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Foto: © MUSE

Big Picnic

Um Ernährungssicherung geht es bei Veranstaltungen in Botanischen Gärten, bei denen Bürger*innen mit Expert*innen aus Forschung, Wirtschaft und Politik diskutieren können.

Alle Menschen auf dieser Welt mit ausreichenden und ausgewogenen Lebensmitteln zu versorgen, ist eine große Aufgabe, zu der intensiv geforscht wird. Das Projekt „Big Picnic“ ermöglicht Bürger*innen in 12 europäischen Ländern und Uganda bei diesem wichtigen Thema mitzureden und sich in die Forschung einzubringen. Durchgeführt wird das Projekt von der internationalen Netzwerkorganisation der botanischen Gärten (Botanic Gardens Conservation International – BGCI) zusammen mit 19 Partnern, darunter auch der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn.

In Botanischen Gärten findet viel Forschung statt: zu Blumen, Bäumen, aber auch zu Nutzpflanzen. Sie sind aber nicht nur Forschungsstandorte, sondern auch Freizeiträume. Gerade das macht sie zum richtigen Ort für ein „Big Picnic“. Im Rahmen des Projekts verwandeln sich die beteiligten Botanischen Gärten zu Plätzen, an denen jeder und jede mit Expert/innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zum Beispiel bei Wissenschaftscafés über Nahrungssicherstellung und Lebensmittelsicherheit diskutieren kann. Wie soll die Versorgung mit Lebensmittel in Zukunft aussehen? Welche globalen Fragen spielen für unsere Ernährungssicherheit eine Rolle? Ansichten und Meinungen zu diesen und weiteren Fragen will „Big Picnic“ bündeln und am Ende des Projekts politischen Entscheidungsträger/innen und Wissenschaftler/innen zukommen lassen.

Verantwortungsvolle Forschung

Bürger*innen und Betroffenen ein Mitspracherecht bei Forschungsthemen zu geben, die sie und die ganze Gesellschaft betreffen, ist das Ziel von Responsible Research and Innovation (RRI) – auf Deutsch: verantwortungsvolle Forschung und Innovation. Die beteiligungsorientierten Veranstaltungen von „Big Picnic“ folgen ebendiesen Grundgedanken von RRI. Konkret sollen gemeinsam mit Jugendlichen und Erwachsenen im Rahmen von Veranstaltungen fünfzehn Wanderausstellungen entworfen werden. Die Ausstellungen werden Anregungen geben, wie man durch Engagement und kreative Zusammenarbeit der Öffentlichkeit beim Thema Ernährungssicherheit eine – hörbare – Stimme geben kann.

Am Ende des dreijährigen Projekts steht im übertragenen Sinn also ein großer Picknick-Korb. In ihm werden alle Erfahrungen aus diesem Projekt gesammelt, sodass andere Botanische Gärten und beispielsweise Einrichtungen der außerschulischen Bildung ähnliche Veranstaltungen durchführen können.

Beteiligung des WILA Bonn

Der WILA Bonn wird einen Bericht zusammenstellen, der die Erfahrungen dokumentiert. Außerdem werden die Ergebnisse des Projekts in das RRI-Toolkit integriert, an dessen Erstellung der WILA Bonn ebenfalls beteiligt war.

Daneben organisiert der WILA Bonn einen internationalen Beirat, der das Projekt fachlich begleitet. Der WILA Bonn ist zudem Ansprechpartner für Fragen des Datenschutzes innerhalb des Projekts. In Deutschland arbeiten neben dem WILA Bonn das Schulbiologiezentrum Hannover und der Botanische Garten der Freien Universität Berlin im Projekt „Big Picnic“ mit.

Zum Projekt-Archiv

Projektüberblick

Norbert Steinhaus
(02 28) 20161-22
norbert.steinhaus@wilabonn.de

Projektkoordination

Botanic Gardens Conservation International – BGCI

Förderer

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This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement no. XXX

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