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Vier glücklich aussehende Menschen in einer Geschäftsbesprechung. Eine Frau steht, eine andere Frau und zwei Männer sitzen dafür im Kreis an einem Tisch mit Laptops vor sich.Foto: (c) ty / AdobeStock

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Projekte Archiv Organisationen nachhaltig empowern – mit den Inner Development Goals (IDGs)

Viele Organisationen haben ambitionierte Nachhaltigkeitsziele – doch die eigentliche Herausforderung liegt darin, sie wirklich zu realisieren. Das Projekt „Organisationen nachhaltig empowern – mit den Inner Development Goals“ von WILA Bonn und seinem Kooperationspartner, dem Katholisch-sozialen Institut, setzt genau hier an.

Das Projekt unterstützt Organisationen dabei, ihre Strukturen, Prozesse und Teamkulturen weiterzuentwickeln, indem es Einzelne wie Teams darin stärkt, genau die Fähigkeiten und Haltungen zu entwickeln, die es für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele braucht.

Dafür nutzt das Projekt den Ansatz der Inner Development Goals (IDGs), 23 Zukunftskompetenzen, die Menschen dazu befähigen, ins Handeln zu kommen. Kernannahme der IDGs: „From inner growth to outer change“: Nachhaltiger äußerer Wandel entsteht durch innere Entwicklung.

Nachhaltige Organisationsentwicklung neu gedacht

Während klassische Ansätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) häufig auf die Kompetenzerweiterung einzelner Personen abzielen, verfolgt dieses Projekt einen kollektiven, institutionellen Ansatz. Durch den Whole Institution Approach richtet es den Blick auf die gesamte Organisation – von Strukturen über Entscheidungsprozesse bis hin zur Zusammenarbeit im Team.

Dabei nutzt das Projekt das junge BNE-Kompetenzmodell der Inner Development Goals (IDGs) als Rahmen, um auf aktuelle Herausforderungen der Organisationsentwicklung einzugehen. Dazu zählen etwa Themen wie Generationswechsel, wirtschaftliche Unsicherheit, Widerstände im Team oder Überforderung in Veränderungsprozessen.
Die IDGs helfen, diese Situationen als Entwicklungschancen zu begreifen und Wege zu finden, innere Klarheit, gegenseitiges Vertrauen und kollektive Gestaltungskraft zu stärken. So entsteht eine neue Qualität der Team- und Organisationsentwicklung, die Nachhaltigkeit auf lokaler ebenso wie auf globaler Ebene wirksam werden lässt.

Das Pilotprojekt: Wandel gemeinsam gestalten

Das Projekt, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wird, arbeitet exemplarisch mit sechs Organisationen – jeweils zwei aus dem Non-Profit-Bereich, dem Profit-Sektor und dem Bildungsbereich. Gemeinsam mit ihnen werden passgenaue Workshopreihen konzipiert und erprobt. Interviews mit weiteren Organisationen sowie der Austausch mit einem Beratungsgremium begleiten die Umsetzung, evaluieren den Prozess und erweitern Themen und Vorgehensweisen.

Ziel ist es, übertragbare Konzepte und Materialien zu entwickeln, die andere Organisationen dabei unterstützen, eigene nachhaltige Entwicklungsprozesse anzustoßen.

Erfahrungen und Knowhow teilen, Wirkung entfalten

Eine interaktive Online-Veranstaltung, Podcasts, Videos und eine Kurzdokumentation präsentieren Projektergebnisse und laden zum Mitlernen und Gestalten ein. Begleitet von Pressearbeit, Social Media und gezielter Netzwerkarbeit werden Erkenntnisse und Erfahrungen breit in die Öffentlichkeit getragen – um weitere Organisationen zu inspirieren, Nachhaltigkeit als gemeinsame Entwicklungsaufgabe zu verstehen.

Kooperationspartner

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Förderer

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20 Ortsteile, 155.00 Einwohner*innen: Das Klimaviertel des Bezirks Bonn umfasst mehr als „ein“ Stadtviertel. Daher gibt es hier ein Mobiles Mitmachzentrum, das der WILA Bonn koordiniert.