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Pilotstudie: Wer schafft die Energiewende?

Die Pilotstudie des Wissenschaftsladen Bonn untersucht, wie Umweltberufe für die Energiewende identifiziert und erfolgreich kommuniziert werden können.

Die Energiewende braucht Fachkräfte

Die Pilotstudie des Wissenschaftsladen Bonn untersucht, wie Umweltberufe für die Energiewende identifiziert und erfolgreich kommuniziert werden können. Das Projekt wird von der DBU gefördert.

Die Umsetzung der Energiewende führt zu einer gewaltigen Nachfrage nach Arbeitskräften: Bis zu 550.000 Arbeitsplätze könnten bis 2020 allein durch den Ausbau der erneuerbaren Energien geschaffen werden, weitere 250.000 Arbeitsplätze könnten im Zusammenhang mit Energieeinsparung und Effizienzsteigerung entstehen. Was für Fach- und Nachwuchskräfte eine gute Nachricht ist, stellt die Betriebe, Unternehmen und Einrichtungen vor große Herausforderungen. Denn der Mangel an Nachwuchs sorgt für einen Fachkräfteengpass, der die Umsetzung der gesellschaftlich breit akzeptierten Energiewende bremsen könnte.

Umweltberufe identifzieren und kommunizieren

Vor diesem Hintergrund arbeitet der Wissenschaftsladen Bonn e.V. mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zwischen Juni und Februar 2013 an einer Pilotstudie zum Thema „Wer schafft die Energiewende?“. Dabei soll untersucht werden, wie Umweltberufe für die Energiewende identifiziert und erfolgreich kommuniziert werden können. Zentrales Ergebnis wird eine empirisch fundierte Kommunikationsstrategie sein, die Grundlage für die sich anschließende Umsetzung dieser Strategie sein soll. Ausgangspunkt sind dabei vor allem vier Grundfragen:

  • Welche „Profis“ braucht die Energiewende, und sind diese für die Zukunft in ausreichender Zahl und Fachqualifikation verfügbar?
  • Welche Spezialisten werden jenseits der beruflichen Querschnittsaufgaben für die Weiterentwicklung der Techniken, für die Projektplanung und –steuerung und für die nationale und internationale Markterschließung benötigt?
  • Wie können diese Berufsperspektiven und –profile qualitativ genauer, empirisch fundiert und anschaulich beschrieben und künftige Fachkräfte sowohl über Angebote des Bildungs- bzw. Berufsorientierungssystems als auch mit alternativen Kommunikationskonzepten mobilisiert und qualifiziert werden?
  • Welche formalisierten und informellen Informationswege nutzen Jugendliche, und welche „Vorbilder“ prägen sie in der Phase der berufs- bzw. ausbildungsbezogenen Orientierung? Wie lassen sich diese Prozesse für ein Kommunikationskonzept zu Umweltberufen strategisch nutzen?

Um im Rahmen der aktuellen Pilotstudie zu einem umsetzungsfähigen und fachlich begleiteten Konzept zu kommen, wird der Wissenschaftsladen Bonn e.V. im Rahmen von Gesprächen und Befragungen die Einschätzung von Experten einholen.

Gleichzeitig sollen Akteure wie etwa Verbände, Unternehmen, Gewerkschaften, Forschungsstellen und Praktiker der Berufsorientierung zu einem Kooperations- und Kontaktnetzwerk eingeladen werden, das sich auch in Zukunft mit der Frage nach Umweltberufen für die Energiewende beschäftigen soll. Die Ergebnisse der Pilotstudie werden im Januar 2013 auf einem Fachworkshop in Berlin diskutiert.

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