Am Anfang war Wasser ... sauber
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1989 fand die Vortragsreihe im Rahmen des Studium Universale an der Universität Bonn statt.
Projektüberblick
| Laufzeit: | 1989 |
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53113 Bonn
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Studie und Leitfaden Umweltberatung
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Im Jahr 1987 wurde eine Studie zu Tätigkeitsprofilen, Situation und Entwicklung im Bereich Umweltberatung und Umweltberaterausbildung durchgeführt. Daraus wurde 1989 ein Leitfaden Umweltberatung erstellt. Förderung durch ABM-Stellen.
Projektüberblick
| Laufzeit: | 1989 |
| Förderer: | ABM-Stellen |
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Buch „Mensch, Umwelt & Philosophie“
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Grundlage des 1988 herausgegebenen Buches war eine Vortragsreihe an der Universität Bonn im Rahmen des Studium Universale.
Projektüberblick
| Laufzeit: | 1988 |
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Dissertation "Nachhaltigkeit als Anreiz für die Berufsorientierung von Mädchen im Bereich Technik"

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Bereits die Studienfachwahl junger Frauen im Bereich Technik zeigt, dass technische Studienfächer mit einem klar erkennbaren Bezug zu Nachhaltigkeit gegenüber klassischen Studienfächern bevorzugt werden. Der Frauenanteil im Studienfach Umwelttechnik lag im Wintersemester 2013/2014 zum Beispiel bei 32,3 Prozent. Der Frauenanteil im Studienfach Elektrotechnik mit 12,6 Prozent fiel dagegen vergleichsweise gering aus (Statistisches Bundesamt 2015). Für den Frauenanteil in Ausbildungsberufen des dualen Systems lässt sich solche eine Aussage leider nicht herleiten, da Nachhaltigkeitsbezüge in den Ausbildungsbezeichnungen und -ordnungen fehlen (siehe hierzu auch Kuhlmeier et al. 2014). Einzige Ausnahme ist der duale Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit einem äußerst geringen Frauenanteil von 1,3 Prozent in 2013 (neu abgeschlossene Ausbildungsverträge) (Bundesagentur für Arbeit 2014).
Im Rahmen einer qualitativen Analyse wurden insgesamt 40 Personen zum beruflichen Werdegang befragt, darunter 30 berufstätige Frauen und Männer aus dem Windenergiesektor sowie 10 Experten/innen. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass der Nachhaltigkeitsbezug für die Berufswahl von Frauen eine stärkere subjektive Bedeutung hat als für Männer. So erwähnten mehr Frauen als Männer unaufgefordert, dass sie ihren Beruf ausüben, um einen gesellschaftlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Frauen wie Männer empfinden es als positiv, beruflich etwas Gutes tun zu können, die persönliche Überzeugung auszuleben und betonen das starke Dazugehörigkeitsgefühl im Sektor. Ganz besonders auffällig ist auch der Wunsch, langfristig in der Windenergietechnik tätig bleiben zu wollen.
Allerdings berichteten die befragten Frauen, ebenfalls unaufgefordert, von verschiedenen Formen der Diskriminierung in ihrer beruflich-technischen Laufbahn. Dazu zählt zum Beispiel, dass sie sich als Frau während Studium oder Berufsausbildung beweisen und in ihrem Umfeld für ihre Berufswahl rechtfertigen mussten. Einige der befragten Frauen haben außerdem erst über Umwege eine technische Qualifikation ergriffen, zu Beginn ihrer Karriere hatten sie sich diese zunächst nicht zugetraut. Ihr starkes Interesse an Nachhaltigkeit, speziell den Erneuerbaren Energien, wurde als ein Anreiz genannt, dennoch einen technischen Beruf zu ergreifen. Die befragten Männer thematisierten Schwierigkeiten aufgrund ihrer sozialen Rolle im Vergleich dazu nicht.
Als Schlussfolgerung für die Berufsorientierung von Mädchen im Bereich Technik lässt sich also festhalten, dass technische Berufe für Mädchen an Attraktivität gewinnen, wenn sie einen Nachhaltigkeitsbezug haben. Gleichzeitig sind Bildungseinrichtungen und Unternehmen gefordert, ein Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich Mädchen ebenso akzeptiert fühlen wie Jungen. Denn das Engagement aller MINT-Initiativen zur Berufsorientierung von Mädchen verpufft, wenn sie in ihrem künftigen Arbeitsumfeld nicht willkommen sind (vgl. auch Haffner 2007).
Die Veröffentlichung der Dissertation mit der ausführlichen Darstellung und Auswertung der Ergebnisse erfolgt im Frühjahr 2016. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Literaturangaben
Bundesagentur für Arbeit (2014): Anlagenmechaniker/in. BERUFENET, Berufsinformation einfach finden. Druckversion. Online verfügbar unter http://www2.bibb.de/bibbtools/tools/dazubi/data/Z/B/30/1005.pdf, zuletzt geprüft am 28.09.2015.
Haffner, Yvonne (2007): Mythen um männliche Karrieren und weibliche Leistung. Opladen: Barbara Budrich.
Kuhlmeier, Werner; Vollmer, Thomas; Mohoric, Andrea (Hg.) (2014): Berufsbildung für eine nachhaltige Entwicklung. Modellversuche 2010 – 2013: Erkenntnisse, Schlussfolgerungen und Ausblicke. Bundesinstitut für Berufsb: Bildung (BIBB). Bielefeld: Bertelsmann.
Statistisches Bundesamt (2015): Bildung und Kultur. Studierende an Hochschulen. Fachserie 11 Reihe 4.1. Wiesbaden (Artikelnummer: 2110410157004). Online verfügbar unter https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/…, zuletzt geprüft am 28.09.2015.
Ansprechpartnerin
Dr. Pia SpangenbergerTel. (0228) 20 161 – 14
pia.spangenberger@wilabonn.de
Weiterbildungsmaßnahmen „Fachkraft für Umweltschutz“
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Insgesamt fanden in den Jahren 1989/90, 1991 und 1992 drei Weiterbildungsmaßnahmen zur Qualifizierung von Fachkräften für den Umweltschutz statt. Das Fortbildungen wurden vom Europäischen Sozialfonds und den zuständigen Arbeitsämtern gefördert.
Projektüberblick
| Laufzeit: | 1989 – 1992 |
| Förderer: | Europäischer Sozialfonds und die zuständigen Arbeitsämter |
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Vernetzung
Gerade die Vernetzung zum Thema Bürgerenergie ist für eine erfolgreiche Energiewende wichtig. Der WILA Bonn befasst sich damit, das Thema Energiegenossenschaften unter dem Aspekt der Bürger-/ Verbraucherbeteiligung und der Vernetzung der Akteure voranzutreiben. Dies gilt für Praxis und Forschung. Deshalb ist der WILA Bonn - vertreten durch Dr. Herbert Klemisch - Mitglied im Netzwerk „Energiewende jetzt!“ und im „Forschungsnetzwerk Energiegenossenschaften“.
"Energiewende jetzt!"
Das Netzwerk „Energiewende jetzt!“ hat sich 2015 gegründet, um den bisherigen Qualifizierungs- und Vernetzungsaktivitäten des Projektes „Energiewende jetzt!“ und den ausgebildeten Projektentwicklerinnen für Energiegenossenschaften einen organisatorischen Rahmen zu geben. Dr. Herbert Klemisch ist Mitglied im Beirat des Netzwerks Energiewende jetzt“.
"Forschungsnetzwerk Energiegenossenschaften"
Das "Forschungsnetzwerk Energiegenossenschaften" ist ein Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Perspektiven mit dem Thema Energiegenossenschaften und ihrem Beitrag zur Energiewende befassen. Dr. Herbert Klemisch ist Mitglied im Forschungsnetzwerk Energiegenossenschaften.
Zur Website des Forschungsnetzwerks
"Plattform Bürgerenergie und Energiegenossenschaften"
Der WILA Bonn ist aktiv handelnder Teil von Vernetzungsaktivitäten zum Thema Bürgerenergie bundesweit und in NRW. Die Gründung von 100 Klimagenossenschaften ist genauso wie die Gründung eines Landesnetzwerks Bürgerenergie NRW erklärtes Ziel des Klimaschutzmaßnahmenprogramms in NRW. Der WILA Bonn ist an der Umsetzung dieser Aktivitäten beteiligt, die ihren Auftakt in einem Initiativ-Workshop gefunden hat.
Im Januar 2016 wurde die Plattform Bürgerenergie und Energiegenossenschaften gegründet, deren Aktivitäten von der Energieagentur NRW koordiniert werden.
Zur Webseite der "Plattform Bürgerenergie und Energiegenossenschaften"
Kontakt
Dr. Herbert Klemischherbert.klemisch@wilabonn.de
(0228) 20161-19
Projekte

Im Rahmen mehrerer Projekte erforscht der Wissenschaftsladen Bonn (WILA Bonn), wie bzw. ob das Modell der Genossenschaften geeignet ist, gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig zu sein.
Projekt „Unternehmensmitbestimmung in Genossenschaften“
Genossenschaften gelten als wirtschaftsdemokratische Unternehmensform. Lediglich neun Genossenschaften haben aber mehr als 2.000 Beschäftigte und fallen daher unter das Mitbestimmungsgesetz (MB 76). Diese Unternehmen verfügen über einen paritätisch besetzten Aufsichtsrat. Wie in diesen Unternehmen Mitbestimmung gelebt wird, wie nachhaltig sie wirtschaften und ob hier eine „Genossenschaftlichkeit“ des Wirtschaftens vorliegt, untersucht der WILA Bonn in einer aktuellen Studie für die Hans Böckler Stiftung.
Projekt „Energiegenossenschaften als Prosumer-Organisation“
In Deutschland existieren mittlerweile 1.000 Energiegenossenschaften, von denen die meisten in den letzten Jahren entstanden sind. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu einer neuen Energiepolitik, in dem sie den Bürger/innen die Möglichkeit bieten sich politisch, wirtschaftlich und in kleinen dezentralen Strukturen an der Umsetzung der Energiewende zu beteiligen. Energiegenossenschaften haben ihren Schwerpunkt in ländlichen Regionen und verfolgen unterschiedliche Geschäfts- und Förderzwecke.
Im Geschäftsfeld der Erneuerbaren Energien reicht das Spektrum von der Erzeugergenossenschaft, die lediglich eigenen (meist PV-) Strom produziert und einspeist, bis hin zur Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft, die die gesamte Wertschöpfungskette von Erzeugung, Handel, Transport bis zum Konsum abdeckt. Mittlerweile wird auch der Bereich der Energieeffizienz durch Contracting- Genossenschaften abgedeckt.
Der WILA Bonn treibt das Thema Energiegenossenschaften unter dem Aspekt der Bürger- Verbraucherbeteiligung und der Vernetzung der Akteure voran. Eine aktuelle, in diesem Projektzusammenhang entstandene, Publikation des WILA Bonn zeigt auf, wie eine Energiewende mit Beteiligung der Bürger/innen als Prosumenten gelingen kann. Mit Prosumenten ist das Zusammenfallen der Rollen des Produzenten und des Konsumenten gemeint. Denn in Energiegenossenschaften wird der Strom nicht nur mittels Photovoltaikanlangen erzeugt. Ziel einer dezentral orientierten Energieversorgung ist auch, dass der Strom möglichst vor Ort genutzt wird.
Spielunterlagen „Interkommunales Gewerbegebiet“
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Organisatorisches
1. Erläuterung Spielunterlagen (pdf)
2. Infozettel Schüler/innen (pdf)
3. Ablaufplan Spielleitung (doc)
4. Ablaufplan Schüler/innen (doc)
5. Tabelle zur Gruppenaufteilung (pdf)
6. Skizze (pdf)
7. Input Ausschusssitzung (pdf)
8. Vorlage Beschlussempfehlung und Änderungsanträge (ppt)
9. Vorlage Ratsbeschluss (ppt)
Antrag und Szenario
13. Ratsantrag (pdf)
14. Szenario (pdf)
Fraktionsspezifisch
15. Soziale Arbeiterpartei Deutschlands
- Rollen (pdf)
- Position (pdf)
- Fraktionsauftrag erste Sitzung (pdf)
- Änderungsantrag Ratsantrag (pdf)
- Fraktionsauftrag zweite Sitzung (pdf)
- Änderungsantrag Beschlussempfehlungen (pdf)
- Sprechzettel (pdf)
16. Christliche Volkspartei
- Rollen (pdf)
- Position (pdf)
- Fraktionsauftrag erste Sitzung (pdf)
- Änderungsantrag Ratsantrag (pdf)
- Fraktionsauftrag zweite Sitzung (pdf)
- Änderungsantrag Beschlussempfehlungen (pdf)
- Sprechzettel (pdf)
17. Ökologische Liste
- Rollen (pdf)
- Position (pdf)
- Fraktionsauftrag erste Sitzung (pdf)
- Änderungsantrag Ratsantrag (pdf)
- Fraktionsauftrag zweite Sitzung (pdf)
- Änderungsantrag Beschlussempfehlungen (pdf)
- Sprechzettel (pdf)
18. Liberale Partei Deutschlands
- Rollen (pdf)
- Position (pdf)
- Fraktionsauftrag erste Sitzung (pdf)
- Änderungsantrag Ratsantrag (pdf)
- Fraktionsauftrag zweite Sitzung (pdf)
- Änderungsantrag Beschlussempfehlungen (pdf)
- Sprechzettel (pdf)
Ausschussspezifisch
19. Beschlussempfehlung Planungs- und Umweltausschuss (pdf)
20. Beschlussempfehlung Hauptausschuss (pdf)
Personen mit Sonderfunktion
21. Funktion Bürgermeister/in (pdf)
22. Funktion Fraktionsvorsitz CVP (pdf)
23. Funktion Fraktionsvorsitz LPD (pdf)
24. Funktion Fraktionsvorsitz ÖL (pdf)
25. Funktion Fraktionsvorsitz SAD (pdf)
26. Funktion Vorsitz Planungs- und Umweltausschuss (pdf)
27. Redemanuskript Bürgermeister/in erste Ratssitzung (pdf)
28. Redemanuskript Bürgermeister/in Hauptausschuss (pdf)
29. Redemanuskript Vorsitz Planungs- und Umweltausschuss (pdf)
30. Redemanuskript Bürgermeister/in zweite Ratssitzung (pdf)
Schilder
32. Soziale Arbeiterpartei Deutschlands (pdf)
33. Christliche Volkspartei (pdf)
35. Liberale Partei Deutschlands (pdf)
37. Planungs- und Umweltausschuss (pdf)



