Ressourcenschutz: Junge Radioreporter auf Sendung
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Schulung von Multiplikatoren wie z.B. angehenden Lehrer/innen und Umweltpädagogen, die ein Ferienprogramm zum Thema „Ressourcenschutz, Kreislaufwirtschaft und Einsparpotenziale“ erarbeiten. Kinder und Jugendliche erfahren dort nicht nur viel über das Umweltthema, sondern auch, wie man dieses mediengerecht als Radiobeitrag aufbereitet.
Anfang der Sommerferien stand im Ferienworkshop im Wissenschaftsladen das Thema Ressourcenschutz und Umgang mit Elektroschrott im Fokus. Eine Radiosendung mitgestalten und jede Menge über wertvolle Rohstoffe in Elektrogeräten lernen: dazu hatten die teilnehmenden Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren Gelegenheit. Der Workshop wurde parallel in der Radiowerkstatt des Katholischen Bildungswerkes Köln und im Bennohaus in Münster durchgeführt.
Unter dem Motto „Wir gehen auf Goldsuche“ nahmen die Kinder und Jugendlichen alte Handys auseinander und erforschten den Inhalt von Handys und überlegten, was man mit dem Elektroschrott machen kann. Es wurde ausprobiert und gebastelt. Ausgestattet mit Mikrofonen und Aufnahmegeräten machten sie sich auf den Weg in die, um Menschen zu befragen, was sie mit ihren alten Handys oder Elektroschrott machen. Was ist die richtige Entsorgung? Welche Alternativen gibt es zum Wegwerfen?
Unterstützt von den Medientrainern der Radiowerkstatt Bonn und Köln und des Bennohaus erstellten die Kinder gemeinsam mit den Pädagogen, die im Wissenschaftsladen für die Projektwoche geschult wurden, eine eigene Radiosendung, in der sie all ihre Eindrücke und Entdeckungen und die Zitate der Leute verarbeitet haben. Diese Sendungen werden in den Städten Bonn, Köln und Münster in dem jeweiligen Lokalradio ausgestrahlt. Einschalten und Reinhören lohnt sich!
Sendetermine
Köln – Radio Köln, 107,1 Mhz (18.August 2013)
Bonn – Radio Bonn/Rhein-Sieg, 97,8 Mhz (29. September und 27. Oktober 2013)
Münster – Antenne Münster 95,4 Mhz (6. Oktober 2013)
Bei Interesse senden wir Ihnen die Aufzeichnungen gerne zu.
Veranstaltungen
Aktion „Europäische Woche zur Abfallvermeidung“ – Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Während der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung 2013 wurde bereits zum vierten Mal bundesweit gezeigt, wie jeder seine Abfallbilanz zuhause oder im Betrieb verbessern kann. Schwerpunkt im Jahr 2013 war das Thema „Wiederverwendung“.
Förderer
Das gesamte Projekt wird gefördert aus Erlösen der 11. Sonderbriefmarke «Für den Umweltschutz» zum Thema „Abfall ist Rohstoff“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Umweltbundesamt.
KITA GLOBAL – Mit Kinderaugen um die Welt
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Bei der Fortbildung KiTa GLOBAL, die der Wissenschaftsladen Bonn konzipiert und veranstaltet, erfahren Erzieher*innen, wie sie Kindern weltweite Zusammenhänge anschaulich nahe bringen können. Das Projekt dient der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Bei der Fortbildung KITA GLOBAL erfahren Erzieher*innen, wie sie Kindern weltweite Zusammenhänge anschaulich nahe bringen können.
Schon kleine Kinder wollen wissen, warum Gleichaltrige aus anderen Ländern anders aussehen als sie, warum hierzulande keine Bananen wachsen, warum nicht überall in der Welt der Strom so einfach aus der Steckdose kommt. Im Alter von drei bis sechs Jahren haben Kinder eine ganz eigene Logik, die Realität und Phantasie verbindet, möchten erkunden, begreifen und hinter die Dinge sehen.
Wie aber lassen sich solch komplexe Fragestellungen kindgerecht und praxisnah in der Kindertagesstätte behandeln? Wie können Erzieher*innen – ganz im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung – die Kinder dabei unterstützen, selbst Fragen zu stellen und diesen nachzugehen?
Die Fortbildung KiTa GLOBAL greift dieses kindliche Interesse an globalen Zusammenhängen auf und erarbeitet praxisnah vielfältige Themenschwerpunkte für die Kindertagesstätte. Dabei geht es nicht so sehr darum, den Kindern viel Wissen zu vermitteln, sondern sie vor allem zu forschendem Lernen zu ermutigen, ihnen Weltoffenheit und Empathie für die Eine-Welt zu vermitteln. Themenschwerpunkte der dreiteiligen Fortbildung sind u.a. das Leben in verschiedenen Ländern, die Bedeutung von Wasser, Boden, Sonne, Klima, Kleidung und Spielzeug weltweit.
Umsetzung in die KiTa-Praxis
Alle Teilnehmenden bekommen Materialien zur Verfügung gestellt und werden vom Team KITA GLOBAL während der Fortbildungsphase begleitet. Die kostenlosen Fortbildungsreihen, die jeweils eine zweitägige Basisfortbildung, eine eintägige Aufbaufortbildung und ein Nachtreffen umfassen, beginnen im ersten Halbjahr 2013 in Aachen, Bonn und Essen.
Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms Entwicklungspolitische Bildung (FEB) mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert. Im Raum Aachen wird das Projekt zusätzlich von Stawag, der Stadtwerken Aachen AG unterstützt.
Planspiel „Tatort Wald“
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In Planspielen lernen Jugendliche den Lebensraum Wald und unterschiedliche Nutzungsinteressen im Wald kennen und verstehen. Das Planspiel wird mit 20 Jugendgruppen bzw. Schulklassen durchgeführt. Erstellung eines Schulungsprogramms für Multiplikatoren inklusive Spielkonzept, Materialien und Ablaufplan. Das Projekt dient der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Durch „Tatort Wald“ sollen Jugendliche Wälder in ihrer Nähe entdecken. Sie spielen aktuelle Nutzungskonflikte nach, um darin auch ihre eigene Position zu finden. Dabei schlüpfen sie in Rollen unterschiedlicher Interessensgruppen und bereiten eine fiktive Bürgerversammlung vor, bei der Kompromisse und Lösungsansätze ausgehandelt werden.
Eingebettet ist dieses Planspiel in einen waldpädagogischen Rahmen, wodurch sich die Jugendlichen spielerisch mit diversen Aspekten des Waldes befassen – z. B. mit dem Waldboden, dem Alter der Bäume oder mit dem Sägen von unterschiedlichem Holz – um dadurch seine Komplexität kennen zu lernen.
Dann findet ein fiktiver Ortstermin zu einem Nutzungskonflikt im Wald statt, bei dem die Jugendlichen sich ein Bild über die Lage machen und dabei als Vertreter unterschiedlicher Interessensgruppen für deren favorisierte Lösung Argumente sammeln. In einer Bürgerversammlung diskutieren sie darüber und stimmen schließlich über die Nutzung des Waldes ab.
„Tatort Wald“ bietet drei Themen zur Auswahl:
Nachhaltige Waldwirtschaft
Wie soll ein sturmgeschädigtes Waldgebiet aufgeforstet werden?
Soll daraus ein Wildnisgebiet werden als Forschungsgegenstand für Biologen? Soll man schnell wachsende Gehölze als Rohstoff für das angrenzende Biomasseheizkraftwerk anpflanzen? Soll eine FSC-zertifizierte nachhaltige Forstwirtschaft betrieben werden? Oder macht man einen „schönen Stadtwald“ mit Wildgehege daraus?
Ablaufplan des halbtägigen Planspiels im Wald
Zusatzversion: Ablaufplan der Planspiels in drei Unterrichtseinheiten
Aktiv im Wald
Öffnen wir unseren Wald für Freizeit, Geocaching & Co.?
Die Geocaching-Begeisterten möchten im Stadtwald ein Infozentrum samt Verleihstation für GPS-Geräte errichten. Außerdem benötigt die Regionalgruppe die freie Nutzung des ganzen Stadtwaldes, damit die Suche durch wechselnde Verstecke im Sommerberger Wald attraktiv bleibt.
Da der Wald bereits von Spaziergängern, Joggern, Reitern und Mountenbikern genutzt wird, regt sich Widerstand seitens derjenigen, die die Ruhe im Wald schätzen und derjenigen, die der Natur einen Schutzraum bieten möchten.
Ablaufplan des halbtägigen Planspiels im Wald
Windenergie
Bauen wir hier im Wald einen Windpark?
Vor Ort sammeln die Anlagenbetreiber Argumente für das Windparkprojekt, während die Naturschutzorganisation ebenfalls das Gelände auf die biologische Vielfalt hin inspiziert. Gleichzeitig verschafft sich die Bürgerinitiative einen Eindruck von der Beliebtheit des Erholungsgebietes und die Försterei von den bevorstehenden Veränderungen des Waldraumes. Sollen hier wirklich mehrere Hektar Wald für einen Windpark gerodet werden?
Pilotstudie: Wer schafft die Energiewende?
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Die Pilotstudie des Wissenschaftsladen Bonn untersucht, wie Umweltberufe für die Energiewende identifiziert und erfolgreich kommuniziert werden können.
Die Energiewende braucht Fachkräfte
Die Pilotstudie des Wissenschaftsladen Bonn untersucht, wie Umweltberufe für die Energiewende identifiziert und erfolgreich kommuniziert werden können. Das Projekt wird von der DBU gefördert.
Die Umsetzung der Energiewende führt zu einer gewaltigen Nachfrage nach Arbeitskräften: Bis zu 550.000 Arbeitsplätze könnten bis 2020 allein durch den Ausbau der erneuerbaren Energien geschaffen werden, weitere 250.000 Arbeitsplätze könnten im Zusammenhang mit Energieeinsparung und Effizienzsteigerung entstehen. Was für Fach- und Nachwuchskräfte eine gute Nachricht ist, stellt die Betriebe, Unternehmen und Einrichtungen vor große Herausforderungen. Denn der Mangel an Nachwuchs sorgt für einen Fachkräfteengpass, der die Umsetzung der gesellschaftlich breit akzeptierten Energiewende bremsen könnte.
Umweltberufe identifzieren und kommunizieren
Vor diesem Hintergrund arbeitet der Wissenschaftsladen Bonn e.V. mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zwischen Juni und Februar 2013 an einer Pilotstudie zum Thema „Wer schafft die Energiewende?“. Dabei soll untersucht werden, wie Umweltberufe für die Energiewende identifiziert und erfolgreich kommuniziert werden können. Zentrales Ergebnis wird eine empirisch fundierte Kommunikationsstrategie sein, die Grundlage für die sich anschließende Umsetzung dieser Strategie sein soll. Ausgangspunkt sind dabei vor allem vier Grundfragen:
- Welche „Profis“ braucht die Energiewende, und sind diese für die Zukunft in ausreichender Zahl und Fachqualifikation verfügbar?
- Welche Spezialisten werden jenseits der beruflichen Querschnittsaufgaben für die Weiterentwicklung der Techniken, für die Projektplanung und –steuerung und für die nationale und internationale Markterschließung benötigt?
- Wie können diese Berufsperspektiven und –profile qualitativ genauer, empirisch fundiert und anschaulich beschrieben und künftige Fachkräfte sowohl über Angebote des Bildungs- bzw. Berufsorientierungssystems als auch mit alternativen Kommunikationskonzepten mobilisiert und qualifiziert werden?
- Welche formalisierten und informellen Informationswege nutzen Jugendliche, und welche „Vorbilder“ prägen sie in der Phase der berufs- bzw. ausbildungsbezogenen Orientierung? Wie lassen sich diese Prozesse für ein Kommunikationskonzept zu Umweltberufen strategisch nutzen?
Um im Rahmen der aktuellen Pilotstudie zu einem umsetzungsfähigen und fachlich begleiteten Konzept zu kommen, wird der Wissenschaftsladen Bonn e.V. im Rahmen von Gesprächen und Befragungen die Einschätzung von Experten einholen.
Gleichzeitig sollen Akteure wie etwa Verbände, Unternehmen, Gewerkschaften, Forschungsstellen und Praktiker der Berufsorientierung zu einem Kooperations- und Kontaktnetzwerk eingeladen werden, das sich auch in Zukunft mit der Frage nach Umweltberufen für die Energiewende beschäftigen soll. Die Ergebnisse der Pilotstudie werden im Januar 2013 auf einem Fachworkshop in Berlin diskutiert.
Living Knowledge Konferenz: Brücke schlagen zwischen Bürger*innen und Wissenschaft
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Wie können Wissenschaftler*innen und Bürger*innen zusammenarbeiten, so dass es unmittelbar von Nutzen ist? Wie können Bürger*innen in verständlicher Form über wissenschaftliche Erkenntnisse informiert werden? Und wie können Wissenschaftler*innen umgekehrt Probleme, Forderungen und Befürchtungen gesellschaftlicher Gruppen in die Forschung einbeziehen? Ziele und Wege der Ausgestaltung gleichberechtigter Partnerschaften zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft – das war das Thema der fünften Living Knowledge Konferenz, die vom 10. bis 12. Mai 2012 in Bonn stattfand.
Welche Beispiele gibt es für die gelungene Zusammenarbeit von Bürgern und Wissenschaft. Welche Methoden kann man einsetzen, wenn Bürger und Wissenschaft gemeinsam an Themen arbeiten? Wie und mit wem vernetzt man sich am besten, um Synergien zu erzielen?
Öffnen für gesellschaftliche Anliegen
Die Konferenz in Bonn, die vom Wissenschaftsladen Bonn im Rahmen des EU-Projekts PERARES konzipiert und organisiert wurde, bot den aus nationalen und internationalen Einrichtungen, Hochschulen, Projekten und Netzwerken kommenden Akteuren eine Plattform, um ihre unterschiedlichen Ansätze, Herangehensweisen und Erfahrungen zusammenzutragen, auszutauschen und Strategien für die Weiterentwicklung zu erarbeiten. Rund 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kamen aus Deutschland, Europa und den USA. Darunter sind renommierte Forscher ebenso wie Studierende, bürgerschaftliche Gruppen oder auch einfach interessierte Bürger.
Deutlich wurde auf der Konferenz auch der Trend, dass sich mehr und mehr deutsche Hochschulen öffnen, um mit Bürgern gemeinsam an Themenstellungen zu arbeiten. Dazu gehört z.B., dass Forscher es zunehmend als ihre Aufgabe sehen, neue Erkenntnisse so zu vermitteln, dass auch Laien sie verstehen könnten. Und darüber hinaus bereit sind, Sorgen, Befürchtungen oder Forderungen von Bürgern so ernst zu nehmen, dass man sie zum Gegenstand der eigenen Forschung macht.
Erste Living-Knowledge-Konferenz in Deutschland
Alle zwei Jahre findet in Europa eine Living Knowledge Konferenz im jährlichen Wechsel mit den Nordamerikanischen Community-University Partnerships (CU Expo) Konferenzen statt. Die Living Knowledge Konferenzen fördern in Europa den Austausch zwischen den Aktiven aus allen Bereichen des Hochschul-Gesellschaftlichen Engagements – von Service Learning bis Community Based Research – und unterstützen die Weiterentwicklung der internationalen Netzwerke aus Wissenschaft und Gesellschaft. Sie bieten zudem dem Living Knowledge Netzwerk und GACER, zu deren Mitwirkenden beispielsweise das Talloires Netzwerk, GUNI (Global University Network of Innovation), PRIA (Participatory Research in India) oder das PASCAL International Observatory gehören, eine aktuelle Plattform für den globalen Dialog. Die vorangegangenen Living Knowledge Konferenzen wurden in Leuven, Sevilla, Paris und Belfast durchgeführt. Die 5. Internationale Konferenz dieser Reihe wird 2012 kofinanziert über das PERARES-Projekt (Public Engagement with Research and Research Engagement with Society), einem über vier Jahre mit Mitteln der EU im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms geförderten Projekts.
Projektüberblick
Norbert Steinhaus
(0228) 201 61-22
norbert.steinhaus@wilabonn.de
Förderer
Die 5. Internationale Konferenz dieser Reihe wurde 2012 kofinanziert über das PERARES-Projekt (Public Engagement with Research and Research Engagement with Society), einem über vier Jahre mit Mitteln der EU im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms geförderten Projekts.
Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien

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Der WILA Bonn engagiert sich da, wo in der Gesellschaft Wissens- bzw. Bundesweite Plattform im Wissenschaftspark Gelsenkirchen, die Unternehmen, Hochschulen und Weiterbildungsträger, Branchenexperten und Stellesuchende zusammenführt. Schirmherrschaft: NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Förderung: EigenfinanzierungWissenschaftstransfer gefragt ist. Mit seiner bundesweiten Job- und Bildungsmesse
Erneuerbare Energien, die von 2004 bis 2012 stattfand, war der Wissenschaftsladen Bomm einer der Pioniere, als es darum ging, für Arbeitgeber, Hochschulen und potenzielle Arbeitnehmer eine gemeinsame Plattform zu schaffen. Denn in der gesellschaftlich wichtigen, aber weitgehend unbekannten und hoch dynamischen Branche Erneuerbare Energien mussten zunächst die Akteure zusammengebracht werden, um zu klären, welche Qualifikationen die Branche sucht, welche Anforderungen dies an neue bzw. bisherige Studiengänge stellt, und welche Qualifikationen potenzielle Bewerber mitbringen.
Seit 2013 veranstaltet der Wissenschaftsladen Bonn keine bundesweite Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien mehr, sondern konzentriert sich auf die neuen, zentralen Fragen für den Arbeitsmarkt Erneuerbare Energien: Wird es genug Fachkräfte geben, die die Energiewende innovativ und dynamisch weitertragen? Kann man junge Menschen, kann man insbesondere Frauen motivieren, sich für Berufe in den erneuerbaren Energien und im Umweltschutz zu entscheiden? Dafür ist Wissens- und Wissenschaftstransfer notwendig, den der Wila Bonn mit Kommunikations-, Bildungs- und Genderprojekten angehen wird.
Hintergrundinfos zur Messe
Ziel der Messe: Besucher/innen die Möglichkeit zu geben, sich auf aktuelle Stellen zu bewerben und sich über Studiengänge und Berufsfelder zu informieren. Jedes Jahr wurde die aktuelle Arbeitsmarktsituation und der Fachkräftebedarf in 4 Branchenworkshops zur Solar-, Wind-, Bioenergie und Geothermie intensiv beleuchtet.
Außerdem bot die Messe stets ein spezielles Programm für Schülerinnen und Schüler: Mit einem „Experimentestand“, dem Selfassessment-Tool „Taste-EE“ zum Einschätzen der eigenen Fähigkeiten, einer Infothek zu Studiengängen und verschiedenen Beratungsangeboten haben Jugendliche die Möglichkeit, sich mit der Branche zu beschäftigen.
Weitere Informationen rund um die Jobmessen 2011-2012
Experten-Beiträge aus den Branchenworkshops 2012:
- Bioenergie (Brunel, Fraunhofer, Pro2 Anlagentechnik, BBE)
- Solarenergie (Abakus Solar, WilaBonn, Handwerkskammer Bildungszentrum Münster, Projekt Sonnenwende)
- Geothermie (Internationales Geothermiezentrum, Geologischer Dienst, Würtele)
- Windenergie ( psm, SL-Windenergie, LEE NRW, Enercon)
Experten-Beiträge aus den Branchenworkshops 2011:
- Bioenergie (Pro2 Anlagentechnik, Akademie für ErneuerbareEnergien, Bundesverband Bioenergie, FH Aachen)
- Solarenergie (FirstSolar, Handwerkskammer Bildungszentrum Münster, SolarValley, WagnerSolar, WilaBonn)
- Geothermie (CDM, Bundesverband Geothermie, Internationales Geothermiezentrum, Rehau)
- Windenergie (Enercon, Juwi Holding, KlimaCoaching Enders, LEE NRW. Winergy)
- Forum Ausbildung und Studium (WilaBonn, Berufliche Schulen Butzbach, EnerGo)
Kooperationspartner und Unterstützer
Kooperationspartner der Messe 2012 waren das Energiecluster „Energieregion NRW“ und die landesseigene EnergieAgentur NRW. Unterstützt wird die Messe von der Stadt Gelsenkirchen und dem Wissenschaftspark Gelsenkirchen.
Soufflearning
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Erprobung und Weiterentwicklung des Bildungskonzepts „Soufflearning“ in Deutschland, ebenso in Frankreich, Italien und Tschechien.
Soufflearning – das Wort steht für Soufflieren und Self-Learning – vom Wissenschaftsladen Bonn und dem netz NRW speziell für kleine und mittlere Unternehmen bis zu 50 Mitarbeiter*innen. Durch Soufflearning ein effektives Weiterbildungskonzept in ihrem Betrieb umsetzen:
- Coaching im eigenen Betrieb
- Passgenaue*r Trainer*in für Ihr Unternehmen
- Weiter- und Fortbildungen gemäß Ihres individuellen Bedarfs
- Zeitersparnis, da Anfahrtskosten entfallen
- Keine Abwesenheit von Mitarbeitern Innen durch externe Fortbildungsangebote
- Ergebnisse können vor Ort direkt erprobt und umgesetzt werden
- Kostenloses individuelles Angebot
Themenschwerpunkte: Kommunikation, Zeitmanagement, Büroorganisation, Software-Anwendung, Führen und Leitung, Telefontraining, Geschäftskorrespondenz und Formulare
Projektüberblick
Für ein kostenloses individuelles Angebot oder weiterführende Informationen wenden Sie sich an:
Frau Carola Lehmann
Tel: (02 28) 201 61-42
carola.lehmann@wilabonn.de
Förderer

TasteEE: Online-Kompetenzcheck zur Berufsorientierung für Erneuerbare Energien

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Erster Online-Kompetenzcheck für Erneuerbare Energien für Schüler*innen ab der 10. Klasse zur Überprüfung der individuellen Berufsperspektiven in der Zukunftsbranche. Förderung: Bundesagentur für Arbeit, Regionalagentur Nordrhein-Weistfalen, dem Klimakreis Köln sowie der RheinEnergie
Im Jahr 2020 werden in Deutschland rund 500.000 Beschäftigte im Bereich der Erneuerbaren Energien arbeiten. Viele neue Berufe, Ausbildungen und Studiengänge sind rund um die Erneuerbaren Energien entstanden. Das ist eine große Chance für junge Menschen, die sich für einen Beruf entscheiden, denn viele Unternehmen suchen neue Mitarbeiter*innen und bieten Karrieremöglichkeiten in einem sicheren, zukunftsweisenden Arbeitsfeld.
Vielleicht sind Sie eine oder einer der zukünftigen erfolgreichen Naturwissenschaftler/innen, Techniker/innen, Handwerker*innen oder Ingenieur*innen im Bereich der Erneuerbaren Energien?
Im Rahmen des Projekts „Allianz für Zukunftsberufe – Erneuerbare Energien“ hat der Wissenschaftsladen Bonn mit TasteEE einen Online-Kompetenzcheck entwickelt, an dem Sie in kleinen, praxisnahen Aufgaben ausprobieren können, ob Ihre Interessen und Fähigkeiten zu den Anforderungen passen, die in diesen Berufen gefragt sind! TasteEE gibt Ihnen eine Rückmeldung zu den gezeigten Fähigkeiten im Vergleich zu Ihrer Selbsteinschätzung.
Für dieses Online-Assessment-Tool ist der Wissenschaftsladen Bonn im bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb wird seit 2006 von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank realisiert. Den Kompetenzcheck mit individueller Rückmeldung entwickelte der Wissenschaftsladen Bonn im Rahmen des Projekts „Allianz für Zukunftsberufe“, das der KlimaKreis Köln seit Anfang 2010 fördert.
Hier geht es zu TasteEE: www.taste-ee.de
Projektüberblick
Förderer
Bundesagentur für Arbeit, Regionalagentur Nordrhein-Weistfalen, dem Klimakreis Köln sowie der RheinEnergie
Planspiel Windkraftkonflikt

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Bei diesem Planspiel geht es um die Diskussion über die Errichtung eines Windparks.
Es wird eine außerordentliche Bürgerversammlung in einem kleinen fiktiven Ort namens Bad Hohenberg simuliert. Unter der Leitung eines Moderators diskutieren die Schülerinnen und Schüler in den Rollen repräsentativer Gruppen über die Errichtung eines lokalen Windparks. Der Gemeinderat und die ansässigen Landwirte setzen sich für das Projekt ein, während sich Widerstand formiert. Die Bürgerinitiative „Gegenwind“ und der Naturschutzverein sehen das Projekt kritisch. Das Planspiel wurde im Rahmen der „Allianz für Zukunftsberufe“ entwickelt.
Ziel des Planspiels
Die Schülerinnnen und Schüler:
- bekommen einen Überblick über die Positionen und Argumentationen um die Errichtung lokaler Windparks
- lernen mögliche Lösungswege aufzuzeigen
- entwickeln ein Verständnis, wer von solchen Projekten betroffen ist, warum welche Positionen vertreten werden, wie die unterschiedlichen Faktoren zusammenhängen und sich bedingen.
- schulen sich durch die inhaltliche Ebene im Verständnis für Zusammenhänge (vernetztes Denken)
- erlernen durch die Methodik des Planspiels die Teamfähigkeit
- reflektieren das Planspiel an sich als auch die beiden zentralen Kompetenzen in einer Selbst- und Fremdeinschätzung
Spieldaten
Unterrichtsfächer: Deutsch, Gesellschaftswissenschaften, Technik, Arbeitslehre
Schulform: Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien
Zielgruppe: 9. – 12. Klasse
Teilnehmerzahl: 15-25 Schüler/innen
Dauer: 90 Minuten
Spielunterlagen
Die Spielunterlagen mit ausführlicher Anleitung und Materialien können Sie unter folgendem Link kostenlos als PDF herunterladen:
Spielunterlagen Windkraftkonflikt (PDF)
Projektüberblick
Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn
Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de
Netzwerkpartner der „Allianz für Zukunftsberufe“
abakus solar AG, Agentur für Arbeit Bonn, Agentur für Arbeit Gelsenkirchen. Agentur für Arbeit Köln, Adolf Kolping Berufskolleg Kerpen, Arbeitskreis SchuleWirtschaft, Bundesverband Solarwirtschaft e.V., Bundesagentur für Arbeit, Bundesverband BioEnergie e.V., Büro Übergangsmanagement Schule-Beruf, energiebau Köln solar- und haustechnik – ökologisch bauen GmbH, Energiebau Solarstromsysteme GmbH, EnergieJobs NRW, Europäisches Weiterbildungszentrum für regenerative Energien Butzweilerhof der Handwerkskammer Köln, Fachverband Sanitär Heizung Klima NRW,
Freiher-vom-Stein Berufskolleg Werne, Gesellschaft für Alternativ-Energie Projekte e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien NRW, SolarWorld AG, Handwerkerinnenhaus Köln, Handwerkskammer zu Köln, IBB Institut für Berufliche Bildung AG, IG Metall Bezirk NRW, Industrie- und Handelskammertag Bonn/Rhein-Sieg, Klaus Novy Institut e.V., Köln Agenda e.V., Kreishandwerkerschaft Bonn Rhein-Sieg, Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, RheinEnergie AG, Regiooel PRO e.V., Stiftung Partner für Schule NRW, Umweltamt der Stadt Bonn, Wirtschaftsförderer Rhein-Sieg-Kreis, Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Ansprechpartnerin
Förderer
Gefördert wurde die „Allianz der Zukunftsberufe“ von der Bundesagentur für Arbeit, der Regionalagentur Nordrhein-Westfalen, dem KlimaKreis Köln sowie der RheinEnergie.
Leuchtpol - Energie und Umwelt neu erleben!
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Schulung von Erziehern*innen im größten deutschen Bildungsprojekt zum Thema nachhaltige Entwicklung. Das Leuchtpol-Regionalbüro NRW ist am Wissenschaftsladen Bonn angesiedelt und soll in vier Jahren mehr als 800 Kindertagesstätten in NRW erreichen; ausgezeichnet als „offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Gesellschafter: Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt (ANU), Sponsor: E.on
„Leuchtpol – Energie und Umwelt neu erleben!“ war das größte Bildungsprojekt zu nachhaltiger Entwicklung, das jemals in deutschen Kindertagesstätten startete. Das Leuchtpol-Regionalbüro für Nordrhein-Westfalen war am Wissenschaftsladen Bonn angesiedelt, der das Konzept für die NRW-Einrichtungen ausgearbeitet und Erzieher/innen auch vor Ort unterstützt hat.
Lassen Sie Kinder Energie und Umwelt neu erleben!
Leuchtpol bot berufsbegleitende Fortbildungen für Erzieher/innen an. Diese Fortbildungen, die aus zweitägigen Einführungsseminaren und darauf folgenden Vertiefungsseminaren bestehen, wurden bis Ende 2012 in verschiedenen Städten von Nordrhein-Westfalen angeboten. Die Seminarreihe war für je eine Erzieherin bzw. einen Erzieher pro Kindertagesstätte kostenlos. Überdies bekamen die Einrichtungen zu verschiedenen Themen Kisten mit Büchern und Experimentiermaterialien zur Verfügung gestellt.
Pädagogisch verfolgte Leuchtpol das Ziel, den Kindern mehr als Wissen über Energie und Umwelt zu vermitteln. Vielmehr ging es auch darum, Basiskompetenzen der Kinder zu fördern: hinschauen, fühlen, riechen, Fragen stellen, Antworten suchen, einzeln und gemeinsam handeln und entscheiden.
Das Projekt hat Anregungen gegeben, dass in den Kindertagestätten Lernsituationen geschaffen werden, die Neugier und Forschergeist wecken und den Zugang zum komplexen Themenfeld „Energie & Umwelt“ durch Erfahrung und Erleben erleichtern.
Projektüberblick
Gesellschafter
Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt (ANU)
Sponsor
E.on

