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Living Knowledge Konferenz: Brücke schlagen zwischen Bürger*innen und Wissenschaft

Wie können Wissenschaftler*innen und Bürger*innen zusammenarbeiten, so dass es unmittelbar von Nutzen ist? Wie können Bürger*innen in verständlicher Form über wissenschaftliche Erkenntnisse informiert werden? Und wie können Wissenschaftler*innen umgekehrt Probleme, Forderungen und Befürchtungen gesellschaftlicher Gruppen in die Forschung einbeziehen? Ziele und Wege der Ausgestaltung gleichberechtigter Partnerschaften zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft – das war das Thema der fünften Living Knowledge Konferenz, die vom 10. bis 12. Mai 2012 in Bonn stattfand.

Welche Beispiele gibt es für die gelungene Zusammenarbeit von Bürgern und Wissenschaft. Welche Methoden kann man einsetzen, wenn Bürger und Wissenschaft gemeinsam an Themen arbeiten? Wie und mit wem vernetzt man sich am besten, um Synergien zu erzielen?

Öffnen für gesellschaftliche Anliegen

Die Konferenz in Bonn, die vom Wissenschaftsladen Bonn im Rahmen des EU-Projekts PERARES konzipiert und organisiert wurde, bot den aus nationalen und internationalen Einrichtungen, Hochschulen, Projekten und Netzwerken kommenden Akteuren eine Plattform, um ihre unterschiedlichen Ansätze, Herangehensweisen und Erfahrungen zusammenzutragen, auszutauschen und Strategien für die Weiterentwicklung zu erarbeiten. Rund 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kamen aus Deutschland, Europa und den USA. Darunter sind renommierte Forscher ebenso wie Studierende, bürgerschaftliche Gruppen oder auch einfach interessierte Bürger.
Deutlich wurde auf der Konferenz auch der Trend, dass sich mehr und mehr deutsche Hochschulen öffnen, um mit Bürgern gemeinsam an Themenstellungen zu arbeiten. Dazu gehört z.B., dass Forscher es zunehmend als ihre Aufgabe sehen, neue Erkenntnisse so zu vermitteln, dass auch Laien sie verstehen könnten. Und darüber hinaus bereit sind, Sorgen, Befürchtungen oder Forderungen von Bürgern so ernst zu nehmen, dass man sie zum Gegenstand der eigenen Forschung macht.

Erste Living-Knowledge-Konferenz in Deutschland

Alle zwei Jahre findet in Europa eine Living Knowledge Konferenz im jährlichen Wechsel mit den Nordamerikanischen Community-University Partnerships (CU Expo) Konferenzen statt. Die Living Knowledge Konferenzen fördern in Europa den Austausch zwischen den Aktiven aus allen Bereichen des Hochschul-Gesellschaftlichen Engagements – von Service Learning bis Community Based Research – und unterstützen die Weiterentwicklung der internationalen Netzwerke aus Wissenschaft und Gesellschaft. Sie bieten zudem dem Living Knowledge Netzwerk und GACER, zu deren Mitwirkenden beispielsweise das Talloires Netzwerk, GUNI (Global University Network of Innovation), PRIA (Participatory Research in India) oder das PASCAL International Observatory gehören, eine aktuelle Plattform für den globalen Dialog. Die vorangegangenen Living Knowledge Konferenzen wurden in Leuven, Sevilla, Paris und Belfast durchgeführt. Die 5. Internationale Konferenz dieser Reihe wird 2012 kofinanziert über das PERARES-Projekt (Public Engagement with Research and Research Engagement with Society), einem über vier Jahre mit Mitteln der EU im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms geförderten Projekts. 

Zum Projekt-Archiv

Projektüberblick

Norbert Steinhaus
(0228) 201 61-22
norbert.steinhaus@wilabonn.de

Förderer

Die 5. Internationale Konferenz dieser Reihe wurde 2012 kofinanziert über das PERARES-Projekt (Public Engagement with Research and Research Engagement with Society), einem über vier Jahre mit Mitteln der EU im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms geförderten Projekts.

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