Allthings.bioPRO: Von göttlichen Wesen und der Rettung der Erde
Franziska Böhm
Bürger*innen – auch in Bonn – haben im EU-Projekt „Allthings.bioPRO” des Wissenschaftsladen (WILA) Bonns Konzepte für ein digitales Spiel zu Bioökonomie entwickelt. Mit diesem Spiel können sie auch den Kurs der wachsenden Branche mitgestalten. Der WILA Bonn hat den Beteiligungsprozess zwischen Januar und September 2021 koordiniert und zusätzlich das Spielthema Berufseinstieg in die Bioökonomie betreut.
Eine von Menschen nicht nachhaltig bewirtschaftete Welt und Halbgötter und –göttinnen, die eigentlich auf die Erde geschickt wurden, um den Untergang der zerrütteten Welt anzukündigen. Angekommen, fühlen sie mit den Menschen und der Natur und begeben sich auf die Mission ‚Rettung der Erde‘. Aber als Strafe der Götter verlieren sie ihre Superkräfte. Diese heißt es zurückzugewinnen, während die Erde nachhaltig umgebaut wird. Das ist nur eine von mehreren Geschichten, die sich Menschen im Projekt „Allthings.bioPRO“ ausgedacht haben. In Gruppendiskussionen und Kreativ-Workshops kamen Bürger*innen mit Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in sieben Regionen Europas – inklusive Bonn – zusammen, um gemeinsam Konzepte für ein sogenanntes Serious Game zu Bioökonomie zu entwickeln. Serious Games sind besondere (digitale) Spiele, da sie zu Lern- und Trainingszwecken eingesetzt werden.
Bürger*innen entwickeln Spielidee von Anfang an aktiv und gleichberechtigt
Die Idee, die hinter dem Beteiligungsprozess steht: Die Menschen, die mit diesem Spiel die Bioökonomie kennenlernen, können damit auch ihre Ideen, Perspektiven und Bedarfe von Anfang an in die noch junge Branche einbringen. Das ist sehr wichtig, denn bisher wissen nur wenige Menschen, was es mit Bioökonomie und ihren Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen auf sich hat. Und damit verbunden wissen Produktentwickler*innen wenig über die Erwartungen und Anforderungen von potenziellen Verbraucher*innen.
Um das zu ändern, wird es im Spiel vier Themenbereiche geben: Lebensmittelverpackungen, Mode und Textilien, Bioökonomie für Kinder und Schulen und der Berufseinstieg in die Arbeitswelt der Bioökonomie. Es geht um Fragen wie: Aus welchen Materialien können Verpackungen bestehen, die wirklich nachhaltig sind? Welche Jobprofile gibt es in der Bioökonomie? Die Workshop-Teilnehmenden haben gemeinsam Ideen für das Genre, das Spielziel, die Geschichte, den Spielablauf und die Spielregeln, aber auch für die Spielwelt, die Charaktere oder Soundeffekte und Technikanforderungen entwickelt.
Erste Version des Spiels ab November in Produktion
Ende September haben die Workshop-Teilnehmer*innen neun verschiedene Spielkonzepte für die vier Themenbereiche an die Spielentwicklerin weitergegeben. Sie integriert jetzt die verschiedenen Ideen zu einem ersten Vorschlag. Im November diskutieren die Workshop-Teilnehmenden dann diese erste Version gemeinsam mit dem Entwickler-Team in sogenannten Co-Design Meetings und entwickeln sie nach ihren Vorstellungen weiter. Eine erste Beta-Version soll Ende 2022 getestet werden. Das Spiel wird im Frühsommer 2023 veröffentlicht. Allthings.bioPRO wird von der Europäischen Kommission im Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 gefördert. Das Projekt läuft noch bis August 2023.
Kontakt beim Wissenschaftsladen (WILA) Bonn
Tabea Waltenberg
tabea.waltenberg@wilabonn.de
(0228) 20 161-29
PikoParks: Wissenschaftsladen Bonn erhält European Award for Ecological Gardening

Franziska Böhm
Der Anerkennungspreis des European Award for Ecological Gardening geht in diesem Jahr an den Wissenschaftsladen (WILA) Bonn für das bundesweite Modellprojekt „Treffpunkt Vielfalt – PikoPark“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Besondere an den fünf kleinen PikoParks, die im Rahmen des Projektes in Wohnquartieren angelegt wurden: Mit einer Landschaftsplanerin und in Kooperation mit Wohnungsbauunternehmen haben Mieter*innen ihre Park-Idee selbst entworfen und in die Realität umgesetzt – und dabei Oasen für Insekten und Vögel geschaffen.
Zwischen Hochhäusern bleibt meist kein Platz für einen Park oder kleine Gärten. Eine Ausnahme hiervon: die PikoParks. Auf jeweils rund 300 Quadratmetern sind in verschiedenen Wohnquartieren in Bonn, Dortmund, Erfurt, Remscheid und Speyer diese kleinen Erholungsorte für Mensch und Natur entstanden. Der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn hat dabei die Mieter*innen und Anwohnenden im gesamten Gestaltungsprozess von Anfang an einbezogen. Weil sie dabei ausschließlich einheimische Wildpflanzen genutzt und Trockenmauern, Wildbienen-Nisthilfen sowie weitere naturnahe Gestaltungelemente gebaut haben, liefert jeder PikoPark verschiedene Lebensräume und Futter für vielfältige Tierarten.
Kombination aus Beteiligung und biologischer Vielfalt liefert echten Mehrwert
Dass diese Kombination aus Teilhabe und Ökologie einen echten Mehrwert für Mensch und Umwelt bietet, findet auch „Natur im Garten“, vertreten durch das Land Niederösterreich, der Verein „European Garden Association – Natur im Garten International“ und die „Natur im Garten“ GmbH. Deshalb haben sie das Projekt mit dem Anerkennungspreis des European Award for Ecological Gardening 2021 ausgezeichnet. Mit diesem Award prämieren sie seit 2015 Projekte, die das ökologische Gärtnern zur Grundlage haben. Projekte aus 11 Ländern wurden eingereicht, insgesamt 30 Projekte waren in diesem Jahr in drei Kategorien nominiert. Der Anerkennungspreis würdigt den Beitrag von fünf eingereichten Projekten neben den mit dem Siegerpreis ausgezeichneten Beiträgen.
Dritte große Auszeichnung für „Treffpunkt Vielfalt-PikoPark“
Der Anerkennungspreis des European Award for Ecological Gardening ist schon die dritte große Auszeichnung, die der WILA Bonn für das Projekt „Treffpunkt Vielfalt – PikoParks“ erhalten hat. 2019 wurden die PikoParks als Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt und 2020 erhielt das Vorhaben den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis „ZeitzeicheN“. Gefördert werden die PikoParks im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums. In der nun beginnenden zweiten Projektphase bietet der WILA Bonn Informations- und Schulungsveranstaltungen an, um weitere Wohnungsunternehmen zur Nachahmung anzuregen und bei der Umsetzung zu begleiten.
Ansprechpartnerin beim WILA Bonn:
Birgit Netz-Gerten
0228 201 61-59
birgit.netz@wilabonn.de
Aufruf zum Mitdenken bei der Citizen Science-Strategie 2030
Franziska Böhm
115 Organisationen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft – darunter der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn – haben über ein Jahr lang formuliert, was erfolgreiche Bürgerwissenschaft ausmacht. Nun sind Bürger*innen, Wissenschaftler*innen und Organisationen gefragt, die Texte bis 30. September zu ergänzen und zu kommentieren. Das daraus entstehende Weißbuch wird der Politik übergeben, um Bürgerwissenschaften voranzubringen.
Ob Bodenproben nehmen, seltene Krankheiten tracken oder Forschungsfragen rund um eine klimagerechte Stadt entwickeln – Bürger*innen und Wissenschaftler*innen forschen in vielen Bereichen gemeinsam und erzielen wissenschaftliche Ergebnisse, die ohne die zivilgesellschaftlichen Akteur*innen nicht möglich wären. Aber wie kann und sollte die Zusammenarbeit in dieser sogenannten Citizen Science/Bürgerwissenschaft ablaufen? Dafür entwickeln seit 2020 Mitglieder aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft das Weißbuch Citizen-Science-Strategie 2030 für Deutschland.
Handlungsempfehlungen zu Organisation, Finanzierung und Vernetzung
Für insgesamt 15 Handlungsfelder haben über 150 Teilnehmende 98 Handlungsempfehlungen diskutiert und niedergeschrieben. Es geht bei den Empfehlungen um Themen wie die Grundregeln der Zusammenarbeit, die Stärkung von Förderinstrumenten, aber auch die Integration in Forschungs- und Entscheidungsprozesse oder Bildungskonzepte. Ebenfalls gibt es einzelne Kapitel zu Forschungsfeldern, in denen die Zusammenarbeit von Gesellschaft und Wissenschaft besonders vielversprechende Ergebnisse liefern kann wie Medizin und Gesundheit oder künstliche Intelligenz.
Wissenschaftsskepsis abbauen
Neu hinzugekommen im Vergleich zum vorangegangenen Grünbuch ist das Kapitel „Archive, Bibliotheken, Museen und Wissenschaftsläden“, an dem die Geschäftsführerin des WILA Bonn, Dr. Anke Valentin, als Autorin mitgeschrieben hat. „Da Organisationen wie Museen oder Wissenschaftsläden sowieso schon in engem Kontakt mit der akademischen Wissenschaft auf der einen und Bürger*innen auf der anderen Seite stehen, bringen gerade sie ideale Voraussetzungen mit, um beide Seiten für Citizen Science an einen Tisch zu bringen“, sagt Valentin. Dieses gemeinschaftliche Forschen kann laut den Autor*innen dann auch dabei helfen, Wissenschaftsskepsis abzubauen.
„Laien“ und „Profis“ brauchen Lernbereitschaft
Außerdem können diese Organisationen mit ihren beteiligungsorientierten Methoden den Raum dafür schaffen, dass Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsame und spezifische Ziele festsetzen, und um Lernprozesse auf beiden Seiten anzustoßen. Denn für eine gemeinsame Zielsetzung müssen beide Seiten auch bereit sein, sich auf Interessen und Bedürfnisse anderer einzulassen – und ggf. auch Fragestellungen oder Forschungsdesigns anzupassen, wenn sich herausstellt, dass andere Perspektiven oder Herangehensweisen zu situationsgerechteren oder wissenschaftlich valideren Ergebnissen führen. „Die große Chance der Bürgerwissenschaften liegt darin, dass akademische Wissenschaft und Zivilgesellschaft voneinander lernen können, aber auch müssen, wenn der Prozess denn erfolgreich laufen soll“, so Valentin.
Kommentare bis 30. September
Damit die Empfehlungen gesellschaftlich noch auf breitere Füße gestellt werden, laden die Autor*innen dazu ein, den Weißbuch-Entwurf zu ergänzen und zu kommentieren. Interessierte können die Kommentare bis 30. September auf der Website des Weißbuchs (https://www.citizen-science-weissbuch.de/) direkt hinterlassen. Nach der Einarbeitung des Feedbacks wird das Weißbuch dann an die Politik übergeben werden.
Der Weißbuchprozess wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Weitere Informationen:
Website des Weißbuchs: https://www.citizen-science-weissbuch.de/
Website der AG des Weißbuchs bei der Plattform Bürger schaffen Wissen: https://www.buergerschaffenwissen.de/netzwerk/ag-weissbuch/online-konsultation
Kontakt beim Wissenschaftsladen (WILA) Bonn
Dr. Anke Valentin
0228 / 20161-23
anke.valentin@wilabonn.de
Klimagerechtes Gewerbegebiet Beuel-Ost

Franziska Böhm
In einem der größten und ältesten gewachsenen Gewerbegebiete der Bundesstadt Bonn, dem Gebiet Beuel-Ost, hat die Stadt Bonn zusammen mit dem Ingenieurbüro Gertec und dem WILA Bonn ein Modellprojekt begonnen. Zusammen mit interessierten Unternehmen identifizieren die Partner*innen, wie sich das Gebiet im Bestand klimagerecht weiterentwickeln kann. Schlüsselelemente sind Potenzial-Checks und das Anstoßen von Maßnahmen für eine höhere Standortqualität, eine bessere Freiraumstruktur, optimierten Energieverbrauch und bessere Ausnutzung der Energiegewinnung.
Das Projekt im Gewerbegebiet Beuel-Ost stützt sich im Wesentlichen auf folgende Arbeitsbausteine bzw. Schwerpunkte, die an unterschiedlichen Stellen ineinandergreifen und sich gegenseitig bedingen: Energie, Wasser, Fläche, Abfall und Mobilität
Diese Themen haben die Partner*innen bereits als Schwerpunktbereiche identifiziert und sie bilden verbunden mit dem Klimaschutzkonzept die Ausgangsbasis für das Vorhaben. Die Ausdifferenzierung der Schwerpunktbereiche und die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden gebietsspezifisch mit den Unternehmen vor Ort festgelegt. Dabei handelt es sich um Maßnahmen, die auf dem Gelände, am Gebäude oder innerhalb der Belegschaft (z. B. Mobilitätsmanagement) umgesetzt werden können und nicht um Veränderungen der Produktionsabläufe und -prozesse. Diese kann das Projekt jedoch mit anstoßen und an Fachfirmen vermitteln.
Gebietsmanagement: Beratung, Begleitung, Betreuung
Persönlicher Kontakt mit den Unternehmen, Präsenz vor Ort sowie Begleitung bei der Umsetzung sind wesentlich, um sichtbare und dauerhafte Veränderungen zu bewirken. Je nach Bedarf bezieht das Projekt dabei auch Mitarbeiter*innen der gebietsansässigen Firmen ein, um Maßnahmen passgenau zu entwickeln und die Identifikation mit der eigenen Firma und dem Arbeitsort zu verbessern. In den acht Monaten bis zum Jahresende ist hier lediglich ein Anfang möglich, aber dieser Auftakt ist ein wichtiger Wegbereiter für potenziell folgende Monate des Gebietsmanagements.
Netzwerk und Austausch zwischen den Unternehmen
Das Netzwerk zwischen den Unternehmen wird ausgehend von einem Kern engagierter Unternehmen weiter ausgebaut und bietet durch verschiedene Veranstaltungsformate und Beratungsangebote stetig die Einladung zur Erweiterung. In den ersten acht Monaten der Projektlaufzeit identifiziert das Projekt erste Schlüsselunternehmen und legt ein Portfolio von Veranstaltungsformaten und Beratungsangeboten fest. Im Dezember 2021 werden nach Durchführung der ersten Veranstaltungen und Beratungen Empfehlungen für Formate und Angebote gegeben und das Portfolio entsprechend für eine weitere Phase angepasst.
Ist und Potenzialanalysen des Gebietes
Anhand vorliegender Karten (z. B. Klimaanalysekarte), Luftbilder und Begehungen sowie Diskussion der Ergebnisse mit den Unternehmensvertreter*innen führt das Projekt einen Potenzialcheck des Gewerbegebietes durch. Bezogen auf das Gebiet als Ganzes stehen dabei zu Beginn die Potenziale bezogen auf Dachbegrünung, Photovoltaik, ÖPNV, Aufenthaltsqualität und Begrünung insgesamt im Fokus. In nachfolgenden Phasen werden dann nach und nach auch andere Potenziale mit betrachtet, wie Abfallmanagement, Energieeffizienz, Mobilität.
Angebot für Unternehmen
Inhaltlich abgestimmt auf den Potenzialcheck des Gebietes berät und begleitet das Projekt Unternehmen und bezieht damit auch die Parzelle als Raum ein, der nicht mehr in direktem Einflussbereich der Kommune steht. Die Beratung und deren Vermittlung umfassen dabei die fachlichen Kompetenzen des WILA Bonn zum Management von Fläche und Wasser sowie Beratungsleistungen der Gertec GmbH zu Energie, Abfall und Mobilität. Darüber hinaus werden Expertise und Beratungsangebote der Bonner Energieagentur, der Wirtschaftsförderung, anderer Fachbereiche der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Bonn vermittelt.
Derzeit werden Gespräche mit potenziellen Modellunternehmen geführt. Interessierte können sich gerne melden. Das Spektrum der Beratungsangebote umfasst:
- Begrünungspotenzial Firmengelände
- Baulicher/sommerlicher Wärmeschutz
- Einbindung Belegschaft: Gesundheit, Mobilität, Aufenthaltsqualität
- PV-Eignung
- Elektromobilität und Photovoltaik
- Mobilitätsmanagement/Elektromobilität
- Energiebeschaffung
- THG-Bilanzen nach GHG-Protokoll
- Ressourceneffizienz
- Effizienzmaßnahmen für Querschnittstechnologien
- Effiziente Beleuchtung
- Abfallmanagement
Hinweise zu einschlägigen Fördermöglichkeiten der Stadt Bonn:
Förderprogramm Dach- und Fassadenbegrünung
Beratungs- und Contractingangebote der SWB
Projektüberblick
| Laufzeit: | Mai 2021 – Dezember 2022 |
| Förderer: | Bundesstadt Bonn |
SDGs

Ansprechpartner*in
Dr. Anke Valentin
0228 20161-23
anke.valentin@wilabonn.de
Lara Kiesau
0201 24564-55
lara.kiesau@gertec.de
Clemes Jüssen
0228 77-4334
clemens.juessen@bonn.de
Vorträge zum Gewerbegebietsgespräch am 04. November 2021
Hitzeanpassung, Förderprogramme (Jessica Löffler, Stadt Bonn)
Förderprogramm Photovoltaik (Achim Helbig, Stadt Bonn)
PV-Angebote der Stadtwerke Bonn (Christoph Caspary, SWB)
Blick auf das Gewerbegebiet Beuel-Ost (Lara Kiesau, Gertec)
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Projektfilm „Grün statt Grau – Exkursion durch Beuel-Ost“
Projekt „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“
Projekt „Faktor Grün – Initiative für klimaresliente Gewerbestandorte“
Nachhaltige Stadtentwicklung liegt im Trend
Franziska Böhm
Rekordverdächtige Teilnehmerzahlen bei bundesweitem Dialogforum
Über 250 Vertreter*innen aus Kommune, Zivilgesellschaft und Wissenschaft haben am 24. Juni diskutiert, wie unsere Städte zu Räumen mit einer nachhaltigen Zukunft werden können. Das Online-Dialogforum „Nachhaltige Stadtentwicklung. Kommunen und Unternehmen – ein gutes Team für mehr Grün in Gewerbegebieten“ ist Teil einer größeren Vernetzungskampagne rund um nachhaltige Stadt-/Gewerbegebietsentwicklung.
Entstanden ist diese bundesweite Austauschplattform im Rahmen des Verbundprojektes „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“. Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt erprobt mit 14 Partnern aus Kommunalverwaltungen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unter Leitung des Wissenschaftsladen (WILA) Bonn, wie Gewerbegebiete im Bestand nachhaltig weiterentwickelt werden können. Denn ob Klimawandel, Biodiversität oder Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen und Bürger – nachhaltige Städte mit Grünflächen, die Extremwetter puffern, Lebensraum für Insekten und Erholungswert für Menschen bieten, schaffen Abhilfe für viele Herausforderungen in unseren Städten. Doch wie können Strategien, Maßnahmen und Kampagnen für Grüne Infrastruktur und Klimaresilienz in Industrie- und Gewerbegebieten aussehen? Genau damit hat sich das Dialogforum „Nachhaltige Stadtentwicklung“ beschäftigt.
Intensiver Austausch über die Entwicklung von Gewerbegebieten
Los ging’s an dem Tag mit Vorträgen von Andreas Hübner, Gertec Ingenieurgesellschaft, und Prof. Dr. Jörg Dettmar, TU Darmstadt. Beide zeigten: Obwohl der Umsetzungsstand, was das Erreichen kommunaler Klimaschutzziele angeht, weit hinter den Zielen internationaler Klimaschutzabkommen zurückfällt, so gibt es doch eine Menge, was Kommunen gemeinsam mit Unternehmen tun können. Dettmar verdeutlichte in diesem Zusammenhang, welche Potenziale multifunktionale Flächen wie beispielsweise die geteilte Nutzung von Parkplätzen mit sich bringt. Danach tauschten sich die Teilnehmenden an insgesamt sieben Thementischen darüber aus, wie bestehende Gewerbegebiete nachhaltig weiterentwickelt, Anreize durch Förderprogramme gesetzt oder nachhaltige Firmengelände zum Mainstream werden können. Zum Abschluss der Veranstaltung führten vier Expert*innen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft noch eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Gewerbegebiete der Zukunft – Was muss sich ändern?“.
Über 250 Anmeldungen zeigen Wunsch nach Austausch und weiterer Vernetzung
Dass das Thema nachhaltige Stadt- und vor allem Gewerbegebietsentwicklung Kommunen beschäftigt, zeigt sich spätestens bei den Teilnehmerzahlen: Über 250 Anmeldungen gingen bei den Projektpartner*innen für das Dialogforum ein, bis zu 199 Menschen waren zeitgleich bei der ganztägigen Veranstaltung eingewählt. „Das Thema nachhaltige Gewerbegebietsentwicklung ist zunehmend im Blick der Kommunalvertreter*innen“, sagt auch Dr. Anke Valentin vom Wissenschaftsladen Bonn, die das Projekt seit 2016 leitet. Viele Teilnehmende äußerten bei der Veranstaltung explizit, dass sie weiteren Austausch über nachhaltige Gewerbegebietsentwicklung suchen. Die nächste Gelegenheit dazu ist auch gar nicht mehr weit: Das Projekt „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ bietet weiterhin ein „Offenes Forum“ sowie ausgewählte Seminare zum Austausch rund um nachhaltige Gewerbegebiete an. Der nächste Termin dafür ist der 17. August. Interessierte können sich bei hildegard.boisseree@wilabonn.de anmelden.
Über das Projekt
„Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ ist ein Verbundprojekt von Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e. V. (Projektleitung), Universität Osnabrück, TU Darmstadt, Global Nature Fund sowie den Kommunen Bocholt, Iserlohn, Remscheid und Vreden. Des Weiteren beteiligt sind die Praxispartner Gronau, Lengerich, der Oberbergische Kreis mit Waldbröl, Wallenhorst, Marl und Frankfurt a. M. Das Projekt läuft noch bis Januar 2022. Gefördert wird es durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms FONA. Der Rat für nachhaltige Entwicklung hat „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ als Projekt Nachhaltigkeit 2020 ausgezeichnet.
Kontakt
Hildegard Boisserée-Frühbuss
Hildegard.boisseree@wilabonn.de
0228/20161-0
Neue Publikation: Handlungsleitfaden für Erzeuger-/Verbraucher-Gemeinschaften
Franziska Böhm
Der „Handlungsleitfaden für Erzeuger -/Verbraucher Gemeinschaften“ ist frisch aus dem Druck – mit Tipps, wie die eigene Strom- oder Wärmeproduktion für Bürger*innen und Genossenschaften gemeinsam gelingen kann. Entstanden ist die Broschüre im Projekt „Bürgerenergiegenossenschaften als Promotoren der Energiewende“, das der Wissenschaftsladen Bonn mit Förderung des Umweltbundesamtes durchgeführt hat.
Der Leitfaden richtet sich an Bürger*innen und Genossenschaften, die einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten wollen. Dr. Herbert Klemisch stellt darin unter Mitarbeit von Dr. Burghard Flieger Handlungsfelder und Rahmenbedingungen dar, erläutert genossenschaftliche Geschäftsmodelle anhand von Fallstudien und zieht Schlussfolgerungen für die zukünftige Arbeit von Energiegenossenschaften. Als zukunftsfähige Geschäftsfelder für Energiegenossenschaften erweisen sich in diesem Zusammenhang die Geschäftsfelder Mieterstrom, kalte Nahwärme und Elektromobilität.
Bessere Rahmenbedingungen für genossenschaftlichen Mieterstrom
Der Handlungsleitfaden zeigt: Genossenschaftliche Mieterstromprojekte lohnen sich durch die Anpassungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von 2021 mehr als vorher. Die Umsetzung kalter Nahwärme-Projekte erfordert allerdings Kooperationen der Genossenschaften mit der planenden Kommune oder den Stadtwerken. Für genossenschaftliche Projekte zur Elektromobilität bestehen darüber hinaus nicht nur diverse Fördermöglichkeiten, sondern auch eine bundesweite und europäische Vernetzungsstruktur in Form von Dachgenossenschaften.
Beratungs- und Qualifizierungsangebote
Abgerundet wird die Broschüre durch Hinweise auf nützliche Literatur und Quellen sowie Beratungs- und Qualifizierungsangebote. So können Genossenschaften auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zum Eigenengagement der Bürger*innen in der Zivilgesellschaft und zur Akzeptanz der Energiewende leisten. Interessierte können den Leitfaden beim WILA Bonn kostenfrei bestellen oder auf der Webseite herunterladen.
Broschüre zum Download
Handlungsleitfaden für Erzeuger -/Verbraucher-Gemeinschaften
Kontakt:
Valeska Engel
info@wilabonn.de
0228/20161-0
Faktor Grün – Initiative für resiliente Gewerbestandorte

Franziska Böhm
Klimagerechte Unternehmensführung nach außen sichtbar machen und mit der Belegschaft leben – das ist das Ziel des Projektes „Faktor Grün“. Vier Unternehmen haben die Chance mitzumachen. Mit ihnen entwickelt der WILA Bonn individuelle Bildungsmodule und Veranstaltungen, um zusammen mit Mitarbeiter*innen und Azubis passende Nachhaltigkeitsmaßnahmen umzusetzen. Aus den Erfahrungen entstehen übertragbare Bildungs- und Austauschangebote.
Ob schattenspendende Bäume, blühende Versickerungsflächen oder temperaturregulierende Kletterpflanzen an den Fassaden – um die Folgen des Klimawandels abzupuffern, brauchen Städte mehr Grün. Während sich in Innenstädten und Wohnvierteln in den letzten Jahren einiges in dieser Hinsicht tut, bleiben Gewerbestandorte vielerorts noch „grau“ und asphaltiert. Dabei machen sie rund 20 Prozent des Stadtgebietes aus – und viele Menschen verbringen dort den Großteil des Arbeitstages.
Einige Vorbildunternehmen und Architekt*innen denken Nachhaltigkeit und Klimawandel bei neuen Gebäuden bereits mit. Aber auch bestehende Gewerbestandorte bergen große Potenziale. Ein großes Plus stellt hier insbesondere die Einbeziehung der Mitarbeiter*innen dar. Sie bringen über das Projekt Kreativität und Engagement ein – und tragen als regelmäßige Nutzer*innen der Flächen dazu bei, dass das Grün auf lange Sicht erhalten bleibt. Im Projekt „Faktor Grün“ erproben der WILA Bonn und vier Unternehmen deshalb gemeinsam, wie Firmen mit ihrer Belegschaft zusammen ihre Flächen nachhaltig und klimagerecht gestalten können.
Kreative Bildungsmodule verdeutlichen gestalterische Kompetenzen
In einem ersten Schritt führen die Projektpartner*innen Bildungsveranstaltungen in den Unternehmen durch. Mit Formaten wie Geocoaching, einem Wissensparcours oder Experimenten erarbeiten sich die Teilnehmer*innen ein tiefergehendes Verständnis für Hitze, Trockenheit oder Starkregen. Außerdem beschäftigen sie sich mit ihren eigenen Handlungsoptionen, um dem Klimawandel die Stirn zu bieten: Können sie sich zum Beispiel eine Baumpatenschaft vorstellen? Oder gäbe es vielleicht Platz auf dem Gelände für einen Blühstreifen, der bei der Regenwasserversickerung hilft und dazu auch noch Futter für Insekten liefert? Bei allen Bildungsformaten stellen die Projektpartner*innen den Bezug zwischen dem privaten und beruflichen Umfeld her.
Belegschaft begrünt Unternehmensfläche nach ihren Wünschen
In einem nächsten Schritt entwickeln die verschiedenen Ebenen im Unternehmen gemeinsam Lösungen für ihre Flächen. Dabei orientieren sie sich stark an den Wünschen der Mitarbeiter*innen: Wenn beispielsweise der Wunsch nach einer Mittagspause im Halbschatten oder einem wettergeschützten Platz für Rad und Auto besteht, wird gemeinschaftlich überlegt, wie dieser Wunsch erfüllt werden kann. Auch bei der Umsetzung der Planungen begleiten die Projektpartner*innen die Unternehmen mit Aktionen wie Fotowettbewerben, gemeinsamen Pflanzaktionen, oder der Etablierung von Patenschaftssystemen. So soll sichergestellt werden, dass die Lösungsideen auch Realität werden.
Austausch und Vernetzung verbreiten gute Ideen
Mit einer groß angelegten Kommunikationskampagne will das Projekt außerdem weitere Unternehmen gewinnen und den Austausch untereinander ermöglichen. Dabei kann der WILA Bonn auch auf seine Erfahrungen aus vorheriger Netzwerk- und Projektarbeit in Projekten wie „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ oder „Natur in Graue Zonen“ zurückgreifen. Angedacht sind unter anderem eine eigene Projektwebseite, ein Instagram-Kanal, Ausstellungen über Kleingruppen-Projekte sowie Auszeichnungen der teilnehmenden Unternehmen. Auf diese Weise sollen die erprobten Wege zur Einbeziehung größere Verbreitung finden.
Grüne Oasen schaffen für Insekten und Vögel

Franziska Böhm
Bundesweite Kampagne ruft zum Mitmachen auf – und liefert jede Menge Tipps
Der Frühling macht nicht nur die Bäume wieder grün – jetzt ist die Zeit, um im Garten oder auf dem Balkon mit heimischen Wildpflanzen Lebensraum für Wildbienen oder Schmetterlinge zu schaffen. Das Projekt „Tausende Gärten – Tausende Arten“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt liefert jede Menge Ideen, wie alle das anpacken können.
„Schon kleine Ecken im Garten oder ein paar Töpfe mit Wildpflanzen auf dem Balkon bieten Futter und Lebensraum“, so Projektleiterin Bettina de la Chevallerie von der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822, die das bundesweite Projekt mit dem Wissenschaftsladen (WILA) Bonn und der Kommunikationsagentur tippingpoints koordiniert. Wichtig dafür: dass das Saatgut auch aus gesicherter regionaler Herkunft kommt und Gärtner*innen die Pflanzen naturfreundlich pflegen. Denn der gewonnene Lebensraum fördert die biologische Vielfalt, weil die heimischen Pflanzen an ihren jeweiligen Standort angepasst sind.
Heimische Wildpflanzen in Gartenmärkten: Die „grüne Landkarte“
Bislang gibt es solche heimischen Wildpflanzen aus gesicherter Herkunft jedoch kaum in Gartenmärkten und Gartencentern zu kaufen. Tausende Gärten – Tausende Arten ändert das jetzt – mit Pflanzen-Startersets und echt heimischem Saatgut, das in immer mehr Gartencentern oder Baumärkten angeboten wird. Interessierte finden die teilnehmenden Fachgeschäfte über die „grüne Landkarte“ auf der Webseite www.tausende-gaerten.de. Im Raum Köln-Bonn zum Beispiel machen die Alexianer Klostergärtnerei, das Gartencenter Sängerhof und der nachhaltige Gartenmarkt Tink bei der Kampagne mit. Die Saatmischungen „Wildblüten für den Rasen“ und „Wildblüten für Garten und Balkon“ können zudem über den Versandhandel Olerum (www.olerum.de) bundesweit bestellt werden.
Tipps und Wertschätzung für naturnahes Gärtnern
Auf www.tausende-garten.de finden Hobbygärtnerinnen und -gärtner darüber hinaus Wissenswertes rund um das Thema. „Wir bieten Workshops an und haben jede Menge Infos für Sie zusammengestellt, ob Videomitschnitte oder Merkblätter zur Anlage eines naturnahen Gartens oder Balkons“, so Andrea Muno-Lindenau vom WILA Bonn, der sich im Projekt neben der Prämierung naturnaher Gärten und Balkone um die Bildungsarbeit und die Vernetzung mit anderen Projekten, Vereinen oder Initiativen kümmert. Während der Gartensaison im Juni, Juli und August bietet das Projekt ebenfalls eine „Naturgarten-Sprechstunde“ an. Erstmals am 10. Juni können Hobbygärtner*innen hier dem Naturgartenexperten Frank Reh Fragen rund um das Thema naturnahes Gärtnern stellen.
Auch auf den Social Media-Kanälen des Projektes werden Interessierte inzwischen fündig. Auf Instagram, Facebook und Twitter liefert tippingpoints wöchentlich viele nützliche Tipps wie das Wildpflanzen-Lexikon oder die Vorstellung von Tier-Pflanzen-Paaren. Desweiteren prämiert das Projekt auch naturnahe Gärten und Balkone. Interessierte können sich bei Bernd Assenmacher vom WILA Bonn melden.
Das Projekt „Tausende Gärten-Tausende Arten“ wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert.
Fotonachweis:
Das Foto kann für die redaktionelle Berichterstattung über das Projekt „Tausende Gärten – Tausende Arten“ unter Nennung der Quelle „Naturgarten e.V., SG“ frei verwendet werden.
Social-Media-Kanäle – zum Teilen und Weitersagen:
Instagram: https://www.instagram.com/tausendegaerten
Facebook: https://www.facebook.com/tausendegaerten
Twitter: https://www.twitter.com/tausendegaerten
Website: https://www.tausende-gaerten.de
Kontakt beim Wissenschaftsladen (WILA) Bonn:
Andrea Muno-Lindenau
andrea.muno-lindenau@wilabonn.de
0228/20161-13
Help a Worker: Dialogformat für die Berufsorientierung in der Bioökonomie
Franziska Böhm
Dieses Format nähert sich einem spezifischen Berufsfeld der Bioökonomie durch die Mitarbeit an einer berufspraktischen Challenge, die mit den Nachhaltigkeitszielen des eingeladenen Unternehmens verknüpft ist. Dabei kann es beispielsweise um die Werbung für biobasierte Kosmetika gehen, ohne Schönheitsideale zu reproduzieren, oder um Nachhaltigkeitskonflikte betreffende Entscheidungssituationen. Auch wäre es denkbar, dass die Jugendlichen Ideen einbringen, wie die sozial-ökologische Ausrichtung des Unternehmens strategisch für die Personalakquise genutzt werden könnte.
Ask a Worker: Dialogformat für die Berufsorientierung in der Bioökonomie

Franziska Böhm
In einem X-Verhör stellt sich ein/e Young Professional der Bioökonomie den kritischen Fragen der Jugendlichen. Nachhaltigkeitskonflikte bilden den Ausgangspunkt, um über Anspruch und Wirklichkeit im Berufsleben, biografische Wendepunkte, Berufsbilder und Karrieremöglichkeiten zu sprechen. Die Dialogveranstaltung umfasst 2,5 Schulstunden und richtet sich an Jugendliche ab Klasse 9. Sie kann vor Ort in der Bildungseinrichtung oder digital stattfinden. Kooperationspartner ist ein nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen aus dem Bereich Bioökonomie. Das Konzept kann aber auch auf andere Branchen angepasst werden.
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