Sprit sparen und Klima schützen
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Fahrtraining und Vorstellung der Wissenschaftsladen-Broschüre „Der Weg zum sparsamen Fahrstil“ anlässlich eines Aktionstages der Stadt Bonn zum Thema.
Das Projekt „Sprit sparen und Klima schützen – die neue Kultur beim Autofahren“ bietet Fahrtrainings an. Dabei steht das Einsparen von natürlichen Ressourcen im Vordergrund.
Sie wollen nicht auf das Auto fahren verzichten, aber trotzdem nicht soviel für das Benzin bezahlen?
In Bonn können Sie Fahrkurse besuchen und lernen, wie das geht. Seit Ende letzten Jahres läuft das gemeinsam von der Bundesstadt Bonn und dem Wissenschaftsladen Bonn e.V. getragene Projekt „Umweltschonend Auto fahren“. Die TeilnehmerInnen des ersten Fahrkurses haben auf ihren innerstädtischen Teststrecken durchschnittlich 20 Prozent weniger Benzin verfahren und kamen teilweise sogar schneller voran. Im Mittelpunkt des Theorieunterrichts stehen die Tipps zur Einsparung bei den Betriebskosten, die anschließend in den praktischen Fahrstunden eingeübt werden. Der dabei erzielte Sparerfolg trägt gleichzeitig zum Klimaschutz und zur Entlastung der Umwelt bei.
Einige der Einspartipps – wie beim Beschleunigen das Gaspedal ganz durchdrücken und dabei schon bei niedrigen Drehzahlen hochschalten sowie bergauf im grösstmöglichen Gang fahren – erscheinen auf den ersten Blick paradox. Die technischen Hintergründe – moderne Fahrzeugmotoren arbeiten im unteren Drehzahlbereich am sparsamsten und haben ihren besten Wirkungsgrad – werden nicht nur in den Theoriestunden, sondern zusätzlich in einer ansprechenden Broschüre („Der Weg zum sparsamen Fahrstil“ erhältlich beim Wissenschaftsladen Bonn) gut verständlich erläutert.
Viele weitere empfohlene Einspartipps, wie vorausschauend fahren und im Leerlauf ausrollen lassen, überflüssiges Gepäck ausräumen und unnötige Stromverbraucher abschalten, sind alt bekannt und müssen nur praktisch umgesetzt werden. Die größten Entlastungen, sowohl für den Geldbeutel als auch für Umwelt und Klima, werden allerdings nach wie vor durch die Vermeidung von Kurzstreckenfahrten und unnötigen Touren erzielt.
An einem zentralen Aktionstag zum Thema „Umweltschonend Auto fahren“ wurde die Bevölkerung mit Faltblättern, Plakaten und einem Videofilm über die Fahrkurse und Einspartipps informiert. Die Bonner Tageszeitung General-Anzeiger schrieb einen Fahrkurs aus und berichtete umfassend über die Ergebnisse und Erfahrungen der 16 ausgelosten TeilnehmerInnen. Ermuntert wurden die Bonner Projektinitiatoren durch die guten Erfahrungen mit Kraftstoffsparkursen in der Baden-Württemberger Landeshauptstadt Stuttgart. Dort laufen die Kurse zum Kraftstoff sparen seit Herbst 1999 mit großem Erfolg und sind inzwischen über Wochen ausgebucht. Das Bonner Umweltamt und der Wissenschaftsladen setzt auf Nachahmung in weiteren Klima-Bündnis-Städten und ein geschärftes Bewusstsein für einen ökologischen und ökonomischen Fahrstil.
Projektüberblick
| Laufzeit: | 1999 |
| Förderer: | Stadt Bonn |
Kontakt
Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn
Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de
Prozessentwicklung „Nachhaltiges Flächenmanagement“
Die Ausgangssituation
Der Flächenverbrauch in Deutschland steigt stetig – und das, obwohl sinkende Bevölkerungszahlen eine rückläufige Siedlungsentwicklung erwarten lassen würden. Bis zum Jahr 2020 will die Bundesregierung den Flächenverbrauch auf maximal 30 Hektar pro Tag verringern. Doch die Entscheidungen, wie Flächen tatsächlich genutzt werden, wird auf lokaler Ebene, wobei sich Städte und Kreise i.d.R. nicht untereinander abstimmen.
Die gesellschaftliche Herausforderung
Nur ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen verschiedener Verwaltungsebenen kann die rapide Abnahme der biologischen Vielfalt in Deutschland stoppen und die natürlichen Bodenfunktionen bewahren.
Das Projekt (2012 – 2013)
Der WILA Bonn entwickelte mit dem Kreis Borken und vier seiner Kommunen ein nachhaltiges Flächenmanagementsystem – das erste Mal in Deutschland, dass verschiedene Verwaltungsebenen ihre Flächennutzung koordinierten. Systematisch einbezogen wurden dabei Akteursgruppen z. B.
aus Politik, Landwirtschaft, Wirtschaft, Umweltschutz. Der Entwicklungsprozess und das entstandene Flächenmanagementsystem sind Modell für Regionen, die ebenfalls eine nachhaltige Entwicklung anstreben.
Methoden und Instrumente
Unter der Projektleitung des WILA Bonn wurden gemeinsam mit der LAG 21 NRW als Projektpartner Strukturen zwischen dem Kreis und den teilnehmenden Städten und Gemeinden aufgebaut, SWOT-Analysen zu Stärken und Schwächen durchgeführt und in einem Beteiligungsprozess Maßnahmen und Indikatoren entwickelt. Auf deren Basis können Politik und Verwaltung unter systematischer
Einbeziehung der verschiedenen Akteursgruppen nun Entscheidungen treffen, die kurz-, mittel- und langfristig die Zukunft der Region sichern.
Projektförderung
Umweltministerium NRW
Mehr Informationen zum Projekt "Nachhaltiges Flächenmanagement"
Fachseminare „Öko-Audit und Öko-Profit – kommunale Projekte für Wirtschaft und Umwelt im Prozess der lokalen Agenda 21“
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Im Jahr 1999 fanden die Fachseminare statt. Ziel war die Weiterentwicklung von Umweltmanagementsystemen. In Zusammenarbeit mit Bundesumweltministerium und Landesministerien
Projektüberblick
| Laufzeit: | 1999 |
Kontakt
Wissenschaftsladen Bonn e.V.
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53113 Bonn
Tel: 0228 201 61-0
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In Zusammenarbeit mit
Bundesumweltministerium und Landesministerien
Theaterwettbewerb für die EXPO 2000
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Entwicklung eines Wettbewerbskonzepts zum Thema „Mensch, Natur, Technik“ für die EXPO 2000; im Anschluss die Veranstaltung des Wettbewerbs „Umwelttheater zur EXPO 2000“ in Verbindung mit dem dritten Umwelttheaterfestival in Bonn.
Projektüberblick
| Laufzeit: | 1999 |
| Förderer: | Landesumweltministerium NRW |
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Weiterbildung Facherzieher*in Wald- und Naturpädagogik
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Zertifizierte berufsbegleitende Weiterbildung für Erzieher*innen „Kindergarten im Wald“ in Kooperation mit der Naturschule Freiburg
Lernen Sie, wie man Förder-, Erziehungs- und Bildungsziele spannend und spielerisch mit Kindern im Wald umsetzen kann
Erfahrungen mit und in der Natur haben große Bedeutung für die körperliche, seelische und geistige Entwicklung von Kindern. Das belegen inzwischen zahlreiche Studien. Die originäre Begegnung mit dem Lebendigen zu allen Jahreszeiten ist durch nichts zu ersetzen. Kleine Kinder profitieren davon besonders. Doch viele Kinder haben heutzutage buchstäblich keinen Zugang zu Wald und Wiesen, Insekten, Vögeln und anderen Tieren. Umso mehr braucht es kompetente erwachsene Bezugspersonen („Walderzieherinnen“ und „Walderzieher“), die die Kinder in die Natur begleiten.
Die Weiterbildung Natur- und Waldpädagogik führt der Wissenschaftsladen Bonn in Kooperation mit der Naturschule Freiburg durch. Sie richtet sich v.a. an Erzieher/innen, die sich auf natur- und waldpädagogische Arbeit vorbereiten, diese auf ein fachlich fundiertes Fundament stellen oder neue Anregungen für ihre Praxis erhalten möchten. Die Teilnehmenden lernen v.a. anhand eigener Erfahrungen in Wald und Natur. Dabei werden inhaltliche und methodische Kenntnisse erweitert, gleichzeitig wird die eigene Beziehung zur Natur vertieft und reflektiert. Kindgemäße Methodik in der Natur umfasst u.a. spielerische Aktivitäten, Wahrnehmungsschulung, entdeckendes Lernen, meditative Elemente und kreatives Tun.
Die Weiterbildung zum Facherzieher/zur Facherzieherin für Natur- und Waldpädagogik qualifiziert für die fachlich fundierte, professionelle elementarpädagogische Arbeit in der Natur, insbesondere im Wald. Im Basiskurs lernen die Teilnehmenden eine qualitätsvolle, auf den Bildungsplan bezogene pädagogische Arbeit im Wald durchzuführen, sei es im Regelkindergarten oder im Waldkindergarten. Die Teilnehmenden werden dadurch in ihrem Team zur Fachkraft für diesen Schwerpunkt. Im Vertiefungskurs werden die Themen erweitert und noch spezieller auf das Arbeitsfeld Waldkindergarten mit seinen Besonderheiten zugeschnitten. Mit dem Zertifikat qualifizieren sich die Teilnehmenden für eine Tätigkeit in einem Waldkindergarten oder einer festen Waldgruppe.
Zu den pädagogischen Fortbildungen des WILA Bildungszentrum
Projektüberblick
| Laufzeit: | 1998 – heute |
Kontakt
Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn
Tel: 0228 201 61-0
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In Kooperation mit
Naturschule Freiburg
Handbuch zur lokalen Agenda 21
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Der Methoden und Informationsleitfaden wurde 1998 gemeinsam mit „TU WAS e.V.“ erstellt.
Projektüberblick
| Laufzeit: | 1998 |
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Projektpartner
TU WAS e.V.
„Netzwerk städtische Infrastruktur“
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Erstellung eines Handbuchs, das Erfahrungen, Methoden und Lösungswege zum Thema „Förderung einer nachhaltigen städtischen Infrastruktur“ dokumentiert.
Projektüberblick
| Laufzeit: | 1998 |
| Förderer: | EU |
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Förderer

Pilotprojekte „Wiedereingliederung von Sozialhilfeempfängern in den Arbeitsmarkt“
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Zusammen mit dem Sozialamt der Stadt Bonn bietet der Wissenschaftsladen Bonn 1997 Projektteilnehmern Qualifizierungsmaßnahmen sowie eine kontinuierliche Beratung an.
Projektüberblick
| Laufzeit: | 1997 |
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Wissenschaftsladen Bonn e.V.
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53113 Bonn
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Förderer / In Zusammenarbeit mit
Stadt Bonn

