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Das Team von UboPlus beim Auftakttreffen in Ulm
@ Wila Bonn

UBoPlus – Ulmer Bodenpolitik Plus Innovative Bodenpolitik für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Kommunale Bodenpolitik kann einen wichtigen Beitrag zu Klimaneutralität, Klimaanpassung und sozialem Zusammenhalt leisten. Immer mehr Städte entwickeln daher neue Instrumente, um ihre Flächen zukunftsorientiert zu nutzen. Das Projekt „UBoPlus“ analysiert und erprobt hierfür neue Ansätze in der Region Ulm.

Ulm genießt eine Vorreiterrolle beim Thema nachhaltige Bodenpolitik. Dennoch braucht auch Ulm neue Ansätze für die aktuellen Herausforderungen: steigende Baukosten und Bodenpreise, die Notwendigkeit, den Gebäudesektor zu dekarbonisieren, die zunehmende Knappheit an entwicklungsfähigen Flächen bei gleichzeitig wachsender Bevölkerung.

Neue Konzepte für die Innenentwicklung und -erneuerung von Stadtquartieren

UboPlus zielt daher darauf ab, neue Konzepte für die Innenentwicklung und die Erneuerung bestehender Stadtquartiere zu entwickeln und zu erproben. Dabei sollen Effizienz- und Suffizienzziele mit den Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Einklang gebracht werden. Es geht dabei um Themen wie: Wie kann die Stadt das Erbbaurecht so anwenden oder reformieren, dass auch wirklich bezahlbarer Wohnraum entsteht und weniger mit dem Preis von Böden im Stadtgebiet spekuliert wird? Wie lassen sich bestehende Quartiere so entwickeln, dass Treibhausgase sinken, die Biodiversität geschützt wird, die Versiegelung im Stadtgebiet zurückgeht? Wie können Bürger*innen an der Bodenpolitik teilhaben?

Zusammenarbeit erhöht Wirksamkeit von Bodenpolitik

Um die Wirksamkeit neuer Instrumente und Ansätze zu erforschen und zu erproben, setzt das Projekt auf eine umfangreiche transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Stadtgesellschaft. Geplant sind Austauschformate in Reallaboren und zwischen verschiedenen Kommunen, Planspiele, Szenario-Workshops und Interviews, um herauszufinden, wie erfolgreich verschiedene Formen der Bodenpolitik sind und welche Formen der Zusammenarbeit innovative Ansätze fördern. Ebenfalls erarbeiten die Partner ein Kommunikations- und Beteiligungskonzept, um die Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Prozess einzubinden. Die Beteiligungsmaßnahmen sollen so entwickelt und durchgeführt werden, dass sie auch dazu beitragen, die Umsetzung neuer Ansätze zu beschleunigen und auftretende Interessenskonflikte stadtregional zu reduzieren.

Kommunaler Austausch und Transfer

Ulm tauscht sich im Projekt mit den Kommunen Aachen, Freiburg und Leipzig aus, um Projektergebnisse zu reflektieren und voneinander zu lernen. Alle drei verfügen ebenfalls über langjährige Erfahrungen bei der Innenentwicklung und der Bestandserneuerung. Außerdem sollen zum Projektende hin die Ergebnisse auch in weitere Kommunen transferiert werden. Hierfür plant das Projekt, Exkursionen, Workshops und Fachkonferenzen durchzuführen. Ziel ist es, die gewonnenen Ergebnisse nicht nur in Ulm, sondern auch auf nationale und internationale Ebene zu übertragen und so einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Bodenpolitik und nachhaltigen Stadtentwicklung zu leisten.

Aufgabe des WILA Bonn

Der WILA Bonn verantwortet im Projekt das Beteiligungskonzept und begleitet die Stadt und Forschungspartner bei den Beteiligungs- und Transferprozessen – mit Öffentlichkeitsarbeit, kollegialer Beratung, aber auch der Durchführung von interaktiven Workshops, Online-Austauschformaten, Exkursionen oder bewährten Formaten wie der „Schachtelfahrt“.

Zur Projekt-Übersicht

Projektüberblick

Laufzeit: 01.4.2025 – 31.03.2030
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderrichtlinie Transformationscluster Soziale Innovationen für nachhaltige Städte

SDGs

GeWa

Ansprechpartnerinnen

Andrea Muno-Lindenau
(0228) 20161-13
andrea.muno-lindenau@wilabonn.de

 

Philipp Kirschbaum
(0228) 20161-53
philipp.kirschbaum@wilabonn.de

 

Meike Rohkemper
meike.rohkemper@wilabonn.de

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Projektpartner

Förderer

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