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COMSCIENCE

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Vermittlung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Gesundheit und Ernährung (Diabetes, Stammzellenforschung in der Medizin, Asthma, GMO) in fünf EU-Ländern. Der Wissenschaftsladen Bonn realisiert dies in Deutschland durch Wissenschaftscafés. Förderung: EU

Wie kann es gelingen, wissenschaftliche Erkenntnisse so aufzubereiten, dass „normale“ Bürger*innen etwas davon haben? Wissenschaftscafes, bei denen Besucherinnen und Besucher in zwangloser Atmosphäre mit Experten sprechen, könnten eine solche Form sein. Im Rahmen des Projektes ComScience, eines Projektes der Europäischen Union, wurden in fünf verschiedenen Ländern Wissenschaftscafes erprobt. In Deutschland wurden sie vom Wissenschaftsladen Bonn konzipiert und umgesetzt.

Die Wissenschaftscafes beschäftigten sich mit folgenden Themen:

  •     Omega 3-Fettsäuren
  •     Stammzellenforschung
  •     Süßes Blut: Diabetes und Übergewicht
  •     Genfood: Gentechnik auf unserem Teller
  •     Aufatmen – Neue Forschung zu Asthma

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Projektüberblick

Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de

Förderer

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Fit für die Zukunft – EE-Reporter unterwegs

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Schulung angehender Lehrer*innen aus verschiedenen NRW-Städten, die ein Ferienprogramm zum Thema „Energieversorgung weltweit“ erarbeiten. Jugendliche lernen dort, wo und wie Energie durch erneuerbare Energien produziert wird. Projektergebnisse: Radiobeiträge der Jugendlichen, Schulungsmaterial für Pädagogen. Förderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

Unter diesem Titel legt der Wissenschaftsladen Bonn das Projekt bewusst nachhaltig an: Die im Rahmen des Projektes „Fit für die Zukunft – EE Reporter unterwegs“ geschulten Pädagog*innen können ihre neu gewonnenen Fachkenntnisse im Bereich Erneuerbare Energien und in der Vermittlung der Inhalte auch in Zukunft nutzen und damit weiter verbreiten.
Das im Projekt erarbeitete Material kann darüber hinaus auch für die Schulung weiterer Pädagogen eingesetzt werden. Mit der Einbeziehung von Multiplikator*innen, jungen EE-Reporter*innen und nicht zuletzt den Zuhörern am Radio wurde das Ziel verfolgt, eine breite Zielgruppe zu erreichen und die Workshopkonzeptionen auf Wiederholung auszurichten.

Radiobeiträge aus Bonn und Dortmund 2010

Die Radiobeiträge der EE-Reporter liefen in Bonn und Dortmund im Rahmen des Bürgerfunks. Bei Interesse senden wir Ihnen die Beiträge gerne zu.

Auszeichnung als UN-Dekadeprojekt

Das Projekt wurde im November 2010 als UN-Dekadeprojekt ausgezeichnet. Überdies ist das Projekt eines von zehn Projekten, das beim bundesweiten Ideenwettbewerb „Bildung für Nachhaltigkeit“ prämiert wurde. Ausgezeichnet wurden innovative und modellhafte Bildungsprojekte, die die Themen Umwelt und Entwicklung konzeptionell miteinander verschmelzen. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb vom Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) und der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke in Deutschland. Die zehn ausgewählten Projekte erhalten eine finanzielle Unterstützung von bis zu 9.500 Euro durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Das Projekt „Fit für die Zukunft – EE-Reporter unterwegs“ wurde überdies von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und von InWEnt gefördert.

Ablaufplan und Hintergrundmaterial

Ablauf:
>> Programm des ersten Seminars für Multiplikatoren
>> Einführung in das Projekt EE-Reporter
>> Programm des zweiten Seminars für Multiplikatoren
>> EE-Reporter: englische Projektbeschreibung

Hintergrundmaterial
>> Bildung für Nachhaltige Entwicklung
>> Themeneinführung Erneuerbare Energien
>> Einführung in die Radiowerkstatt
>> Kindgerechte Experimente Zum Thema Energie
>> Pädagogische Grundlagen

Ferienaktionen:
>> Ferienaktion in Bonn
>> Ferienaktion in Dortmund
>> Ferienaktion in Münster

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Förderer

Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW


Allianz für Zukunftsberufe

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Das Projekt „Allianz für Zukunftsberufe“ hat 2010 bis 2012 Schüler*innen für das junge Berufsfeld und den Arbeitsmarkt Erneuerbare Energien geworben, indem regionale Berufsorientierungs- und Ausbildungsnetzwerke für Erneuerbare Energien in Nordrhein-Westfalen aufgebaut und gefestigt wurden.

Das Projekt bestand aus folgenden Bausteinen:

Berufsorientierung im Unterricht

Um Jugendlichen die vielseitigen Jobmöglichkeiten vorzustellen, veranstaltete der Wissenschaftsladen Bonn in verschiedenen Schulen in NRW die Projekttage „Arbeit und Ausbildung Erneuerbare Energien.“ Bei all unseren Einsätzen an Schulen vor Ort kommt unser TESS Erneuerbare Energien Experimentier-Set zum Einsatz. TESS Erneuerbare Energie ist auf die Anforderungen der Lehrpläne in der Sekundarstufe 1 und 2 abgestimmt. Zu folgenden Bereichen sind Versuche dokumentiert: Energieumwandlung, Energiespeicherung, Solarstrahlung (Thermie, Photovoltaik), Wasserkraft, Windkraft, Geothermie und Wasserstofftechnologie.

Planspiel an Schulen – Windkraftkonflikt

Ein Planspiel zur Diskussion um die Errichtung eines Windparks für die 9. – 12. Klasse. Unter der Leitung eines Moderators diskutieren die Schülerinnen und Schüler in den Rollen repräsentativer Gruppen über die Errichtung eines lokalen Windparks. Ziel des Planspiels ist es, einen Überblick über die Positionen und Argumentationen um die Errichtung lokaler Windparks zu bekommen und mögliche Lösungswege aufzuzeigen.

Mehr Infos

Berufe im Überblick

Unter dem Titel „Ausbildungsberufe konkret“ stellte der Wissenschaftsladen Bonn im Rahmen der „Allianz für Zukunftsberufe“ einzelne Berufsbilder der Erneuerbaren Energien dar, die mit Haupt- oder Realschulabschluss aufgeübt werden können.

Zu den Ausbildungsberufen

Welche Jobs entstehen, wie sehen Berufsprofile aus? Die Wanderausstellung des Wissenschaftsladen Bonn zeigt dies exemplarisch für die verschiedenen Branchen der Erneuerbaren Energien.

Zur Wanderausstellung Galerie der Zukunftsberufe

Job- und Bildungsmesse

Die bundesweite Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien fand dreimal statt. Sie gab mit einem Schülertag jungen Menschen die Möglichkeit, mit Unternehmen in Kontakt zu kommen und sich in branchenspezifischen Workshops weiterzubilden.

Zu weiteren Informationen

Online Kompetenz-Check: TasteEE

tasteEE ist ein Online-Assessment. Es bietet Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 12 die Möglichkeit, praxisorientierte Aufgaben aus dem Berufsfeld der Erneuerbaren Energien kennenzulernen, sich an ihnen zu erproben und mit ihren Fähigkeiten und Interessen abzugleichen. Für diesen Online-Test wurde der Wila Bonn e.V. als einer der „Ausgewählten Orten 2012“ im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

www.taste-ee.de

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Netzwerkpartner des Projekts

abakus solar AG, Agentur für Arbeit Bonn, Agentur für Arbeit Gelsenkirchen. Agentur für Arbeit Köln, Adolf Kolping Berufskolleg Kerpen, Arbeitskreis SchuleWirtschaft, Bundesverband Solarwirtschaft e.V., Bundesagentur für Arbeit, Bundesverband BioEnergie e.V., Büro Übergangsmanagement Schule-Beruf, energiebau Köln solar- und haustechnik – ökologisch bauen GmbH, Energiebau Solarstromsysteme GmbH, EnergieJobs NRW, Europäisches Weiterbildungszentrum für regenerative Energien Butzweilerhof der Handwerkskammer Köln, Fachverband Sanitär Heizung Klima NRW,
Freiher-vom-Stein Berufskolleg Werne, Gesellschaft für Alternativ-Energie Projekte e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien NRW, SolarWorld AG, Handwerkerinnenhaus Köln, Handwerkskammer zu Köln, IBB Institut für Berufliche Bildung AG, IG Metall Bezirk NRW, Industrie- und Handelskammertag Bonn/Rhein-Sieg, Klaus Novy Institut e.V., Köln Agenda e.V., Kreishandwerkerschaft Bonn Rhein-Sieg, Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, RheinEnergie AG, Regiooel PRO e.V., Stiftung Partner für Schule NRW, Umweltamt der Stadt Bonn, Wirtschaftsförderer Rhein-Sieg-Kreis, Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Förderer

Gefördert wurde das Projekt von der Bundesagentur für Arbeit, der Regionalagentur Nordrhein-Westfalen, dem KlimaKreis Köln sowie der RheinEnergie.


Ausbildungsberufe konkret

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Unter dem Titel „Ausbildungsberufe konkret“ stellte der Wissenschaftsladen Bonn im Rahmen der „Allianz für Zukunftsberufe“ einzelne Berufsbilder der Erneuerbaren Energien dar, die mit Haupt- oder Realschulabschluss ausgeübt werden können.

Die Tabelle gibt eine Übersicht über Ausbildungsberufe mit möglichen Fortbildungsberufen für erneuerbare Energien. Die Tabelle gibt eine Übersicht über Ausbildungsberufe mit möglichen Fortbildungsberufen für erneuerbare Energien.

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Förderer

Gefördert wurde die „Allianz für Zukunftsberufe“ von der Bundesagentur für Arbeit, der Regionalagentur Nordrhein-Westfalen, dem KlimaKreis Köln sowie der RheinEnergie.


Berufsorientierung

Seit 2004 unterstützt der WILA Bonn Schüler/innen und Lehrkräften bei der Berufsorientierung im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Angebot - teils von Drittmitteln finanziert - reicht von Jobmessen über Ausstellungsplakte bis zu einem interaktiven Komeptenzcheck zu Ausbildungs- und Studienberufen der Erneuerbaren Energien. Grundlage unserer Arbeit im Bereich der Berufsorientierung sind detailierte Analysen des Arbeitsmarkts, die in verschiedenen Publikationen veröffentlicht wurden.

Projekte

Publikationen


Jobportal „Energiejobs-Nordwest“

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Konzept, Aufbau und Betrieb einer Jobbörse für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und -einsparung in der Metropolregion Nordwest. Im Auftrag u.a. von Stadt Oldenburg und Energiekonsens Bremen.

Die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten Deutschlands bietet als Zentrum für Zukunftsenergien vielfältige Jobs im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Internetplattform www.energiejobs-nordwest.de soll Arbeitgebern der Region und Fachkräften bundesweit die Möglichkeit geben, sich gezielt kennen zu lernen. Die Stellen richten sich an erfahrene, aber auch an neu- oder quereinsteigende Stellensuchende.

Das Jobportal wurde vom Wissenschaftsladen Bonn im Auftrag der Stadt Oldenburg und weiterer Förderer aufgebaut und von November 2009 bis März 2010 betrieben. In dieser Zeit stellte der Wissenschaftsladen Bonn rund 250 Stellenangebote in das Jobportal ein, das ausschließlich Stellen aus der Region anbietet. Von 66 Unternehmen, Organisationen und Instituten wurden Stellen veröffentlicht. Seit April 2010 wird die Internetplattform federführend von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg betrieben.

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Im Auftrag von

u. a. Stadt Oldenburg, Energiekonsens Bremen


Medienkisten für Ernährung und Biologische Vielfalt

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Wie lassen sich komplexe Themen wie gesunde Ernährung und Biologische Artenvielfalt Kindern gut verständlich nahebringen? Die Medienkisten des Wissenschaftsladens Bonn geben Erzieher*innen und Grundschullehrer*innen umfassendes pädagogisches Material an die Hand.

Medienkiste „Essen, Trinken & Co.“

Die Basis für die Essgewohnheiten unserer Kinder wird bereits im Kindergarten- und Grundschulalter gelegt. Die Erlebniskiste „Essen, Trinken & Co.“ wurde vom „Netzwerk Gesunde Ernährung“ für die Verwendung in Kindergärten und Grundschulen entwickelt, um Kindern das Thema auf spielerische und spannende Art nahezubringen. Die Auswahl der Materialien erfolgte durch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die Kiste enthält 66 verschiedene Materialien, z.B. Unterrichtsmaterial, CD-ROMs, Hörspielkassetten, Bücher und Broschüren, Spiele, ein Video und ein Poster. Für Lehrkräfte enthält sie außerdem einen Wegweiser für die Unterrichtsplanung mit Projektvorschlägen und Arbeitsblättern zu 18 verschiedenen Themen.

Den Lehrer*innen und Erzieher*innen bietet die Erlebniskiste themenzentrierte Materialien, detaillierte Vorschläge für die Unterrichtsgestaltung und neue Ideen für Projekte, den Schulalltag und die Einbeziehung der Eltern. Das spart langwierige Recherchen und erleichtert die Unterrichtsvorbereitung. Die Kinder bekommen mit dem Einsatz der Erlebniskiste abwechslungsreiche Materialien und spannende Arbeitsaufträge. Auch die Eltern erfahren Interessantes und Hilfreiches in Sachen Ernährung, sie erhalten Einblick in den Schulalltag und entdecken Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung.

Die Medienkiste, deren Anschaffung durch die Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse Köln/Bonn unterstützt wurde, wird vom Wissenschaftsladen Bonn kostenlos verliehen.

Medienkiste Biologische Vielfalt

Wie kann man Kindern begreiflich machen, was biologische Vielfalt ist, und warum sie so wichtig ist? Welche Bücher eignen sich, um das Thema anschaulich zu machen? Welche Experimente lassen sich durchführen, wie lassen sich Pflanzen und Tiere bestimmen und welche Instrumente braucht man dafür? Unsere Medienkiste ist ein Rundherum-Paket zum Thema Biologische Vielfalt – mit Büchern, Broschüren, Unterrichtsmaterialien, Lupen, Botanikbox usw. Sie soll Lehrer*innen und Erzieher*innen in Kindergarten, Offene Ganztagsschule oder Grundschule die Möglichkeit geben, den Kindern dieses wichtige Thema nahe zu bringen, ohne selbst vorab in die aufwändige Materialrecherche einsteigen zu müssen.

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Junge Menschen in der wissensbasierten Gesellschaft der EU

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Inhaltliche Begleitung der deutschen Delegation von Jugendlichen, die mit 300 jungen Delegierten aus allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie mit Forschenden und Politiker*innen zentrale Fragestellungen der heutigen Zeit diskutierten. Förderung: Französische Regierung

Wissensbasierte Gesellschaft EU (PDF)

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Förderer

Französische Regierung


EU-Projekt: Schüler beraten Politiker und Wissenschaftler

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Junge Menschen in der wissensbasierten Gesellschaft der EU – 300 Jugendliche und 200 Forscher*innen aus 27 Ländern im Dialog

Im Rahmen der französischen Ratspräsidentschaft in der zweiten Hälfte des Jahres 2008 führte das Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) gemeinsam mit der Association Francaise des Petits Débrouillards (AFPD) eine achttägige Veranstaltung für 300 junge Delegierte aus den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union durch. Die Jugendlichen trafen in regionalen und internationalen Veranstaltungen auf Forscher verschiedener Fachrichtungen und diskutieren mit ihnen zentrale Fragestellungen der heutigen Zeit (wie z.B. Stammzellenforschung, Biodiversität, Klimawandel etc.), die alle Mitgliedsländer der EU betreffen und von den Jugendlichen selbst ausgewählt und vorbereitet wurden. Die jungen Europäer erhielten so die Möglichkeit, entsprechend der Lissabon Strategie einen Beitrag zur Entstehung einer wissensbasierten Gesellschaft in Europa zu leisten und an deren Entwicklung aktiv teilzuhaben.

Als Ergebnis der Veranstaltungen verfassten die 300 Teilnehmer gemeinsam mit Hilfe ausgewählter Methoden Empfehlungen an Wissenschaft, Forschung und Politik mit dem Titel „Die Jugendlichen in der Wissensgesellschaft – Horizont 2025“, die offiziell während der französischen Ratspräsidentschaft im „Europäischen Dorf der Wissenschaften“ vorgestellt wurden.

>>Empfehlungen der Jugendlichen: Bitte hier klicken (PDF)!

Um interessierte Jugendliche aller Länder umfassend auf die Veranstaltung im Oktober vorzubereiten, wurden nationale Partner in den EU-Staaten regionale Programme zur Auswahl und inhaltlichen Beteiligung von jungen Menschen organisiert und umgesetzt. Der Wissenschaftsladen Bonn wurde in diesem Zusammenhang wegen seiner Projekterfahrungen im europäischen Kontext und in der Arbeit mit Jugendlichen vom französischen Projektträger „Association Francaises des Petits Débrouillards“ gezielt angefragt und hat sich mit einer deutschen Delegation aus 12 Jugendlichen im Alter von 17 bis 19 Jahren an dem internationalen Projekt beteiligt. Beteiligt am Projekt waren die Europaschule Bornheim – die mit Nina Jahn auch die Sprecherin der Vollversammlung bei der Überreichung der Empfehlungen an Kommissar Potocnik stellte – , sowie das Gymnasium Kreuzgasse in Köln.

Die deutsche Gruppe für das Projekt „Junge Menschen in der wissensbasierten Gesellschaft der EU“ durchlief einen Prozess von drei Sitzungen. In den Sitzung wurden u.a. Experten gehört, die die gewählten Themen aus ihren unterschiedlichen Blickwinkeln kommentierten. In Anbetracht des allgemeinen Zeitrahmens sowie aufgrund organisatorischer Aspekte setzte sich die Gruppe aus Jugendlichen der Region Köln/Bonn zusammen.

Über die erarbeiteten Empfehlungen gaben junge informierte Bürger eine öffentliche Meinung darüber ab, wie ein schwieriges u.U. kontrovers diskutiertes Problem angepackt werden sollte; es ermöglicht nun Entscheidungsträgern, zu verstehen, was informierte junge Leute als realistische Lösungen zu den gewählten Fragestellungen erachten. Die Resultate können auch verwendet werden, um eine breitere allgemeine Debatte über die Problemstellungen anzustoßen.

Tagesordnungen und Details der Planung des deutschen Prozesses wurden mit dem französischen Koordinator der Association Francaise de Petits Débrouillards koordiniert. Der Wissenschaftsladen Bonn mit seinen 25 MitarbeiterInnen verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Konzeption und Abwicklung nationaler und internationaler Projekte, die sowohl auf die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Ergebnisfindungs- und Entscheidungsprozessen ausgerichtet sind, als auch immer wieder die Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche einschließen.

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Projektüberblick

Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de


Finanzierungsratgeber

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Im Auftrag der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt hat der WILA Bonn 2009 einen Finanzierungsratgeber aufgebaut und aktualisiert ihn laufend. Der Ratgeber informiert Bürger und Bürgergruppen über Förderquellen für Projekte und Initiativen in den Bereichen Umweltschutz und Entwicklungszusammenarbeit. Förderung: Servicestelle Kommunen in der Einen Welt.

Im Auftrag der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt hat der Wissenschaftsladen Bonn einen Online-Ratgeber für Kommunen und Nichtregierungsorganisationen (NROs) erarbeitet, in dem diese zahlreiche Tipps bekommen, wo und wofür sie Fördergelder bekommen können. Der Ratgeber hat zum Ziel, Agenda-Gruppen, NROs und Kommunen mit vielen auf Länder-, Bundes-, und EU-Ebene vorhandenen Fördertöpfen vertraut zu machen. Die Kurzbeschreibungen der Förderarten und Schwerpunkte erleichtert die Erstauswahl von Förderquellen, die zu den jeweiligen Projektideen passen. Die angehängten und verlinkten Dokumente ermöglichen ein intensiveres Kennenlernen der jeweiligen Förderbedingungen. Da öffentliche Mittel zurückgehen, werden außerdem Stiftungen und Sponsoringbeispiele vorgestellt. Der Ratgeber wird derzeit aktualisiert.

Geldquellen für Nachhaltigkeit: Online-Finanzierungsratgeber

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Förderer

Servicestelle Kommunen in der Einen Welt


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