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Berufswahlorientierung in Haupt- und Realschulen

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Individuelles Schüler-Coaching an Schulen in der Region Bonn/Rhein-Sieg; Entwicklung von Materialien für Haupt- und Realschul-Lehrer*innen, damit diese ihre Schüler bei der Berufswahl gezielter unterstützen können. Praxismappe für den Unterricht: „Was willst Du werden? – Die Fachkräfte von morgen – Individualisierte Berufswahl an Haupt- und Realschulen“. Förderung: Arbeitsministerium NRW, ab 2007 Bundesagentur für Arbeit Bonn, Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse Bonn, Europäischer Sozialfonds

Nicht einmal jeder zweite Hauptschüler bekommt in der Regel nach der Schule eine Lehrstelle und selbst Realschüler tun sich schwer. Dabei lassen sich Vermittlungsquote und Chancen auf eine passende Lehrstelle durchaus steigern, wie ein Pilotprojekt des Wissenschaftsladen Bonn an vier Haupt- bzw. Realschulen in Bonn/ Rhein-Sieg zeigt. Das Projekt „Die Fachkräfte von morgen – individualisierte Berufswahl an Haupt- und Realschulen“ wurde vom Arbeitsministerium NRW gefördert und wird seit Anfang August 2007 mit Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit Bonn, der Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse Bonn sowie dem Europäischen Sozialfonds an weiteren Schulen fortgesetzt.

Ziel des Pilotprojektes war und ist es, den Pädagogen an beiden Schulformen Bausteine an die Hand zu geben, damit sie ihre Schüler noch individueller und praxisnäher beraten können. In der Fortsetzung liegt der Fokus auf der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern selbst: Die Jugendlichen sollen in die Lage versetzt werden, in sinnvoller Weise Entscheidungen über ihren weiteren Ausbildungs- und/oder Berufsweg zu treffen und die Informationen hierzu nicht nur zu beschaffen und auszuwerten, sondern auch zu bewerten.

Instrumente und Methoden für eine an den einzelnen Schülerinnen und Schülern orientierte, fächerübergeifende Berufswahlorientierung wurden in der Vergangenheit bereits entwickelt und zeigen bereits an vielen Schulen gute Erfolge: In der Gemeinschaftshauptschule Neuenhof in Siegburg fanden durch das Coaching doppelt so viele Schüler eine Lehrstelle als noch im Jahr zuvor. In Bonn-Pennenfeld wurde durch gezieltes Coaching der Schüler herausgearbeitet, welche Schwächen, vor allem aber, welche Stärken der bzw. die Einzelne hat. Da ging es außerdem z.B. darum, Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, auch geschlechteruntypische Berufe zu wählen, Soft Skills wie Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln. Darüber hinaus lernten die Jugendlichen, welche Berufe welche Fähigkeiten verlangen – und räumten mit manchem Klischee und Berufswunsch auf.

Praxismappe leitet zum individuellen Coaching an

Das Projekt setzt einen Fokus auf die Multiplikatorenfortbildung als Erweiterung der an den Schulen bereits im Schulprogramm  implementierten Aktivitäten. Mit einer Praxismappe für den Unterricht hat der Wissenschaftsladen Bonn Unterrichtsmaterial herausgegeben, an Hand dessen Pädagogen ihre Schüler bei der Berufswahl unterstützen können.

Die Praxismappe „Was willst Du werden? – Die Fachkräfte von Morgen – Individualisierte Berufswahl an Haupt- und Realschulen“, die der Wissenschaftsladen Bonn herausgegeben hat, ist vergriffen. Das Buch wurde im AOL-Verlag unter dem Titel „Arbeitsmappe Berufswahlorientierung“ neu verlegt, ist aber ebenfalls ausverkauft.

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Projektüberblick

Laufzeit: 2005 – 2010
Förderer: Arbeitsministerium NRW, ab 2007 Bundesagentur für Arbeit Bonn, Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse Bonn, Europäischer Sozialfonds

Kontakt

Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de

 

 

Förderer

Arbeitsministerium NRW, ab 2007 Bundesagentur für Arbeit Bonn, Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse Bonn, Europäischer Sozialfonds

 


Ausbildung und Arbeit für Erneuerbare Energien

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Im dritten Arbeitsmarkt-Projekt für das Bundesumweltministerium erarbeitet der Wissenschaftsladen Bonn einen Statusbericht zu Ausbildung und Arbeit für erneuerbare Energien. Grundlagen: Ergebnisse von Fachtagungen und Branchenworkshops auf der Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien sowie Expertenbefragungen. Die Analyse von Stellenanzeigen erlaubt Aussagen über die Qualifikationsanforderungen in der Branche. Förderung: BMU

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Projektüberblick

Laufzeit: 2005 – 2008
Förderer: BMU

Kontakt

Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de


Religion in NRW

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Erstellung einer Landkarte der religiösen Gemeinschaften in NRW, Projektleitung Universität Bochum.

Während sich die breiten gesellschaftlichen Debatten um den Beitrag religiöser Gemeinschaften zur deutschen Zivilgesellschaft nicht selten in Ängsten vor einem „Zusammenprall der Kulturen“ oder der naiven Hoffnung auf ein multikulturelles Miteinander erschöpfen, stellen Religionswissenschaftler bereits seit längerer Zeit fest, dass es an empirischen Daten zu Religionsgemeinschaften in Deutschland mangelt.   Betrachtet man die aufgeheizten Diskurse zum muslimischen Kopftuch, zu isolationistischen Tendenzen christlicher Fundamentalismen oder weltanschaulichen Parallelgesellschaften, so wird die Dramatik dieses empirischen Defizits sehr deutlich: Zumeist werden die gesellschaftlichen Konsequenzen einer unbestreitbaren weltanschaulichen Pluralität in völliger Unkenntnis der lokalen Gegebenheiten in den Städten und Dörfern diskutiert.

Das Projekt „Religion in NRW“

Vor diesem Hintergrund fragt ein Projekt des Lehrstuhls für Religionswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Volkhard Krech) nach Grundlagendaten der religiösen Landschaft in Nordrhein-Westfalen. Das vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung geförderte Projekt „Religiöse Vielfalt in NRW“ zielt dabei in seinen übergeordneten Fragestellungen darauf ab, die quantitativen Daten auf gesellschaftspolitische Implikationen auszuwerten. Dabei geht es vor allem die Frage, wie die einzelnen Religionsgemeinschaften in die zivilgesellschaftliche und weltanschauliche Umwelt eingebunden sind. Erst auf der Basis dieser Daten kann ernsthaft überlegt werden, ob bestimmte religionssoziologische Konstellation besonders konfliktträchtig oder auch integrierend wirken.

>>> Entstanden ist dabei eine Landkarte der religiösen Gemeinschaften in NRW. Bitte hier klicken!

Obwohl die Untersuchung der religiösen Vielfalt in NRW naturgemäß sehr regional ausgerichtet ist, greift das Projekt sowohl vergleichbare internationale Ansätze wie z.B. das Pluralismusprojekt der Harvard-Universität als auch lokale religionstopographische Untersuchungen auf. Dazu zählen auch die Erfahrungen des Wissenschaftsladen Bonn, der vor einiger Zeit in Zusammenarbeit mit der Verein Religiöse Topographie Köln / Bonn e.V. das Buch „Glaubenssache. Religion in Bonn“ veröffentlicht hat. Neben den zahlreichen universitären Kooperationspartnern der Bochumer Religionswissenschaftlern ist der Wissenschaftsladen Bonn e.V. im Rahmen des Projekts „Religiöse Vielfalt in NRW“ für die Dokumentation der christlichen Großkirchen in Nordrhein-Westfalen verantwortlich.

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Laufzeit: 2005 – 2006
Förderer: Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW

Kontakt

Krischan Ostenrath
Tel.: (02 28) 20 161 – 43
Krischan.Ostenrath@wilabonn.de

Projektkoordination

Lehrstuhl für Religionswissenschaft
Evangelisch-Theologische Fakultät
Ruhr-Universität Bochum
Geb. GA 7/ 62 und 162
Universitätsstraße 150
44780

 


Website „Flächennutzung und -verbrauch in NRW"

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Erstellung der Website „Flächennutzung und Landverbrauch in Nordrhein-Westfalen“, Projekt u. a. mit Wissenschaftler*innen der Universitäten Bonn und Karlsruhe unter Leitung des Wissenschaftsladen Bonn; Ziel: Erstellung einer Informations- und Diskussionsplattform, die anhand von Satellitenbildern den Blick vor Ort erlaubt, Problemfelder aufzeigt, Best-Practice-Beispiele aufführt.

In Nordrhein-Westfalen, dem Bundesland mit der höchsten Bevölkerungsdichte, sind inzwischen gut 22 Prozent der Gesamtfläche durch Wohnbebauung, Gewerbeflächen und Straßen versiegelt. Tendenz steigend. Grund genug für das Umweltministerium, mit dem Projekt „Visualisierung von Landnutzung und Flächenverbrauch in NRW“ die Entwicklung einer Website zu fördern, die das Problem stärker ins Bewusstsein der Menschen rückt und Alternativen aufzeigt: Satelliten- und Luftbilder der letzten 30 Jahre laden zu einem räumlichen und zeitlichen Perspektivenwechsel ein. Sie visualisieren Landnutzung und Flächenverbrauch in NRW seit 1975 landesweit, regional und in Ihrer Gemeinde. Zudem werden Initiativen zum schonenden Flächenumgang vorgestellt.

Ergänzend wurden vom Wissenschaftsladen und seinen Projektpartnern (Zentrum für Fernerkundung der Landoberfläche/Universität Bonn, chromgruen GmbH & Co. KG, PH Heidelberg, Wissenschaftsladen Gießen) spannende Downloads und kostenlosen Materialien für Schulen und andere interessierte Gruppen erarbeitet.

Klicken Sie sich beispielsweise durch ein Online-Spiel, nutzen Sie die Folienvorlagen für den Unterricht, leihen Sie die Wanderausstellung aus oder digitalisieren Sie mit Ihren Schüler/innen die Umgebung Ihrer Schule.

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Laufzeit: 2005 – 2006
Förderer: Umweltministerium NRW

Ansprechpartnerin

Dr. Anke Valentin
Tel. 0228 201 61-23
anke.valentin@wilabonn.de

Projektpartner

Universität Bonn

Universität Karlsruhe


Entdeckungspfad Ernährung

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Entwicklung und Umsetzung eines umweltpädagogischen Konzeptes für das Neanderthal-Museum in Zusammenarbeit mit der Informations und Beratungsstelle Umweltbildung im Jahr 2003; Thema: Formen der Ernährung in der Menschheitsgeschichte.

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Laufzeit: 2003
Förderer: Neanderthal-Museum

Kontakt

Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de

 


ISSNET - Improving Science Shop Networking

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13 europäische Wissenschaftsläden bauen ein internationales Wissenschaftsladen-Netzwerk auf, das Bürgern EU-weit den Zugang zu bürgernah aufbereiteten wissenschaftlichen Ergebnissen eröffnen soll. Aufgabe des Wissenschaftsladen Bonn ist v. a. die Konzeption und Realisierung von Newslettern und einer Wissenschaftsladen-Zeitung (Living Knowledge).

Im Lauf der letzten 30 Jahre hat sich ein starkes Interesse an dem Modell Wissenschaftsladen entwickelt. In einer großen Anzahl von Ländern gründeten sich ähnliche Organisationen, wenngleich teilweise unter anderen Namen. In Deutschland und Österreich etablierten sich die ”Wissenschaftsläden”, im englischen Sprachraum überwiegend ”Science Shops”. In den USA sind sie im Community Based Research Network organisiert. In Südafrika nennt sich die entsprechende Einrichtung ”Science-Advice-Unit”, in Skandinavien ”Vitenskabsbutikken”. Obwohl weitere Differenzierungen hinsichtlich der Organisationsformen und der Einsatzfelder bestehen, sind die Grundprinzipien und Ziele dieser Institutionen vergleichbar. 

ISSNET und Living Knowledge

„Wissenschaftler sind von Natur aus vorsichtig, und ihr Rat ist häufig mit Vorbehalten versehen …. Zwischen denjenigen, die beraten, und denjenigen, die beraten werden, sind eine kohärente Schnittstelle ebenso wie ein besseres gegenseitiges Verständnis und eine klarere Kommunikation nötig.“ Aktionsplan Wissenschaft und Gesellschaft der EU

Im Dezember 2001 veröffentlichte die EU-Kommission ihren Aktionsplan „Wissenschaft und Gesellschaft“. Darin formulierte sie 38 Richtlinien und Handlungsschwerpunkte für Maßnahmen, die in den kommenden Jahren helfen sollen, eine Brücke zwischen Wissenschaft und Bürgern zu schlagen. So sollen Wissenschaft und Technik in der europäischen Medienlandschaft stärker als bisher präsentiert werden und eine verantwortungsbewusste Wissenschaft im Mittelpunkt der Politik stehen. Als wichtiger Baustein wurde die Förderung des Dialogs mit dem Bürger erkannt und dabei die Bedeutung der internationalen Kooperation von Wissenschaftsläden hervorgehoben.

Knapp 60 Wissenschaftsläden gibt es allein in Europa. In manchen arbeiten eine Hand voll Wissenschaftler und Studenten, in anderen, wie dem Wissenschaftsladen Bonn, sind mehr als 20 Mitarbeiter fest angestellt. Weil zwangsläufig jeder einzelne Wissenschaftsladen sich auf wenige Themenschwerpunkte konzentrieren muss, förderte die EU-Kommission seit 1999 den Aufbau eines umfassenden Netzwerkes unter den Wissenschaftsläden, das sich den Namen „Living Knowledge“ gegeben hat. Das Ziel: Die Wissenschaftsläden sollen die Ergebnisse ihrer Arbeit untereinander austauschen können. Bürger sollen auf diese Weise breiteren Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten. Der Wissenschaftsladen Bonn ist einer der Wissenschaftsläden, der von Beginn an den von der EU geförderten Projekten SCIPAS und ISSNET beteiligt war.

ISSNET – Improving Science Shop Networking

Unter dem Kurztitel „ISSNET – Improving Science Shop Networking“ startete im Februar 2003 ein weiteres Projekt mit finanzieller Unterstützung der EU-Kommission, das auf der Basis der Ergebnisse des SCIPAS-Projektes das Zusammenwachsen der Wissenschaftsläden auf europäischer Ebene in die Wege leitete. Das Projekt war mit einem Etat von 396.000 Euro aus dem “Raising Public Awareness Programme“ des 5. Forschungsrahmenprogramms der EU ausgestattet und hatte eine Laufzeit von 30 Monaten. Die Koordination des gesamten ISSNET-Projektes lag beim Wissenschaftsladen für Biologie in Utrecht (NL).Ziel von ISSNET war es, europäischen Bürgern den Zugang zur Wissenschaft über Wissenschaftsläden zu ermöglichen und zu erleichtern, und dafür – aufbauend auf nationalen Erfahrungen – ein offenes Netzwerk namens „Living Knowledge“ ins Leben zu rufen.

Im ISSNET-Projekt arbeiteten 13 Partner aus den Wissenschaftsläden Utrecht, Groningen, Bonn, Wien, Innsbruck, Iasi (Rumänien), Lyngby (Dänemark), Belfast sowie die Wissenschaftsläden Kubus aus Berlin, Paxmed aus Sevilla, CURL aus Chicago, Interchange aus Liverpool und die Stiftung Charles Leopold Mayer für den Fortschritt der Menschheit aus Paris mit. Ihre Aufgaben waren der Aufbau und Koordination des internationalen Netzwerkes, die Bereitstellung von Informationsmedien, die Durchführung und Dokumentation eines gemeinsamen internationalen Forschungsprojektes und die Vorbereitung und Durchführung der zweiten internationalen „Living-Knowledge“-Konferenz, vom 3.-5.Februar 2005, in Sevilla.

Konferenz „Advancing Science and Society Interactions“

Die dreitägige Konferenz „Advancing Science and Society Interactions“ vereinte Anfang Februar 2005 mehr als 280 Teilnehmer aus 33 Ländern. Diskutiert wurden Konzepte und Wege zur Realisierung einer bürgernahen Wissenschaftsvermittlung. Über 60 Referenten aus aller Welt berichteten in Workshops und Plenumssitzungen über ihre Erfahrungen und fanden Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit.

Die dreitägige Konferenz „Advancing Science and Society Interactions“ vereinte Anfang Februar 2005 mehr als 280 Teilnehmer aus 33 Ländern. Diskutiert wurden Konzepte und Wege zur Realisierung einer bürgernahen Wissenschaftsvermittlung. Über 60 Referent*innen aus aller Welt berichteten in Workshops und Plenumssitzungen über ihre Erfahrungen und fanden Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit.

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Laufzeit: 2003 – 2005
Förderer: EU

Ansprechpartner

Norbert Steinhaus
Tel. (02 28) 2 01 61-22
norbert.steinhaus@wilabonn.de

Projektpartner

Wissenschaftsläden Utrecht, Groningen, Bonn, Wien, Innsbruck, Iasi (Rumänien), Lyngby (Dänemark), Belfast sowie die Wissenschaftsläden Kubus aus Berlin, Paxmed aus Sevilla, CURL aus Chicago, Interchange aus Liverpool und die Stiftung Charles Leopold Mayer

Förderer

 

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Netzwerk Stiftungsgründung Bürger- und Gemeinschaftsstiftungen für Nachhaltigkeit

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Unterstützung von Agenda-21-Gruppen bei der Gründung von Bürgerstiftungen durch Publikationen, Internetplattform und Workshops.

Nicht zuletzt aufgrund knapper werdender öffentlicher Mittel schließen sich zunehmend Bürgerinnen und Bürger zusammen, um eine Stiftung zur Verwirklichung gemeinnütziger Ziele zu gründen. Der Wissenschaftsladen Bonn hat in mehrjährigen Projekten ein Netzwerk und eine Informationsangebot aufgebaut, um Initiativen und Kommunen auf dem Weg zur Stiftungsgründung mittels Fachworkshops, Beratung, Austausch im Netzwerk etc. zu unterstützen. Ziel ist es, Stiftungen, die sich einer nachhaltigen Entwicklung verbunden fühlen, bis zur Gründung und darüber hinaus zu begleiten.

Publikationen als Download:

Valentin, A. / Ostenrath, K.: Leitfaden Bürgerstiftungen. Vom Satzungsentwurf bis zur Anerkennung. Wissenschaftsladen Bonn (Hg.). Bonn, 2006. >> Zum Download des Leitfadens Bürgerstiftungen

Aus der Erfahrung des Stiftungsnetzes des Wissenschaftsladen Bonn geben schrittweise Vorgehensbeschreibungen, handfeste Tipps und Beispiele einen guten Wegweiser von der Satzungsdiskussion bis zur Anerkennung.

Valentin, A. / Ostenrath, K.: Leitfaden Bürgerstiftungen. Ideen praktisch umsetzen – Stiftungsalltag und Startprojekt. Wissenschaftsladen Bonn (Hg.). Bonn, 2006. >> Zum Download des Leitfadens „Ideen praktisch umsetzen“

Da mit der Anerkennung einer Stiftung der Weg zur erfolgreichen Stiftung noch längst nicht beendet ist, begleitet der Leitfaden die Gründungsinitiativen nach dem selben Muster wie das erste Buch.

Netzwerk Bürgerstiftungen für Nachhaltigkeit: Wissenschaftsladen Bonn e.V. (Hrsg.); Bonn, 2004 >> Download (500 kb) >> Zum Download (3 MB)

Einblicke in die Arbeit junger Stiftungen (mit Hilfe von konkreten Beispielen) werden ebenso geboten wie interessante und informative Websites rund um das Thema Bürgerstiftungen für Nachhaltigkeit sowie Adressen von Beratungsstellen. Des weiteren erfahren Sie die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage von Bürger- und Gemeinschaftsstiftungen zu den Themen Nachhaltigkeit und Arbeitsorganisation.

Beratungsstellen:

Aktive Bürgerschaft e.V., Albrechtstr. 22, 10117 Berlin-Mitte, Tel. (0 30) 2 40 00 88-2 Internet: www.buergerstiftungen.info

Aktive Bürgerschaft e.V. ist eine Initiative des genossenschaftlichen Finanzverbundes unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Die Website bietet für Bürgerstiftungen bundesweit ein Austauschforum mit Portraits, Newsletter, Ratgebern und Terminplaner.

Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. , Haus Deutscher Stiftungen, Mauerstr. 93, 10117 Berlin, Tel. (0 30) 89 79 47-0, Internet: www.stiftungen.org

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen ist nicht nur der wesentlichste Informations- und Kooperationsknotenpunkt für das Stiftungswesen in Deutschland, sondern als Lobbyorganisation für die deutschen Stiftungen auch ein Hort der Stiftungstradition. Neben dem Verzeichnis Deutscher Stiftungen gibt er Informations- und Ratgeberbroschüren heraus, vermittelt Beratung bzw. fachlich ausgewiesene Berater und koordiniert Arbeitskreise zu verschiedenen Stiftungsthemen.

Initiative Bürgerstiftungen und Arbeitskreis „Bürgerstiftungen“, Haus Deutscher Stiftungen, Mauerstr. 93, 10117 Berlin, Tel. (0 30) 89 79 47-90, Internet: www.die-deutschen-buergerstiftungen.de

Die Initiative Bürgerstiftungen berät Gründungsinitiativen und Bürgerstiftungen zu Themen wie Satzungsgestaltung, Fundraising, Strategie, Öffentlichkeitsarbeit, Förderrichtlinien, Auswahl der Förderprojekte und vernetzt Bürgerstiftungen untereinander.

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Laufzeit: 2002 – 2005
Förderer: Umweltbundesamt und BMU

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Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
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Bildungsmaßnahme Geschäftsführungsassistenz

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Ein Gemeinschaftsprojekt des Wissenschaftsladen Bonn e.V. und dem Netz NRW – gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das MASQT des Landes Nordrhein-Westfalen. Teilzeit-Bildungsmaßnahme für den Berufseinstieg

Professionelle Beratung für Unternehmen

… bieten nicht nur die ganz großen, sondern eine Vielfalt von kleinen, unabhängigen Betrieben für spezialisierte Beratungsdienstleistungen: Das sind Organisations- und ProjektentwicklerInnen, SupervisorInnen, KonfliktmanagerInnen, Coaches und PersonalentwicklerInnen, Gründungs- und KarriereberaterInnen, Agenturen für PR, Marketing und Kommunikation, kleine Bildungsinstitute und freiberufliche TrainerInnen.
Kundenorientierte Qualität ist für alle diese die Grundlage des eigenen Markterfolges. Sie ist nur mit MitarbeiterInnen zu gewährleisten, die durch ausgeprägte kommunikative Fertigkeiten, Organisationstalent, betriebswirtschaftliches Basiswissen, Recherchefähigkeiten, Routine in  Internet, Office- und Präsentationssoftware die Projektarbeit kompetent unterstützen. Standardausbildungen im bürokaufmännischen Bereich allein geben die branchenspezifisch formulierten Qualifikationen nicht her für eine
Geschäftsführungsassistenz in der Beratungsbranche. Sehr gute Beschäftigungschancen bestehen für diejenigen, die neben der Büroorganisation persönliche Kundenansprache, Projektmanagement und beratungsbegleitende Aufgaben übernehmen können.

Unser Konzept:

…  verband eine maßgeschneiderte Aufbauqualifizierung für BerufsrückkehrerInnen, die nach einer Erziehungspause oder Ausfallzeit wieder in den Beruf einsteigen wollten, mit der erfolgreichen, passgenauen Vermittlung von GeschäftsführungsassistentInnen speziell für kleine Beratungsunternehmen.
Die hier skizzierte Bildungsmaßnahme gab kleinen Beratungsunternehmen die einmalige Gelegenheit, auf ihren Bedarf geschulte Fachkräfte zu erhalten. „Am Puls der Praxis“ war das Credo: 50 % der Qualifizierung fanden deshalb im Betrieb statt. InhaberInnen oder MitarbeiterInnen der beteiligten Unternehmen werden als DozentInnen und/oder als TrainerInnen im betrieblichen Praktikum direkt in die Qualifizierung mit einbezogen.

netz NRW und der WILA Bonn boten kompakt

… folgende überbetriebliche Qualifizierungsthemen, die unmittelbar in den Unternehmen im professionell angeleiteten Training „on the job“ und im Praktikum vertieft und ergänzt wurden:

  • Familie und Berufsplanung vereinbaren
  • Zeitmanagement
  • Stimme, Kommunikation, Rhetorik, Korrespondenz
  • Kunden binden und gewinnen
  • Moderation und Präsentation
  • Projektmanagement und Projektassistenz
  • Veranstaltungsorganisation
  • Recherche/Aufbereitung von Informationen und Daten
  • Betriebswirtschaftliches Aufbauwissen
  • Stress, Teams und Konflikte
  • Branchenspezifische Vertiefung direkt aus der Praxis

Methodenvielfalt

… belebte die Qualifizierung: Impulsvortrag, Lehrgespräch, Diskussion, praxis- und handlungsorientierte Übungen, Arbeitsfeldanalyse, Gruppenarbeit, individuelle Anleitung, Moderationstechniken, Ergebnispräsentation, Einbezug in die Konzeption des Curriculums, Erfahrungsaustausch, Feedback, Reflexion und Praktikum im Betrieb wechselten einander ab.

Die Teilnehmer*innen brachten mit:

  • Interesse an der Beratungsbranche
  • Hauptwohnsitz in Bonn oder im Rhein-Sieg-Kreis
  • mindestens Realschulabschluss
  • mehrjährige Berufserfahrung im Büro
  • möglichst kaufmännische Ausbildung
  • ggf. Studium mit oder ohne Abschluss
  • EDV-Kenntnisse in Word und Excel
  • Sie sind vor Beginn der Maßnahme beim
    zuständigen Arbeitsamt arbeitslos gemeldet.

Anforderungen an die Praktikumsbetriebe

  • Kleinbetrieb für Beratungsdienstleistungen
  • Sitz im Halbtages-Pendelbereich von Bonn
  • Vertrag mit dem netz NRW e.V. über die Bereitstellung eines adäquaten Praktikumsplatzes für die Dauer der Maßnahme (506 Stunden an 114 festgelegten Tagen)
  • Sicherstellung der fachpraktisch angeleiteten Qualifizierung im Betrieb gemäß individuell vereinbartem Schulungsvertrag Praktikumsbetriebe werden für diese Zeit Premium-Mitglied des netz NRW e. V. und beteiligen sich damit an der Finanzierung der Maßnahme.

Das Ergebnis

Die Teilnehmer*innen erhielten ein Zertifikat von netz NRW und dem Bildungszentrum des Wissenschaftsladen mit Erfolgsaussage sowie ein qualifiziertes Praktikumszeugnis bei regelmäßiger und kontinuierlicher Teilnahme. Die Betriebe erhielten passgenau qualifizierte MitarbeiterInnen.

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Laufzeit: 2002
Förderer: Europäischen Sozialfonds und das MASQT des Landes Nordrhein-Westfalen

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Projektpartner

Netz NRW


EU-Projekt SCIPAS

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Im Vorgänger-Projekt von ISSNET definieren 20 europäische Wissenschaftsläden – darunter der Wissenschaftsladen Bonn – Identität und Arbeitsfelder von Wissenschaftsläden in der EU. 

Basis für das Netzwerk der Wissenschaftsläden weltweit

A science shop provides independent, participatory research support in response to concerns experienced by civil society. Definition von Wissenschaftsläden, abgestimmt im Rahmen des EU-Projektes SCIPAS

Das Projekt

Die Generaldirektion Forschung der europäischen Kommission hat im Rahmen der EU-Anstrengungen, den öffentlichen Zugang zu Wissenschaft und Technologie zu verbessern, von Februar 2000 bis zum August 2001 das Projekt SCIPAS ( Study and Conference on Improving Public Access to Science by means of Science Shops) mit 212.000 Euro unterstützt. Damit wurde die Zusammenarbeit von neun Wissenschaftsläden aus den Niederlanden, Dänemark, Nordirland, Österreich, Deutschland sowie den nicht-EU-Ländern Israel, Rumänien, Südafrika und den USA gefördert.

Im Rahmen des SCIPAS-Projektes wurde über einen Fragebogen eine Bestandsaufnahme der verschiedenen etablierten Wissenschaftsladen-Modelle erstellt und die Geschichte von Erfolgen und Misserfolgen von Wissenschaftsläden aus 16 Ländern analysiert. Darüber hinaus wurde untersucht, welche Ausbildungs- und Trainingsprogramme für Mitarbeiter, Forscher und Bürgergruppen bei den Wissenschaftsläden existieren und welchen Einfluss Wissenschaftsläden auf die Forschungs- und Lehrangebote von Universitäten haben.

Welche Inhalte Wissenschaftsläden weltweit verbinden

Die Bestandsaufnahme ergab: Wissenschaftsläden benutzen die Begriffe „Science/Wissenschaft“ in ihrem weitesten Sinn und schließen Sozial- und Geisteswissenschaften oder die Kunst genauso ein, wie die Medizin oder die Natur- und Ingenieurwissenschaften. Wissenschaftsläden ermöglichen Bürgern und Gruppen den kostenfreien oder kostengünstigen Zugang zu wissenschaftlichem oder technischem Wissen, um sie bei der Verbesserung ihrer sozialen und natürlichen Umwelt zu unterstützen. Dabei stehen sowohl die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten durch Forschungs- und Bildungstätigkeiten als auch die Vermittlung von Kontakten, Kooperationen und Partnerschaften im Vordergrund. Sie bemühen sich darüber hinaus bei Entscheidungsträgern aus Politik, Bildung und Forschung das Verständnis für die Forschungs- und Bildungsbedürfnisse der Bürger zu erhöhen.

A science shop provides independent, participatory research support in response to concerns experienced by civil society.

Diese Definition, auf die sich die Wissenscahftsläden einigten, kann durchaus Organisationen einschließen, die sich selber nicht als Wissenschaftsläden bezeichnen. Sie werden, wenn sie Bürgern und Gruppen den kostenfreien oder kostengünstigen Zugang zu wissenschaftlichem oder technischem Wissen ermöglichen, bei der weiteren Arbeit zur Aufbau eines internationalen Netzwerks berücksichtig werden.

SCIPAS als Grundlage für „Living Knowledge“

Für die weitere Kooperation von Wissenschaftsläden in einem internationalen Netzwerk wurden Chancen und Notwendigkeiten beschrieben. Der Wissenschaftsladen Bonn entwickelte im Rahmen des SCIPAS-Projektes die Struktur einer internationalen Wissenschaftsladenzeitung „Living Knowledge –  The International Science Shop Magazine“ für den Print- und Online-Bereich.

Konkret fassbares Ergebnis des 18-monatigen Projektes ist eine öffentlich zugängliche Internet-Datenbank der Wissenschaftsläden und ihrer Projekte: Zur Website von Living Knowledge (öffnet in neuem Tab)

Höhepunkt des SCIPAS-Projektes war eine internationale Konferenz „Living Knowledge: Building Partnerships for Public Access to Research – International Science shop Network“ Ende Januar 2001 in Brüssel. Hier wurden die Studien analysiert und diskutiert und die Grundlagen für ein internationales Netzwerk von Wissenschaftsläden, das den Zugang zu wissenschaftlichen Informationen über die geographischen und die Fakultätsgrenzen hinweg unterstützt, geschaffen.

Das Netzwerk wird internationale Projekte erleichtern. Forschungsergebnisse anderer Länder könnten dann als Indikatoren für potenzielle lokale Probleme oder  als Lösungsansätze für eigene Fragestellungen benutzt werden.

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Projektüberblick

Laufzeit: 2001 – 2002
Förderer: EU

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Wissenschaftsladen Bonn e.V.
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Förderer

 

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Theater-Festivals

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Ziel ist es, wie bei den vorherigen Umwelttheaterfestivals, Umweltbewusstsein und Umweltinformation durch Theater und andere künstlerische Aktionsformen zu erhöhen. Förderung: Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Umweltschutz kommunizieren – durch Theater!

Wettbewerb zur EXPO 2000 – Festivals in Bonn und Mainz

Im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen hat der Wissenschaftsladen vom 30. Sept. bis zum 3. Oktober 1999 das III. bundesweite Umwelttheaterfestival in Bonn ausgerichtet. Zusätzlich wurden im Rahmen dieses Festivals die Preisträger eines Umwelttheaterwettbewerbs ermittelt, die dann für das Land Nordrhein-Westfalen auf der EXPO 2000 in Hannover auftraten. Weiterhin gab es im Sommer 2000 in Mainz das IV. bundesweite Umwelttheaterfestival. Auftraggeber war die dortige Landeszentrale für Umweltaufklärung.

Keine schlechten Aussichten für den Wissenschaftsladen Bonn: Innerhalb weniger Wochen kamen die Zusagen für drei Großprojekte, mit denen unser Arbeitsschwerpunkt Kunst und Ökologie seine Aktivitäten für eine innovative Umweltkommunikation fortsetzen und ausbauen konnte.

Theater und Umweltbildung – ein innovativer Ansatz etabliert sich

Unser erstes Umwelttheaterfestival (1994 in Bonn) wurde noch als innovatives Pilotprojekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück gefördert und präsentierte an fünf Tagen insgesamt 17 Aufführungen an verschiedenen Spielstätten im Bonner Stadtgebiet.

Über dieses Projekt wurde der Wissenschaftsladen Bonn zur überregionalen Anlaufstelle für Auftraggeber von Umwelttheatergruppen. Fast täglich erreichen uns seitdem Anfragen nach geeigneten Theatergruppen, die für Kommunen, Abfallverbände, für Umweltinitiativen, Schulen, aber auch für Großveranstaltungen insbesondere im Rahmen der Agenda 21 kulturelle Beiträge zu den ansonsten eher nüchternen Anlässen und Veranstaltungsprogrammen liefern sollen.

Umweltkommunikation durch darstellende Kunst – mehr als „Ökotheater“

Unser zweites Festival im Dezember 1996 wurde dann schon im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen organisiert und komplett in der Bonner Brotfabrik veranstaltet. Die Auswahl der dort präsentierten Stücke verzichtete noch stärker als beim ersten Festival auf stark pädagogisch und informatorisch angelegte Theaterproduktionen und konzentrierte sich bei sehr weiter Interpretation des Ökologiebegriffes auf eher innovative, experimentelle und professionelle Ansätze. Somit präsentierte sich ein Programm, das weit entfernt war von den  oft abschätzig gemeinten „Ökotheater“-Klischees.

Die Tradition öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen im Spannungsfeld von Kunst und Ökologie setzte dann unsere Kunstausstellung „Art d´Eco“ im Bonner Botanischen Garten im Sommer 1997 fort. Auch hier wurden neben den im ganzen Gartengebiet installierten Umweltkunstwerken Animationen, Performances und zum Auftakt ein neues Umwelttheaterstück geboten..

III. Umwelttheaterfestival im Herbst ´99

Erste Aussichten auf Finanzierung eines dritten Umwelttheaterfestivals durch das Landesumweltministerium NRW deuteten sich dann anläßlich der Mediabörse im vergangenen November in Dortmund an. Nach Abschluß der Haushaltsverhandlungen im Landtag stand es dann fest: Das III. Festival wurde beim Wissenschaftsladen in Auftrag gegeben.

Theaterwettbewerb für die EXPO

Die Kooperation mit dem Landesumweltministerium ging weiter: Zur EXPO 2000 in Hannover waren alle Bundesländer aufgerufen, sich mit kulturellen Beiträgen unter dem Motto der Weltausstellung „Mensch, Natur, Technik“ zu beteiligen. So entstand der Plan, freie Theatergruppen aus Nordrhein-Westfalen über einen Wettbewerb zur Entwicklung eines Umwelttheaterbeitrages für die NRW-Länderwoche bei der EXPO 2000 zu animieren. Der Wissenschaftsladen Bonn erhielt daher zusätzlich den Auftrag, ein Wettbewerbskonzept zu entwickeln und diesen Wettbewerb in Verbindung mit dem bevorstehenden Theaterfestival zu organisieren.

75.000 DM als Preis für Theatergruppen aus NRW

Somit hat das III. Umwelttheaterfestival nicht nur die Tradition fortgesetzt und abermals die neuesten Entwicklungen in der Umwelttheaterszene gebündelt und öffentlich präsentiert, sondern es wurde zusätzlich zur wichtigsten Etappe des gleichzeitig vorbereiteten Preiswettbewerbs für die EXPO 2000 in Hannover. Während des Festivals stellten sich die nominierten Gruppen einer Auswahl-Jury und der interessierten Öffentlichkeit und demonstrierten ihre Beiträge. Die ausgewählten (max. drei) Gruppen erhielten eine pauschale Produktionskostenerstattung von insgesamt 75.000 DM.

IV. Umwelttheaterfestival in Mainz im Sommer 2000

Nicht nur in NRW wird Theater als Medium der Umweltkommunikation geschätzt. Die Landeszentrale für Umweltaufklärung in Rheinland Pfalz beauftragte den Wissenschaftsladen Bonn mit der Ausrichtung eines weiteren Theaterfestivals im Sommer 2000 in der Landeshauptstadt Mainz. Anlaß für den „Export“ unserer Festivalidee war das 10-jährige Bestehen der dem Landesumweltministerium angegliederten Landeszentrale für Umweltaufklärung.

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Laufzeit: 2000
Förderer: Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

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