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Planspiel „Fläche nutzen statt verbrauchen“

Das Planspiel versetzt Jugendliche in die Rolle von Kommunalpolitikern und sensibilisiert sie so für konkrete Entscheidungen zur Flächennutzung in ihrer Stadt. Förderung: Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW

Mit dem Planspiel „Fläche nutzen statt verbrauchen“ wollen Wissenschaftsladen Bonn und Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 (LAG 21) Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II für das Problem des „Flächenfraßes“ sensibilisieren. Und sie ermutigen, sich in die Entscheidungsfindung, wie Flächen genutzt werden, einzumischen.

In dem Planspiel schlüpfen die Schüler/innen in die Rollen von Ratsvertreter/innen einer Kommune. Sie bilden Fraktionen, setzen Ausschüsse ein und wählen die notwendigen Repräsentanten, um über Maßnahmen zur Eindämmung des Flächenverbrauchs zu beraten. Das Ziel ist es, durch einen Ratsbeschluss die ökologischen und ökonomischen Folgen des Flächenverbrauchs einzudämmen.

Hintergrund des Projekts ist der extrem hohe und zunehmende Flächenverbrauch. Um die Qualität des urbanen Raumes zu erhalten, ist ein schonender Umgang mit der Ressource Fläche dringend notwendig. Das Planspiel will einen Beitrag leisten, junge Menschen für das Thema Flächenverbrauch zu sensibilisieren und die für viele Menschen undurchschaubare Politik nachvollziehbar und spannend zu machen.

Drei Themen stehen zur Auswahl:

Baugebiete für familiengerechtes Wohnen

Um dem demographischen Wandel entgegenzuwirken soll ein spezielles Baugebiet für Familien ausgewiesen werden. Doch wo? Die Teilnehmenden diskutieren Vor- und Nachteile zweier Baugebiete, unter anderem unter dem Aspekt der Auswirkungen auf die Natur.
Zum kostenlosen Download der Spielunterlagen

Elektronikmarkt auf der grünen Wiese

Ein neuer Elektronikmarkt möchte eröffnen und lockt mit Arbeitsplätzen und günstigen Angeboten. Doch die einzige Baufläche grenzt an ein Naturschutz- und Naherholungsgebiet. Soll der Markt gebaut werden?
Zum kostenlosen Download der Spielunterlagen

Interkommunales Gewerbegebiet

Zwischen den Kommunen Petzheim und Hosberg wird ein Gewerbegebiet geplant. Doch lohnt sich der Aufwand finanziell für die Städte und soll eine forstwirtschaftliche Fläche dafür aufgegeben werden?
Zum kostenlosen Download der Spielunterlagen

Zum Projekt-Archiv

Projektüberblick

Laufzeit: 2005 – 2008
Förderer: Sitftung Umwelt und Entwicklung NRW

Kontakt

Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Reuterstr. 157
53113 Bonn

Tel: 0228 201 61-0
info@wilabonn.de

 

Förderer

Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

 

 

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