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Vorreiter in NRW: Die ersten „nachhaltigen KiTas“ kommen aus Köln und dem Erftkreis

(Köln) Tatort-Kommissar Schenk alias Dietmar Bär und Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes zeichnen 40 Vorbild-KiTas mit dem NRW-weiten Zertifikat aus und hoffen auf viele Nachahmer. Die Auszeichnung findet im Rahmen des WILA-Projektes „Nachhaltige KiTa – Mit Kindern aktiv für die Welt“ statt. (Bild: Nicole Trum, Amt f. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stadt Köln)

„Wir sind stolz, dass 24 KiTas aus Köln und 16 aus der Umgebung zu den Vorreitern in Sachen Nachhaltigkeit in Nordrhein-Westfahlen zählen“, so die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes. Die KiTas wurden heute von ihr und dem Schauspieler Dietmar Bär – bekannt v.a. in seiner Rolle als Kölner Tatort Kommissar Schenk – im Rathaus als „Nachhaltige KiTa“ ausgezeichnet. Bär engagiert sich privat im Tatort-Verein für die Bildung von Kindern. Zur Zertifikatsübergabe ins Rathaus kamen rund 100 Erzieher/innen, Vertreter/innen der KiTa-Träger und Kinder.

Vergeben wird das Zertifikat vom Wissenschaftsladen (WILA) Bonn im Rahmen Projektes „Nachhaltige KiTa – Mit Kindern aktiv für die Welt“, das von Engagement Global aus Mitteln des BMZ öffentlich gefördert wird. Projektleiterin Edith Klingsporn: „In den ausgezeichneten KiTas gibt es ein großes Engagement für Umwelt, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung. Wir möchten diese – aber auch weitere KiTas – darin unterstützen. Und sie vor allem aber dann auch dafür auszeichnen!“ Neben der Urkunde erhalten die KiTas eine Plakette als „Lernort Bildung für nachhaltige Entwicklung“, die sie an ihrer Einrichtung anbringen können.

Hoffnung auf viele weitere „nachhaltige KiTas“ in Köln, im Erftkreis und ganz NRW

Schauspieler Dietmar Bär lobte: „Es ist beeindruckend, wie offen die Erzieher/innen trotz ihrer hohen Arbeitsbelastung dafür sind, das abstrakte Thema Nachhaltigkeit im KiTa-Alltag für die Kinder konkret erlebbar zu machen.“ So lernten die Kinder beispielsweise, wie wichtig die Ressource Wasser ist und warum es Sinn macht, es während des Zähneputzens abzudrehen. Andere Kinder sammelten über Tage den Müll, der in ihrer KiTa anfiel und überlegten, wie sich Abfall vermeiden lässt. So entstanden etwa Regeln fürs unverpackte Frühstück der Kinder, aber auch für den umweltbewussten Einkauf in der KiTa. In einigen KiTas wurde Umweltschutz umgesetzt, indem die Kinder das Außengelände bepflanzten, Insektenhilfen bauten und Hochbeete mit Obst-und Gemüsepflanzen anlegten.   

Gewinn für die KiTa: Blickwechsel statt Mehrarbeit

Annette Bartsch, Leiterin der ausgezeichneten Kölner KiTa Sternschnuppe, ist begeistert: „Für uns bestand die Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit vor allem in einem Blickwechsel, nicht  – wie anfangs gefürchtet – in mehr Arbeit.“  Man habe sich mit den Kolleginnen und den Kinder auf den Weg gemacht, den Alltag in der KiTa  unter dem Thema Nachhaltigkeit zu betrachten, Angebote und Projekte alltagstauglich integriert und die Einstellung entwickelt, dass hier, wie so oft, der Weg das Ziel sei. Hilfreich dabei sei der Praxisordner mit vielen Beispielen und die kostenlosen Fortbildungsangebote, die der WILA Bonn im Rahmen des geförderten Projektes zur Unterstützung anbietet.

Infos und kostenlose Fortbildungen für die, die „nachhaltige KiTa“ werden wollen

Erzieher/innen und KiTa-Träger, die wissen möchten, welche Schritte nötig sind, um ebenfalls „nachhaltige KiTa“ zu werden, erfahren dies bei einer Infoveranstaltung am 13. September in Köln. Die nächste öffentlich geförderte Fortbildungsreihe startet am 8. Oktober 2018.

zur Liste der ausgezeichneten KiTas

Ansprechpartnerin beim Wissenschaftsladen (WILA) Bonn:

Edith Klingsporn
Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Tel. (02 28) 201 61-58
Web: www.wilabonn.de

                 

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