsam sind wir stark!“ Das gilt auch für Kommunen, die ihre Gewerbe- und Industrie klimaresilient gestalten möchten. Insbesondere bei benachbarten Kommunen steigert sich die Wirkung, wenn sie an einem Strang ziehen. Daher findet im Zusammenspiel mit kommunalen Vertreter*innen sowie mit ausgewählten Unternehmensvertreter*innen der Region Stuttgart eine modellhafte Implementierung der zuvor identifizierten Erfolgslösungen statt. Auf diese Weise wird ihre Umsetzbarkeit überprüft und ein Fahrplan für die Umsetzung klimagerechter Gewerbegebiete entwickelt. Die kommunenübergreifende Abstimmung zwischen Region und Kommunen sowie der Kommunen untereinander zeigt darüber hinaus auf, welche Handlungsmöglichkeiten auf regionaler und auf interkommunaler Ebene bestehen.

Kostenlose Bildungsangebote

Eines der Kernelemente innerhalb des Projektes ist der Austausch über Zwischenergebnisse, potenzielle Verfahrensweisen und Strategien. Hierfür werden sowohl Austauschformate durchgeführt, die den regionalen Handlungsspielraum betreffen, als auch solche, die auf lokaler Ebene relevant sind. Dabei wird der Fortbildungsbedarf abgefragt, ausgewertet und in kostenlose Bildungsangebote überführt. Neben der Diskussion bei Bildungsworkshops und Veranstaltungen werden die Ergebnisse über LinkedIn, Vorträge und Publikationen kostenlos zugänglich gemacht.

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Projektüberblick

 

 

Laufzeit: 01.1.2025 – 31.12.2027
Förderer: Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Förderkennzeichen: 67DABN051 A-C
Projekträger ZUG

SDGs

GeWa

Ansprechpartnerinnen

Dr. Anke Valentin
(0228) 20161-23
anke.valentin@wilabonn.de

 

Hildegard Boisserée-Frühbuss
0176 56592915
hildegard.boisseree@wilabonn.de

Website des Projekts

Zur Website von „Natur urban“

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Projekt „IB-Green“
Netzwerk „Gewerbegebiete im Wandel“
Projektfilm „Grün statt Grau“
Projekt „Natur in Graue Zonen“

Projektpartner*innen

Verbundpartner*innen des WILA Bonn:

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, CIMA GmbH

Assoziierte Partner*innen:

Klima.Werk, Metropolregion Rhein-Neckar, IHK-Metropolregion Rhein-Neckar, Region Hannover

Förderer


© WILA Bonn

Hochwasserschutz gemeinsam anders denken

© WILA Bonn
© WILA Bonn

Franziska Böhm

Mit „Innovationsraum” setzen Studierende wichtige neue Impulse für Bonn

(Bonn) „StadtKlimaWandeln” heißt das Projekt, in dessen Rahmen Studierende der Uni Bonn zum „Innovationsraum Starkregen und Hochwasser” eingeladen haben. Die Idee der jungen Leute, die vom Wissenschaftsladen (WILA) Bonn und dem Prorektorat für Nachhaltigkeit der Universität Bonn unterstützt wurden: Es braucht neue, innovative Lösungen, um Menschen gegen Hochwasser und Starkregen zu schützen – und die entstehen nur dann, wenn man die Expertise von Menschen zusammenbringt, die sich sonst nie finden würden, z.B. von Hochwasser betroffene Bürgerinnen und Bürger, Fachleute aus Wissenschaft, Kommunikation, Stadtverwaltung und anderen Behörden.

Innovationsraum stellt Weichen

„Das Konzept ist voll aufgegangen: Es ist absolut erfreulich, dass so viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen bereit sind, sich einen halben Tag Zeit zu nehmen, um auf Augenhöhe gemeinsam Ideen zu entwickeln”, resümiert Brigitte Peter vom WILA Bonn, die das Projekt leitet. Rund 70 Menschen diskutierten in der Uni Herausforderungen und Vorschläge, überlegten Kommunikationswege – und verabredeten sich für weitere Treffen, um den Schutz gegen Hochwasser und Starkregen zu verbessern. „Das Projekt ist ein schönes Beispiel dafür, wie gute Ergebnisse erzielt werden können, wenn Wissenschaft, Verwaltung und Bürgerschaft zusammenarbeiten. Die Bonner Bürgerinnen und Bürger sind bei den Themen Hochwasser und Starkregen sehr sensibilisiert und möchten sich engagieren. Auf diese Weise hat das Modellvorhaben nicht nur eine wichtige Grundlage für eine gute und dauerhafte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Bürgerschaft geschaffen, es lässt sich zudem gut auf andere Themenbereiche oder Kommunen übertragen,“ sagt Franz August Emde, Geschäftsführer der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, die das Projekt mit rund 200.000 Euro fördert.

Wichtige Puzzleteile für erfolgreiche Transformation identifiziert

Wie können Studierende künftig durch Master- oder Bachelor-Arbeiten dazu beitragen, dass vorhandene Klimakonzepte z. B. aus Müldorf auch auf andere Ortsteile von Bonn übertragen werden? Wie kommuniziert man so über Multiplikatoren miteinander, dass betroffene oder gefährdete Anwohner*innen mit ihrer Vorort-Expertise und die Stadtverwaltung besser Hand in Hand arbeiten? Und welche Rolle könnten die künftigen Mitmachzentren der Bonner Klimaviertel spielen, um Wissenschaft, Behördenvertreter*innen, Studierende und andere engagierte Menschen auch weiterhin zusammenzubringen. Das sind einige Beispiele dafür, was die Teilnehmenden der Veranstaltung künftig angehen wollen.

Innovative Lehre an der Uni Bonn: „So ein Seminar habe ich noch nie erlebt!”

Neuland haben mit dieser Veranstaltung nicht nur die Teilnehmenden, sondern auch die Studierenden betreten. Das so genannte Service-Learning-Seminar, in dem sie den Innovationsraum entwickelt haben und umsetzen, war alles andere als „normal”.  O-Ton eines Studierenden: „So ein Seminar habe ich noch nie erlebt!”
Geleitet wurde das interdisziplinäre Seminar vom WILA Bonn, der als zivilgesellschaftliche Organisation an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Akteursgruppen arbeitet. Das Prorektorat für Nachhaltigkeit der Uni Bonn will solche Seminare weiter ausbauen. Annette Scheersoi, Prorektorin für Nachhaltigkeit der Uni Bonn: „Wir wollen Studierenden dadurch mehr und mehr die Möglichkeit bieten, in Seminaren nicht nur fachlich zu lernen, sondern auch einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten und Verantwortung zu übernehmen.”

Mehr Informationen zum Projekt

Website: www.stadtklimawandeln.de
Instagram: stadtklimawandeln
Projektpartner: WILA Bonn und Universität Bonn

Das Projekt wird gefördert von:

Logo der stiftung umwelt und entwicklung nrw

Teammitglied Wila Bonn Brigitte_Peter

Kontakt:

Brigitte Peter
brigitte.peter@wilabonn.de
(0228) 20 161-27

 


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