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Planspiel „Tatort Wald“

In Planspielen lernen Jugendliche den Lebensraum Wald und unterschiedliche Nutzungsinteressen im Wald kennen und verstehen. Das Planspiel wird mit 20 Jugendgruppen bzw. Schulklassen durchgeführt. Erstellung eines Schulungsprogramms für Multiplikatoren inklusive Spielkonzept, Materialien und Ablaufplan. Das Projekt dient der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Durch „Tatort Wald“ sollen Jugendliche Wälder in ihrer Nähe entdecken. Sie spielen aktuelle Nutzungskonflikte nach, um darin auch ihre eigene Position zu finden. Dabei schlüpfen sie in Rollen unterschiedlicher Interessensgruppen und bereiten eine fiktive Bürgerversammlung vor, bei der Kompromisse und Lösungsansätze ausgehandelt werden.

Eingebettet ist dieses Planspiel in einen waldpädagogischen Rahmen, wodurch sich die Jugendlichen spielerisch mit diversen Aspekten des Waldes befassen – z. B. mit dem Waldboden, dem Alter der Bäume oder mit dem Sägen von unterschiedlichem Holz – um dadurch seine Komplexität kennen zu lernen.

Dann findet ein fiktiver Ortstermin zu einem Nutzungskonflikt im Wald statt, bei dem die Jugendlichen sich ein Bild über die Lage machen und dabei als Vertreter unterschiedlicher Interessensgruppen für deren favorisierte Lösung Argumente sammeln. In einer Bürgerversammlung diskutieren sie darüber und stimmen schließlich über die Nutzung des Waldes ab.

„Tatort Wald“ bietet drei Themen zur Auswahl:

Nachhaltige Waldwirtschaft

Wie soll ein sturmgeschädigtes Waldgebiet aufgeforstet werden?

Soll daraus ein Wildnisgebiet werden als Forschungsgegenstand für Biologen? Soll man schnell wachsende Gehölze als Rohstoff für das angrenzende Biomasseheizkraftwerk anpflanzen? Soll eine FSC-zertifizierte nachhaltige Forstwirtschaft betrieben werden? Oder macht man einen „schönen Stadtwald“ mit Wildgehege daraus?

Ablaufplan des halbtägigen Planspiels im Wald
Zusatzversion: Ablaufplan der Planspiels in drei Unterrichtseinheiten

Aktiv im Wald

Öffnen wir unseren Wald für Freizeit, Geocaching & Co.?

Die Geocaching-Begeisterten möchten im Stadtwald ein Infozentrum samt Verleihstation für GPS-Geräte errichten. Außerdem benötigt die Regionalgruppe die freie Nutzung des ganzen Stadtwaldes, damit die Suche durch wechselnde Verstecke im Sommerberger Wald attraktiv bleibt.

Da der Wald bereits von Spaziergängern, Joggern, Reitern und Mountenbikern genutzt wird, regt sich Widerstand seitens derjenigen, die die Ruhe im Wald schätzen und derjenigen, die der Natur einen Schutzraum bieten möchten.

Ablaufplan des halbtägigen Planspiels im Wald

Windenergie

Bauen wir hier im Wald einen Windpark?

Vor Ort sammeln die Anlagenbetreiber Argumente für das Windparkprojekt, während die Naturschutzorganisation ebenfalls das Gelände auf die biologische Vielfalt hin inspiziert. Gleichzeitig verschafft sich die Bürgerinitiative einen Eindruck von der Beliebtheit des Erholungsgebietes und die Försterei von den bevorstehenden Veränderungen des Waldraumes. Sollen hier wirklich mehrere Hektar Wald für einen Windpark gerodet werden?

Zum Projekt-Archiv

Projektüberblick

Bernd Assenmacher
(0228) 201 61-49
bernd.assenmacher@wilabonn.de

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