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Leitbild

WILA Haus

Unser Leitbild: bilden – wissen – vernetzen – handeln

Wir verstehen uns als Zukunftsgestaltende, als Wegweisende, der Zeit voraus. Wir packen da an, wo wir Informations- oder Handlungslücken erkennen, die die Lösung wichtiger gesellschaftlicher Entwicklungen behindern. So entstehen die Themen unserer Projekte.

Der WILA Bonn versteht sich dabei als Vermittler und Brückenbauer zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft: Wir sorgen zum einen für Wissenstransfer, dafür, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse in unsere Projekte eingehen, aber auch Fragestellungen aus der Bürgerschaft, aus Unternehmen, von Kommunen oder anderen Institutionen in Hochschulen hineingetragen werden. Zum anderen generieren wir neues Wissen, so dass ein Mehrwert entsteht: Denn das gezielte Zusammenbringen von wissenschaftlicher Expertise und praxisnahem Know-how schafft, nach unserer Erfahrung, neue Ideen und – noch wichtiger – zusätzliche Handlungsoptionen.

So arbeiten wir

unabhängig

Seit Gründung des WILA Bonn im Jahr 1984 ist die Rolle der Zivilgesellschaft immer wichtiger geworden. Noch mehr als früher kommt es darauf an, dass sich Einzelne und Bürgergruppen informiert und kompetent engagieren können und dass bei öffentlichen Entscheidungen über Projekte und Entwicklungen zwischen Zivilgesellschaft und öffentlichen Entscheidungsträgern vermittelt wird. Die Einbeziehung des WILA Bonn in diese Prozesse auch von staatlichen Entscheidungsträgern garantiert, dass Bürgerinteressen auf kompetente Weise und zielorientiert berücksichtigt werden. Der WILA Bonn und seine Mitarbeiter/innen haben einen sozialen, einen ethischen Anspruch. Wir sind werteorientiert. Gleichzeitig sind wir unabhängig von Einzelinteressen und parteipolitischen Sichtweisen und entwickeln so Konzepte, die Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen.

transdisziplinär

Wir können unsere Arbeit nur erfolgreich machen, wenn wir mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen zusammenarbeiten – innerhalb des WILA und außerhalb. Genauso wichtig wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Hochschulen ist es für uns, transdisziplinär zu arbeiten , d. h. die einzubeziehen, ohne deren Handeln die gesellschaftlichen Herausforderungen nicht zu meistern wären: Die Menschen, die vor Ort oder in ihrem Beruf dafür sorgen, dass z. B. die Energiewende vorankommt, der Flächenverbrauch geringer wird, Kinder zu Entdeckern werden, Wissenschaftler/innen mit den Fragen von Bürgerinnen und Bürgern konfrontiert werden.

zukunftsweisend

Weil wir Informations- und Handlungslücken im Blick haben und in Verbindung mit wichtigen gesellschaftlichen Gruppen stehen, haben wir den Finger am Puls der Zeit – und gehen mit unseren Projekten oft voraus.

Das kann in ganz unterschiedlicher Form geschehen: So laden wir Jugendliche und Politiker/innen zum Planspiel in den Wald ein, um Nutzungskonflikte unmittelbar vor Ort deutlich zu machen. Wir legen gemeinsam mit Bürger/innen grüne Inseln und Parks in der Stadt an, um etwas gegen die Klima-erhitzung zu tun und zudem sichtbare Zeichen zu setzen. Wir lassen Jugendliche Videos drehen, in denen sie Berufstätige vorstellen, die „Jobs mit Sinn“ machen. Wir erproben mit Wissenschaftler/innen und Schüler/innen, wie gemeinsames Forschen aussehen könnte, unterstützen Bürger/innen und Wissenschaftler/innen dabei, zusammen neue Forschungsfragen zu entwickeln.

Zentrales Element ist der Pilotcharakter und die Übertrag-barkeit unserer Projekte: Sie sind so angelegt und dokumen-tiert, dass sie Vorbild für andere Menschen, Regionen oder Organisationen sein können und sollen.