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Evaluation zweier Kampagnen der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

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Der WILA Bonn evaluierte die Kampagne „Heiße Zeiten“ und die Kampagne zur nachhaltigen Flächenentwicklung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

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Planspiel „Internationale Umweltpolitik hautnah"

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Im Planspiel „Internationale Umweltpolitik hautnah“ stehen die Vereinten Nationen mit ihrem Umweltprogramm UNEP (United Nations Environment Programme) im Mittelpunkt. Denn dort wird inzwischen immer häufiger verhandelt und entschieden, was gegen den Klimawandel oder für den Erhalt der Biodiversität getan werden soll.

„Internationale Umweltpolitik hautnah“ bietet drei Themen zur Auswahl:

Klimawandel

Wie kann der Klimawandel beispielsweise durch die Steigerung des Anteils von Erneuerbaren Energien oder Aufforstung gestoppt werden? Die Teilnehmenden diskutieren Maßnahmen, die sowohl Industriestaaten wie Entwicklungsländer betreffen.

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Ressource Wasser

Die Teilnehmenden tauschen sich über ihre Positionen zu den Themen „Recht auf Wasser“, „wasserintensive Landwirtschaft“, „effiziente Bewässerung“ und „Abwasserentsorgung“ aus. Am Schluss muss die Resolution verabschiedet werden.

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Biologische Vielfalt

Die Teilnehmenden erfahren über die Zusammenhänge zwischen Biologischer Vielfalt und Nachhaltiger Waldwirtschaft. Sie beraten über Waldschutzgebiete, FSC-Siegel und die Einrichtung eines globalen Finanzfonds.

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Projektüberblick

Bernd Assenmacher
Tel. (02 28) 20161-49
bernd.assenmacher@wilabonn.de


Computerspiel Spiel-Fläche

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Erstellung eines Computerspiels, das Jugendliche unterhaltsam und dennoch fachlich fundiert für das Thema Flächenverbrauch sensibilisiert. In Kooperation mit der Velberter Agentur chromgruen. Förderung: BMBF.

Zwischen 2007und 2009 hat der Wissenschaftsladen Bonn gemeinsam mit der Agentur chromgruen (Velbert) den Prototypeneines Computerspiels entwickelt, das – auch bildungsferne – Jugendliche unterhaltsam an die alltäglichen Nutzungskonflikte um die begrenzte Ressource Fläche heranführen soll. Ausgehend von einem Modell des spielerischen Lernens geht das Projekt „Spiel-Fläche“ ( www.spiel-flaeche.de ) davon aus, dass sich eine Sensibilisierung für komplexe Wirkungszusammenhänge besonders in der spielerischen und damit kreativen Auseinandersetzung ereignet. Gefördert wurde das Projekt bis zum Stadium des Prototyps vom Bundesforschungsministerium im Rahmen des Programms REFINA (Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement, www.refina-info.de).

Der Spieler wird in die Rolle eines regionalen Planers versetzt, der auf der Basis einer realitätsnahen Situation in einer beliebigen nordrhein-westfälischen Gemeinde die Raumentwicklung steuern muss. Ziel des Browsergames ist es dabei, möglichst nachhaltig mit den verfügbaren Flächenressourcen umzugehen, ohne dabei die konkurrierenden Ansprüche einer funktionierenden Stadt zu vernachlässigen. Der weiterentwicklungsfähige Prototyp von Spiel-Fläche lässt so Ursachen, Wirkungen und Handlungsoptionen im Themenfeld „Landnutzung und Flächenverbrauch“ erleben und verstehen.

Wichtig war dem Wissenschaftsladen Bonn der konsequente Open-Source-Zugang. Jeder Baustein des Prototypen ist mit wenig technischem Know-how und ohne den Kauf teurer Lizenzen frei zugänglich und veränderbar. Damit unterscheidet sich dieser spielerische Umgang deutlich von kommerziellen und öffentlichen Software-Produkten – die unbedingte Transparenz als Basis für die freie Weiterentwicklung durch jedermann ist integraler Bestandteil des Projektansatzes.

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Projektüberblick

Laufzeit: 2007 – 2009
Förderer: BMBF

Ansprechpartner

Krischan Ostenrath
Tel. (0228) 201 61-43
krischan.ostenrath@wilabonn.de

Förderer

BMBF


Zauberküche in der Kindertagesstätte

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In der „Zauberküche“ erfahren Kinder, dass gesundes Essen lecker ist und Kochen Spaß macht. Konzept der „Zauberküche“, das v. a. in Kindertagesstätten erprobt wurde: über die Kinder auch die Eltern für gesunde Ernährung zu begeistern. 2008 erhielt die „Zauberküche – Gesunde Kinder in Dransdorf“ den Förderpreis „Starke Kids Netzwerk“ der AOK. Förderung: u. a. Aktion Mensch, BKK Rheinland, HIT-Stiftung

Mit Neugier und Genuss gesunde Ernährung entdecken

Das Projekt des Wissenschaftsladen Bonn „Zauberküche – Gesunde Kinder in Dransdorf“ wurde 2008 mit dem Förderpreis „Starke Kids Netzwerk“ der AOK ausgezeichnet. Danach setzte der Wissenschaftsladen Bonn das Konzept auch in einer Dransdorfer Kindertagesstätte um. Die HIT-Stiftung förderte dieses Projekt mit 6.000 Euro.

Süßigkeiten und Fertigpizza stehen bei Kindern grundsätzlich hoch im Kurs. Noch stärker häufig in Stadtteilen, die als sozial schwächer gelten. Die Folgen der übermäßigen Zufuhr an Fett- und Zuckerkalorien: Übergewicht, zu wenige wichtige Nährstoffe und schlechte Zähne. Das Konzept der „Zauberküche“ will dem entgegenwirken. Hier lernen Kinder spielerisch eine gesunde Ernährung kennen. Sie experimentieren, kochen und lassen es sich dann schmecken.

Heute zaubern sich die Kinder in der Kindertagesstätte St. Antonius ihr Frühstück selbst: Haferkörner werden zu Flocken gequetscht. Mit frischem Obst, Trockenfrüchte und Joghurt mischen die Kinder ihr Müsli ohne Zusatz von Zucker nach eigenem Geschmack. „Viele Kinder kennen nur das zuckerreiche Fertigmüsli“, so Dr. Cornelia Voß, Ökotrophologin und Projektleiterin im Wissenschaftsladen Bonn. „Hier lernen sie  variantenreiche und gesunde Alternativen zu Corn Flakes und Tütenmüsli kennen. Dabei geht es auch um die Schulung und Entwicklung des eigenen Geschmacks.“

Die Erzieher/innen der katholischen Kindertagesstätte St. Antonius in Dransdorf wollen über die Projektphase hinaus Ernährung zum spannenden Dauerthema für Kinder und deren Eltern machen. „Schon jetzt hat sich durch die Zauberküche einiges verändert“, so Rafaela Lukas, Leiterin der Kindertagesstätte St. Antonius, „die Eltern packen jetzt öfter Obst und Gemüse in die Brotdose, statt süßes Gebäck.“ Zur Anregung für die weiteren Aktivitäten nutzen die Erzieherinnen die Erlebniskiste „Essen, Trinken & Co“, ebenfalls vom Wissenschaftsladen Bonn konzipiert. Die Erstellung der Kiste, die vom Wissenschaftsladen Bonn kostenlos an Kindergärten und Schulen verliehen wird, wurde von der Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse Bonn unterstützt.

Eine ausgewogene Ernährung ist besonders für Kinder wichtig!

Eine optimale Ernährung enthält die Nährstoffe in einer ausgewogenen Mischung, die für Wachstum, körperliche und geistige Entwicklung gebraucht werden und beugt Krankheiten vor. Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Zahnschäden, Appetitstörungen, Unter- und Übergewicht können durch Fehlernährung entstehen. Ungünstiges Ernährungsverhalten in der Kindheit begünstigt ernährungsbedingte Erkrankungen, wie Diabetes, Gicht, und Herz-Kreislauferkrankungen.

Kompetente Eltern

Im Elterncafé lernen die Eltern wichtige Details zur Kinderernährung kennen und können ihre persönlichen Fragen stellen. Auch beim Elternkochen nach dem Motto „gut und günstig“ erfahren die Eltern in Theorie und Praxis, dass eine gesundheitsfördernde Ernährung nicht teuer und aufwändig sein muss, und sie bekommen Tipps zu Einkauf, Zubereitung und Lagerung.

Ernährungsbildung im Kindergarten durch ErzieherInnen

Die ErzieherInnen werden bei den einzelnen Kochaktionen einbezogen und können im Kita-Alltag zur Ernährungsbildung mit Spielen beitragen. In einem Workshop geht es um spezielle Fragen und Hilfestellungen bei der Umsetzung von Ernährungsbildung und Elternaktivierung.

Hintergrund

Mit der Zauberküche soll das Gesundheitsbewusstsein und –verhalten der Erzieherinnen, Eltern und Kinder vor allem im Bereich Ernährung verbessert werden. Dies ist vor allem in Stadtteilen mit sozial benachteiligten Familien dringend notwendig. Mit der Förderung durch die Hit Stiftung war die „Zauberküche“ im Oktober 2008 über ein Jahr lang auch in einer Kindertagesstätte. Das Projekt des Wissenschaftsladen Bonn „Zauberküche – Gesunde Kinder in Dransdorf“ startete 2006 im Stadtteilverein Dransdorf mit Fördermitteln der Aktion Mensch und der Betriebskrankenkasse Rheinland. Im Juni 2008 wurde die Zauberküche mit dem Förderpreis „Starke Kids Netzwerk“ der AOK ausgezeichnet und hatte damit Mittel für weitere Veranstaltungen bekommen.

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Laufzeit: 2006 – 2009
Förderer: u. a. Aktion Mensch, BKK Rheinland, HIT-Stiftung

Kontakt

Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de

Förderer

u. a. Aktion Mensch, BKK Rheinland, HIT-Stiftung

 


EU-Projekt: Dig and Learn – Kids explore the Ground

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Entwicklung von Lehrmaterialien für Erzieher*innen und Lehrer*innen zum Thema Boden. Ziel ist es, mit internationalen Partnern attraktive, nachhaltige Lehr- und Lernformen zu entwickeln, die Kinder in ganz Europa zum selbstständigen Forschen anhalten. Das Projekt ist auf der Webseite dargestellt. 

Eine Baustelle in der Nebenstraße, die Arbeiten an einer Straßenverbreiterung, ein Acker, der nun Bauland wird – Bodenversiegelung findet vor unseren Augen statt. Und doch fehlt das Gefühl dafür, dass sie so gigantisch ist, dass Umweltexperten sie für das größte ökologische Problem in Deutschland halten. Wie macht man Kindern deutlich, dass der Boden eine wertvolle und unersetzbare Ressource ist? Bisher wird dieses Themenfeld in Kindergarten und Grundschule selten aufgegriffen, obwohl es Kindern gute Möglichkeiten bietet, forschend tätig zu werden.   Im EU-Projekt „Dig and Learn – Kids explore the Ground“  wird der Lebensraum Boden und seine Gefährdungen in den Mittelpunkt gerückt, werden neue attraktive, nachhaltige Lehr- und Lernformen entwickelt. Das Projekt und seine Ergebnisse sind auf einer eigenen Webseite dargestellt. Dort können Lehrer/innen und Erzieher/innen Lehrmaterialien herunterladen.

In das Projekt, das unter Leitung des Wissenschaftsladen Bonn stattfand, wurden Hochschullehrer und Umweltpädagogen aus Deutschland (Fachhochschule Höxter/Lippe) sowie aus Rumänien und Ungarn einbezogen. Gemeinsam mit Kindergärten und Grundschulklassen entwickelten sie praxisnahes und spannendes Material zur Bodenerforschung durch Kinder.
Unterstützt werden soll durch das Lehrmaterial und die zugehörigen Experimente:

  • naturwissenschaftliches Verständnis am Themenfeld „Boden“ in Kindergärten und Grundschulen unter Einbeziehung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (ESD)
  • das Verstehen der eigenen Umwelt im europäischen Kontext zu verstehen
  • die Aneignung sinnvoller Fähigkeiten im Sinne der „Einen Welt“ von morgen unterstützen und Bildungseinrichtungen mit außerschulischen Lernorten in Kontakt bringen.

Diese Ziele wurden erreicht durch

  • die Entwicklung einer Unterrichtsreihe für die Vor- und Grundschulausbildung, die Bereitstellung eines Leitfadens und praktischer Anleitungen für Lehrer Innen zum Thema Boden
  • Schulungsseminare für Erzieher und Lehrer, Lehreinheiten an Schulen und drei Länderworkshops, sowie
  • eine Homepage für den Austausch zwischen teilnehmenden Kindergärten und Schulen.

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Laufzeit: 2006 – 2008
Förderer: EU

Kontakt

Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de

Projektpartner

Wissenschaftsladen Bonn, Deutschland (Projektleitung)

Fachhochschule Lippe und Höxter, Deutschland

InterMEDIU Bucharest, Rumänien

Wissenschaftsladen Ungarn

 

Förderer

 

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Arbeitsmarkt Windenergie

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Die Untersuchung belegt früh den Fachkräftemangel der Wachstumsbranche. Förderung: BMU

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Laufzeit: 2006
Förderer: BMU

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Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de


Galerie der Zukunftsberufe

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Die elf Banner der Wanderausstellung „Galerie der Zukunftsberufe“ bieten Einblick in berufliche Biografien der regenerativen Energien. Entwicklung der Wanderausstellung im Rahmen des Projektes „Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien“. Förderung: BMU

Wie bekommt man einen Job in der Solarenergie? Was muss man können, um im Windanlagenbau Fuß zu fassen? Welche Qualifikationen sollte man für die Geothermie oder die Bioenergie mitbringen?

Die Wanderausstellung des Wissenschaftsladen Bonn „Galerie der Zukunftsberufe“ zeigt Berufsbilder und  unterschiedliche berufliche Biographien der regenerativen Energien.

Start-/Überblick-Banner (pdf)
Betriebsingenieurin für Biokraftstoff (pdf) >> zur Posteransicht
Entwicklungsingenieur für Biogasanlagen (pdf) >> zur Posteransicht
Maschinist in der Holzpelletproduktion (pdf) >> zur Posteransicht
Brunnenbauer und Bauingenieur (pdf) >> zur Posteransicht
Tiefbohrtechniker (pdf) >> zur Posteransicht
Entwicklungsingenieur für Solartechnologie (pdf) >> zur Posteransicht
Produktmanager solare Systemtechnik/Photovoltaik (pdf) >> zur Posteransicht
Servicetechniker Solarenergie (pdf) >> zur Posteransicht
Servicetechniker für Windenergieanlagen (pdf) >> zur Posteransicht
Projektleiterin für Windenergieanlagen (pdf)
Mechatroniker für Windenergieanlagen (pdf)

Über die Kosten für Transport, Versicherung und Ausleihe informieren wir Sie gerne auf Anfrage.

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Laufzeit: 2006
Förderer: BMU

Kontakt

Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de

 

Förderer

BMU

 


EU-Projekt: TRAMS

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Das Projekt unterstützt Gruppen durch Training und Fortbildung dabei, neue Wissenschaftsläden zu gründen. Entwicklung von Serviceangeboten über das Living-Knowledge-Netzwerk; 17 Partner aus 14 Ländern. 

Das Wissenschaftsladenkonzept stößt bei der Europäischen Kommission auf wachsendes Interesse und findet sich im Programm Wissenschaft und Gesellschaft gut aufgehoben. Die EU-Kommission unterstützt seit 1999 den Aufbau eines umfassenden Netzwerkes unter den Wissenschaftsläden mit dem Ziel, die Ergebnisse der Arbeit untereinander austauschen zu können. Bürger sollen auf diese Weise breiteren Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten. Es zeigt sich: Wissenschaftsläden werden in ihrer Rolle als leicht zu erreichende Vermittler bei der Suche kleinerer NGOs oder Bürgergruppe nach wissenschaftlicher Information und Forschung erkannt und akzeptiert. Seit „Living Knowledge“, das internationale Netzwerk der Wissenschaftsläden, ins Leben gerufen wurde, wurden in ganz Europa viele Initiativen gegründet, um neue Wissenschaftsläden zu eröffnen.

Am 1. Mai 2005 startete das Projekt TRAMS (Training and Mentoring of Science Shops). Ausgestattet mit einem Gesamtbudget von 449.000 Euro und einer Laufzeit von drei Jahren wird TRAMS eine ganze Palette von hilfreichen Materialien für neue und bestehende Wissenschaftsläden anbieten und die einzelnen Läden in ihrer Professionalisierung unterstützen.

In TRAMS werden Schulungsmaterialien sowie Fortbildungen und begleitendes Coaching (Mentoring) entwickelt und angeboten. Der Austausch von Schulungsmaterialien und Praxiserfahrungen ist wichtiger Kernbestandteil der Arbeit. Darüber hinaus soll die Koordination des und Kooperation im bestehenden Internationalen Wissenschaftsladen Netzwerk fortgesetzt werden.

Projektaktivitäten

Zu den Aktivitäten des Projektes gehören drei Workshops zur Unterstützung neuer Wissenschaftsladen Initiativen sowie sieben regionale Konferenzen, die Entwicklung und Verbreitung von Handreichungen und Anleitungen sowie die Veröffentlichung der Ergebnisse des Begleitprozesses und der Schulungsmaterialien, aber auch die Entwicklung eines Helpdesks für neubeginnende Wissenschaftsläden. Wesentliches Element der Montoring/Begleitprojekte bleibt dabei stets der persönliche Kontakt, der über Besuche und Vorträge hergestellt werden soll. Darüber hinaus werden bestehende Fortbildungsprogramme evaluiert und eine Datenbank mit exemplarischen Schulungsprogrammen erstellt. In TRAMS werden schließlich drei zielgruppenspezifischen e-learning Module entwickelt und auf einer e-learning webpage und einer interaktiven CD-ROM bereitgestellt.

In TRAMS arbeiten erfahrene und neue Wissenschaftsläden zusammen. Gerade diese Kombination kann die Qualität und Anwendbarkeit der entwickelten Werkzeuge garantieren. Darüber hinaus werden in TRAMS über Pilotaktivitäten neue strukturelle Leistungen zum weiteren Aufbau des Living Knowledge-Netzwerkes erbracht.

Die Living Knowledge-Website und zwei Sonderausgaben des Living Knowledge Magazins werden für die Verbreitung und Veröffentlichung der Arbeitsergebnisse und Handreichungen genutzt werden. Der Living Knowledge Newsletter und die Diskussionsliste werden dabei weiter regelmäßig veröffentlicht und gepflegt und werden über alle Aktivitätendie für Mitglieder des Netzwerkes zur Verfügung stehen, wie beispielsweise die Workshops, berichten.

Aufgaben des WILA Bonn

Zu den Aufgaben des Wissenschaftsladen Bonn gehört es einerseits, die Netzwerkpartner seit Mai 2003 durch einen elektronischen Newsletter, der alle zwei Monate erscheint, mit Informationen zu versorgen. Andererseits werden Sonderausgaben von „Living Knowledge – The International Science Shop Magazine“ herausgegeben, sowie PR-Handreichungen und –Materialien erstellt.

Projekt-Koordination:
Dr. Caspar de Bok
Science Shop for Biology
Utrecht University, Padualaan 8
NL-3584 CH Utrecht
Tel. (0031) 30 253 57 96
c.f.m.debok@bio.uu.nl

Weitere Informationen: Zur Website des Living Knowledge-Netzwerks (öffnet in einem neuen Tab)

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Laufzeit: 2006 – 2008
Förderer: EU

Ansprechpartner

Norbert Steinhaus
Tel. (02 28) 2 01 61-22
norbert.steinhaus@wilabonn.de

 

 

Projektpartner

Chemiewinkel (Groningen, NL), InterMediu (Iasi, RO), Interchange (Liverpool, UK), Institut FBI (Innsbruck, A), Vitenskapsbutikken DTU (Kopenhagen, DK), Fondation Sciences Citoyennes (Paris, F), Boutique de Sciences ENS Cachan (Paris, F), TIMCED InterMediu (Ploiesti, RO), Foundation for Research and Technology Hellas, Basilika Boyton (Hiraklion, GR), CREA (Barcelona, E), Science Shop Frije Universiteit Brussel (B), INTERMEDIUNET (RO), Technische Universität Island, Wissenschaftsladen für Medizin (Ankara, Türkei), Baltic Institute for Social Sciences (Riga, Lettland), Department of Humanities and Social Sciences (Tallin, Estland) und der Wissenschaftsladen Bonn. Die Koordination hat der Wissenschaftsladen für Biologie aus Utrecht.

Förderer

 

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EU-Projekt: CIPAST

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Das Projekt soll durch den Austausch von Best-Practice-Erfahrungen und den Transfer von Expertise und Trainingsmaterial die Entwicklung einer europäischen Kultur der Bürgerbeteiligung fördern; 12 Partner aus 7 Ländern.

Die CIPAST -Partner haben sich zusammengeschlossen, um einen an die verschiedenen Anwendungszusammenhänge angepassten Fortbildungsprogramm zu entwickeln, das auf eine einschlägige Einbindung der Zivilgesellschaft an Entscheidungsprozessen abzielt. Dieses Programm wird dank der Erfahrungen mehrerer internationaler Organisationen ausgearbeitet, die jüngst Beteiligungsverfahren organisiert haben. Die angebotenen Seminare richten sich nicht allein an politische Entscheidungsträger, sondern auch an Beteiligte aus der Forschung, aus Nichtregierungsorganisationen oder aus dem Bereich der Industrie.

CIPAST versammelt Partner aus vier Bereichen:

Aus parlamentarischen Büros: das Rathenau Institute (Den Haag, NL) und das Danish Board of Technology (Kopenhagen, DK)

Aus Wissenschaftsmuseen und Wissenschaftsläden: das Cité des Sciences et de l´Industrie (Paris, F) das Deutsche Hygiene-Museum Dresden (Dresden, D), die Citta della Scienza (Neapel, I) und den Wissenschaftsladen Bonn, (Bonn, D)

Aus Forschungseinrichtungen: Institut National de la Recherche Agronomique (INRA), (Paris, F), Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale (INSERM), (Paris, F)

Aus Universitäten und Schulen, die in der Analyse und der sozio- politischen Bewertung partizipativer Verfahren engagiert sind: Ecole des Mines de Paris (Centre de Sociologie de l’Innovation), (Paris, F), Fondation Nationale des Sciences Politiques (FNSP), (Paris, F), University of Westminster, Centre for the Study of Democracy, (London, UK), Université de Lausanne, Interface Sciences et Société, (Lausanne, CH)

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Laufzeit: 2005 – 2008
Förderer: EU

Kontakt

Norbert Steinhaus
Tel. (02 28) 201 61-22
norbert.steinhaus@wilabonn.de

Projektkoordination

Cité des Sciences et de l´Industrie

Projektpartner

Rathenau Institute (Den Haag, NL), Danish Board of Technology (Kopenhagen, DK), Cité des Sciences et de l´Industrie (Paris, F), Deutsche Hygiene-Museum Dresden (Dresden, D), Citta della Scienza (Neapel, I), Wissenschaftsladen Bonn, (Bonn, D), Institut National de la Recherche Agronomique (INRA), (Paris, F), Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale (INSERM), (Paris, F), Ecole des Mines de Paris (Centre de Sociologie de l’Innovation), (Paris, F), Fondation Nationale des Sciences Politiques (FNSP), (Paris, F), University of Westminster, Centre for the Study of Democracy, (London, UK), Université de Lausanne, Interface Sciences et Société, (Lausanne, CH)

Förderer

 

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Planspiel „Fläche nutzen statt verbrauchen"

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Das Planspiel versetzt Jugendliche in die Rolle von Kommunalpolitikern und sensibilisiert sie so für konkrete Entscheidungen zur Flächennutzung in ihrer Stadt. Förderung: Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW

Mit dem Planspiel „Fläche nutzen statt verbrauchen“ wollen Wissenschaftsladen Bonn und Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 (LAG 21) Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II für das Problem des „Flächenfraßes“ sensibilisieren. Und sie ermutigen, sich in die Entscheidungsfindung, wie Flächen genutzt werden, einzumischen.

In dem Planspiel schlüpfen die Schüler/innen in die Rollen von Ratsvertreter/innen einer Kommune. Sie bilden Fraktionen, setzen Ausschüsse ein und wählen die notwendigen Repräsentanten, um über Maßnahmen zur Eindämmung des Flächenverbrauchs zu beraten. Das Ziel ist es, durch einen Ratsbeschluss die ökologischen und ökonomischen Folgen des Flächenverbrauchs einzudämmen.

Hintergrund des Projekts ist der extrem hohe und zunehmende Flächenverbrauch. Um die Qualität des urbanen Raumes zu erhalten, ist ein schonender Umgang mit der Ressource Fläche dringend notwendig. Das Planspiel will einen Beitrag leisten, junge Menschen für das Thema Flächenverbrauch zu sensibilisieren und die für viele Menschen undurchschaubare Politik nachvollziehbar und spannend zu machen.

Drei Themen stehen zur Auswahl:

Baugebiete für familiengerechtes Wohnen

Um dem demographischen Wandel entgegenzuwirken soll ein spezielles Baugebiet für Familien ausgewiesen werden. Doch wo? Die Teilnehmenden diskutieren Vor- und Nachteile zweier Baugebiete, unter anderem unter dem Aspekt der Auswirkungen auf die Natur.
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Elektronikmarkt auf der grünen Wiese

Ein neuer Elektronikmarkt möchte eröffnen und lockt mit Arbeitsplätzen und günstigen Angeboten. Doch die einzige Baufläche grenzt an ein Naturschutz- und Naherholungsgebiet. Soll der Markt gebaut werden?
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Interkommunales Gewerbegebiet

Zwischen den Kommunen Petzheim und Hosberg wird ein Gewerbegebiet geplant. Doch lohnt sich der Aufwand finanziell für die Städte und soll eine forstwirtschaftliche Fläche dafür aufgegeben werden?
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Projektüberblick

Laufzeit: 2005 – 2008
Förderer: Sitftung Umwelt und Entwicklung NRW

Kontakt

Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de

 

Förderer

Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

 

 


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